Archive for Juli, 2008

Ausblicke

Es reiheicht …

31. Juli 2008, 18.45 Uhr

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Ich schrieb doch vorgestern schon: Mir reicht’s!

Ausflüge

Bildernachtrag

31. Juli 2008, 16 Uhr

Jetzt mach ich mich mal dran, nach und nach meine Bilder der Radtour nachzuladen. Wen es interessiert, muss jetzt ein bisschen nach unten scrollen bzw. blättern.

Ausblicke

Das ist ja wohl die Höhe

30. Juli 2008, 17.13 Uhr

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Aha, Ausblicke

Datenkrake macht Mittagspause

30. Juli 2008, 13.21 Uhr

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Gesehen vor meinem Fenster, Wallstraße / Spittelmarkt.

Ausdauer

Mir reicht’s

29. Juli 2008, 18.51 Uhr

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Das ist die Innentemperatur!

Ausflüge

Wieder zu Hause!

28. Juli 2008.

20.46 Uhr. Sonnenuntergang hinter Hauptbahnhof:

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20.47 Uhr. Mein Berlin. Da geht mir das Herz auf und ich weiß, wo ich zu Hause bin:

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21.05 Uhr. Und noch einmal Sonnenuntergang hinter Hauptbahnhof. Diesmal vom Wohnzimmerfenster aus:

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Ausblicke

Vorbeirauschende Landschaften

28. Juli 2008, 18.45 Uhr

Irgendwie ein klein wenig bitter: Da rauschen nun im Zug innerhalb von nicht einmal f

Nachtrag 22.45 Uhr: Jetzt fange ich aber an, WordPress zu hassen. Ich hatte im Zug noch so viel Tolles geschrieben. Alles futsch. Scheisse.

Nachtrag 11.08.2008: Ich versuche, meine durch den WP-Bug verloren gegangenen Gedanken aus dem Zug zu rekapitulieren:

Da rauschten also im Zug innerhalb von nicht einmal fünf Stunden die Stationen von fünf anstrengenden, aber auch sehr schönen Tagen an mir vorbei. Strecken, die mich vor allem am Abend teilweise extrem arschschmerzende Stunden kosteten, waren mit dem Zug nach 30 Minuten zurückgelegt.

Man wird sich der Bequemlichkeit unserer heutigen Fortbewegungsmittel bewusst. Man bekommt ein Gefühl dafür, was Reisen früher bedeutet haben muss. Fortbewegen wirklich aus eigener Kraft.

Ob ich’s noch einmal machen würde? Auf alle Fälle! Es hatte etwas Meditierendes. Ich war nur ich. Meine Gedanken kreisten nur ums Fortwärtskommen. Oder um die Schönheit der Natur, die ich sah. Oder den Schrecken der Menschheit. Leider muss ich persönlich das gerne gepflegte Vorurteil der rechtsextremen Dummbratzen in Ostdeutschland bestätigen. Am schlimmsten fand ich Wittenberge. Betrunkene Nazis in Horden zusammengerottet finde ich nicht wirklich prickelnd.

Dann hatte ich im Zug noch den Gedanken, dass Brandenburg und das südliche Mecklenburg vielleicht einfach noch zwei Jahrzehnte brauchen. Bis dahin lebt kaum noch jemand dort. In zwanzig Jahren wird sich dann kaum ein Durchschnittsverdiener Flugreisen oder Tankfüllungen für 2.000 Kilometer leisten können. Der Sommer 2028 ist dank Klimawandel auch in Deutschland verlässlich heiß und trocken. Vielleicht boomt dann endlich der Tourismus in diesen zwei Bundesländern. Und alle werden – wie ich es gemacht habe – mit dem Rad durch die Natur strampeln und sich ihrer erfreuen. Mein Vater hat mir vor über dreißig Jahren mal auf einer Tour von Süd- nach Norddeutschland von der Schönheit Deutschlands vorgeschwärmt. Ich hab damals nichts verstanden und dachte »was erzählt der mir denn?«. Heute empfinde ich es selbst so. Wozu Spanien, Indien, Südsee? Um CO₂ in die Atmosphäre zu blasen? Um nach erholsamen Wochen doch gestresst nach Hause zu kommen, weil man einen Horrorrückflug oder eine Horrorrückfahrt hinter sich hat bringen müssen?

Passend dazu las ich an jenem Morgen zum Frühstück in Melsdorf in den Kieler Nachrichten, dass das brandenburgische Wirtschaftsministerium die »Gießkannenförderung« einstellen will. Also nur noch gezielte Wirtschaftsförderung dort, wo es sich auch lohnt. In dem Artikel stand so schön, dass nun ganz Ostdeutschland herausgeputzt ist (kann ich für meine Tour größtenteils bestätigen), dass nun auch um die kleinste Stadt Umgehungsstraßen gebaut wurden. Nur dass diese Umgehungsstraßen um leere Städte führen.

