Archive for Juni, 2008

Ausblicke

Abkühlung, bitte!

9. Juni 2008, 1.37 Uhr

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Das ist meine Innentemperatur. Nachts. Schon seit Tagen.

Ausblicke

Berliner Fanmeilen

8. Juni 2008, 19.57 Uhr. Pfefferberg, Senefelderplatz. (Nachtrag vom 9. Juni 2008, 14.20 Uhr: Wenn ich das hier lese, bin ich heilfroh, mich mit Rainer im Gnadenbrot getroffen zu haben.)

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21.40 Uhr. Tisch Katharina Blum, Raststätte Gnadenbrot. Meine Form, »Patriotismus« zu zeigen.

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Aha

Analog-Digital-Wandler

8. Juni 2008, 19.15 Uhr

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Aha

Ich liebe die Christen

Tolle Organisation, tolle Leute, tolle Therapieangebote. Was wäre die Welt nur ohne die Fundamentalisten?


Aha

Ich liebe Amerika

Tolles Land, tolle Leute, tolle Erfindungen. Was wäre die Welt nur ohne die USA?

 

 

 

Via sueddeutsche.de

Ausblicke

Fernweh ertrinken

6. Juni 2008. Zum Glück gibt es in Berlin zwei Orte, an denen man ganz wunderbar polnisches Bier und polnischen Wodka serviert bekommt.

0:29 Uhr. Raststätte Gnadenbrot.

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3.37 Uhr. Möbel Olfe und der beginnende Tag.

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4.04 Uhr. Höllenfahrer mit iPhone in der Hosentasche vor Möbel Olfe.

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4.08 Uhr. Überbelichtete Heinrich-Heine-Straße.

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4.24 Uhr. Blick gen Westen.

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4.24 Uhr. Blick gen Osten (vom Höllenfahrer mit seinem iPhone aus dem Haus gegenüber aufgenommen).

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Ausblicke

Spreegebagger

5. Juni 2008, 14.52 Uhr

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Ausblicke

Feuer, die vierte?

5. Juni 2008, 14.49 Uhr

So langsam wird’s mir unheimlich. Jedesmal, wenn ich ans Fenster trete, qualmt es irgendwo. Ist diesmal die Bundesdruckerei dran?

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Abschied, Ausflüge

Heimreise

4. Juni 2008

Letzter Teil meines in Bildern festgehaltenen Ausfluges an die Danziger Bucht.

12.45 Uhr. Abschiedsmahl im Cafe Ferber auf der ul. Bohaterów Monte Cassino.

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13.39 Uhr. Der Zug kommt pünktlich. Leider wieder ohne Speisewagen. Dabei hatte ich mich so auf den gefreut.

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14.41 Uhr. Üppigste Ginsterpracht unterwegs.

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14.42 Uhr. Vorbeirauschene wunderschöne Landschaften. Passt alles ganz wunderbar zu Christa Wolfs persönlichem Vorgelese aus »Ein Tag im Jahr« auf meinem iPod.

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18.02 Uhr

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18.22 Uhr. Stargard.

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18.23 Uhr. Schickes Logo.

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18.52 Uhr. Oderbrücke.

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19.12 Uhr. In Stettin nutzte ich die Stunde Aufenthalt noch für eine kleine Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad. Stettin sieht aus wie ein kleines Ost-Berlin um 1990.

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19.15 Uhr. Selbst die Gehwegplatten könnten die aus Berlin sein.

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19.18 Uhr. Rumpelige Straßenbahn.

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19.19 Uhr. Empfangsgebäude des Stettiner Hauptbahnhofes (Szczecin Główny).

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19.35 Uhr. Stettiner Hauptbahnhof.

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19.39 Uhr. InterCity aus Amsterdam.

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20.33 Uhr. Vorbeirauschende Mohnfelder.

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22.29 Uhr. Wieder zu Hause.

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Schön war’s. Sehr schön! Ich freue mich schon auf August.

Ausflüge

Letzter Abend

3. Juni 2008. Heute wirklich letzter Abend. Nach drei Tagen Verlängerung muss ich Abschied nehmen. Außerdem gehen mir die Schlüpper aus.

21.55 Uhr. Ul. Bohaterów Monte Cassino.

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Zum Vergleich eine Postkarte aus den 1930ern:

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21.59 Uhr. Auf der Mole.

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22.01 Uhr.

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22.03 Uhr. Neubau des Kurhauses.

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Do widzenia, Sopotu!

Ausflüge

Zoppoter Fundstücke, die zweite

3. Juni 2008, 15.30 Uhr

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15.31 Uhr

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15.34 Uhr

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15.37 Uhr

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15.38 Uhr

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15.39 Uhr

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15.40 Uhr

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15.42 Uhr

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15.43 Uhr

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15.48 Uhr

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15.49 Uhr

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15.50 Uhr

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15.54 Uhr. Im Grand Hotel.

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16.02 Uhr. Neuer Teppichboden (siehe im Vergleich dazu 2005 hier, hier, hier und dort).

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16.11 Uhr. Rest des alten Nordbades.

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16.12 Uhr

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16.15 Uhr. 60er-Jahre-Chic.

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16.30 Uhr

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16.33 Uhr. Hier irgendwo stand das Elternhaus meiner Großmutter.

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16.38 Uhr. Und hier irgendwo liegen die Knochen meiner Ahnen.

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16.58 Uhr. Das einzige Grab von vor 1945 Gestorbenen weit und breit.

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17.42 Uhr. Oberes Ende der ul. Bohaterów Monte Cassino.

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18.28 Uhr. Abendgeplauder mit der Kollegin A. in B.

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19.00 Uhr. Neue Sonnenbrille. Radfahrtauglich.

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19.08 Uhr. Blick durch die neue Sonnenbrille.

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Apple

Noch ist Polen nicht verloren

2. Juni 2008, 23.58 Uhr

Was entdecken meine müden Augen?

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Für Apple-Unkundige: In dem von mir aktuell genutzten WLAN des Hotels befindet sich ein weiteres MacBook.

Antiquitäten

Meine Großmutter und ihr verrückter Nachbar

2. Juni 2008, 21.10 Uhr

Das ist das Gebäude ul. Tadeusza Kościuszki 6 in Zoppot, ehemals Mackensenallee 6. Da lebte meine Großmutter bis 1944:

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Das ist das Gebäude ul. Tadeusza Kościuszki 10, das Nachbargebäude und Geburtshaus Klaus Kinskis. Die Tafel an der Front weist darauf hin.

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Und nun zwei Kostproben des besagten verrückten Nachbarn meiner Großmutter:

Noch nicht genug?

Die Nakszyńskis und meine Oma waren übrigens niemals wirklich Nachbarn. Das mit den zwei Häusern und ihren Bewohnern stimmt. Allerdings sind die Nakszyńskis schon 1930 von Zoppot nach Berlin gezogen, meine Oma ist nach meinem Wissen erst 1941 ist die Mackensenallee gezogen.

Ausflüge

Helaer Fundstücke

2. Juni 2008

Heute auf die Insel. Auf die Halbinsel Hela.

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Quelle: google maps

S-Bahn von Zoppot nach Gdynia. Modernisierte Innenausstattung. Die alten Rumpelbahnen scheinen nicht mehr zu fahren.

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12.22 Uhr. Bahnhof Gdynia.

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12.25 Uhr. Was erkennt das geschulte Berliner Auge?

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Genau. Die Berliner S-Bahn-Baureihe ET 167. Oder sollte ich mich täuschen?

12.30 Uhr. Und schon wieder ein alter Bekannter:

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Ist das nicht so ein Bombardier-Produkt, was überall in Deutschland rumfährt?

14.36 Uhr. Zwei Stunden später hat mich der Triebwagen (der übrigens rappelvoll war) nach Hela gebracht. Hier der putzige(r) Dorfbahnhof (man beachte das Wortspiel!):

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14.47 Uhr. Stilechter Sonnenschutz neben Wellenbrechern. Hinter der sopotsun-Flasche liegt Zoppot. Luftlinie etwa 25 km übers Meer. Auf dem Landweg außenrum sind es fast 100 km.

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15.11 Uhr. Schon wieder leckeres Essen. Dorsch mit Backkartoffeln und Krautsalat.

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15.42 Uhr. Helaer Architektur.

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15.56 Uhr

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16.19 Uhr. Es war wirklich sehr heiß.

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16.23 Uhr. Auch die kaschubische Insel ist verwlant. Hot Spot unter Reetdach.

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16.36 Uhr. Panzer und Bunker im Wald. Hinterlassenschaft der Wehrmacht. Gehört zu einem Militärmuseum.

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16.37 Uhr. Heeresfeldbahn. Auch Teil des Museums.

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16.46 Uhr. Die Südspitze Helas ist noch immer von einem 600-mm-Schienennetz durchzogen.

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17.06 Uhr

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17.15 Uhr. Strand bei Jurata auf der Nordostseite der Halbinsel. Der Sand ist so fein, dass man ihn in Eieruhren füllen könnte.

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18.17 Uhr. Eine Stunde später und etwa zwei Kilometer weiter. Bei Jastarnia. Noch immer menschenleerer Traumstrand.

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Mein Fahrrad und das Meer.

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18.20 Uhr. Strandvegetation.

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18.37 Uhr. Bahnhof Jastarnia. Ab da wieder Bahn.

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18.59 Uhr. Clevere Lösung. Gibt es sowas bei der Deutschen Bahn auch?

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19.34 Uhr. Moderner Zug durchfährt Windpark. Von wegen »rückständiges Polen«!

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20.23 Uhr. Gdynia gönnt sich einen Wolkenkratzer. Ich zählte sechzig Stockwerke.

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20.46 Uhr. Gdynia Głowna.

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Ausblicke, Ausflüge

Wieder »zu Hause«

1. Juni 2008, 21.05 Uhr. Schon wieder Pierogi ruski. Und dazu mein erstes polnisches Bier auf dieser Reise.

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Nach dem Essen habe ich beschlossen, noch einen Tag dranzuhängen.

P.S. Am Nebentisch spielte ein Paar Backgammon. Auf einem iPhone!

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