Also: Wer im Sommer 2008 noch etwas erleben will, soll sich sein Fahrrad schnappen und zum Beispiel an der Mittelelbe langfahren. Es müssen ja nicht gleich 500 Kilometer sein.

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Aha

Frauenlogik

28. Juli 2008, 16 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, mir mindestens die Haelfte meiner hoch geschaetzten LeserInnenschaft zur Feindin zu machen, muss ich doch soeben Erlebtes niederschreiben und mit (m)einer Schlussfolgerung abschliessen.

Hauptbahnhof Kiel. Der Regionalexpress nach Bad Kleinen steht zur Abfahrt in drei Minuten bereit. Vor dem Fahrradabteil muehen sich mehrere Maedels um die zwanzig ab, die Fahrradtaschen von ihren Raedern abzumachen und die Raeder in den Zug zu bewegen. Dies geschieht nicht, ohne sowohl den Bahnsteig durch zwei quer stehende Fahrraeder und die Tuer zum Zug durch zwei im Moment untaetige Frauen zu blockieren. Rings herum das, was in Kiel vermutlich Rush-hour genannt wird. Die Maedels ungeruehrt. Im Zug selbst verstopfen mit Satteltaschen bepackte Fahrraeder im vorderen Teil (!) des Fahrradabteils den Durchgang sowohl weiteren Fahrgaesten mit Raedern als auch dem Lokfuehrer, der sein Fahrerabteil hinter dem Fahrradraum erreichen moechte. Verstreut dazwischen noch ein paar Frauen, die etwas ratlos in noch verbleibenden Restfreiflaechen rumstehen. Und im Minigang, der noch bleibt, eine grosse Tasche, ueber die man druebersteigen muss.

Ich bin mir sicher, Frauen fehlt ein Logik-Gen.

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Ausflüge

Rückfahrt

28. Juli 2008. 15.45 Uhr.

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Wenigstens ein Bild aus dem fahrenden Zug von der Ausfahrt aus Kiel. Hab ich in Kiel eigentlich was verpasst?

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Aha

Aufloesung des Luftbildraetsels

Und hier die Aufloesung des Google-Earth-Raetsels vom Freitag:

photo

Apple

WordPress fuer das iPhone und die Umlaute

28. Juli 2008

WordPress fuer iPhone bzw. iPod touch ist ne feine Sache. Wenn man denn keine Umlaute oder Eszetts tippt. Oder die Rechtschreibkorrektur eingreift. Dann naemlich verschluckt WordPress einfach alles dahinter beim Veroeffentlichen. Und zwar unwiderbringlich. Da wird hoffentlich bald nachgebessert.

Ansonsten ist es wirklich schick, auch wenn man mal ein paar Tage nicht online gehen kann. Die Eintraege werden lokal auf dem iPod gespeichert, bei WLAN-Verbindung kann man sie dann ganz fix auf den Server schaufeln.

Was aber bei groesseren Textmengen wirklich nervt, ist die Rechtschreibkorrektur. Hoffentlich kann man die ab OS X 2.1 abschalten. Zumal oft auch korrekt getippte Worte verschlimmbessert werden. “Schon” wird grundsaetzlich zu “schoen” (mit Umlaut). “Muss” zu “musz” (mit Eszett). Nervig.

Ausdauer, Ausflüge

Tag 5

27. Juli 2008, 20.15 Uhr

132,62 km, Fahrtzeit 7:22:39 h, Vmax: 42,30 km/h, Vmix: 17,97 km/h.

Ziel Melsdorf bei Kiel erreicht. Und drei Kilogramm abgespeckt.

Auf ein Fahrrad setze ich mich bis auf weiteres nur in Notfaellen.

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Architektur, Ausdauer, Ausflüge

Holsteinisch-Schweizerische Fundstücke

27. Juli 2008. Noch immer Tag 5.

14.48 Uhr. Der Große Plöner See ist erreicht. Man beachte das Gefälle der Straße!

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14.57 Uhr. Erfrischung bei 60 Grad in der Sonne. Badefreuden, die vierte:

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15.50 Uhr. Galloway-Rind am Plöner See:

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16.18 Uhr. Letzte Chance, auf den Zug umzusteigen: Bahnhof Plön mit Regionalbahn nach Kiel. Würde mich jetzt binnen 30 Minuten ans Ziel bringen:

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16.34 Uhr. Plöner Fußgängerzonenchic:

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16.50 Uhr. Schloss Plön:

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17.13 Uhr:

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19.04 Uhr. Dem Ziel schon ziemlich nahe. Trotzdem noch etwa 15 km zu fahren:

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19.23 Uhr. Kieler Reihenhaushorror:

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20.15 Uhr. Ankunft in Melsdorf bei Mutti. Vor lauter Schreck hab ich bis zum nächsten Tag gar kein Foto mehr gemacht.

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Ausdauer, Ausflüge

Besuch in Berlin

27. Juli 2008, 12.53 Uhr. Ick bin schon janss uffjerecht. Nur noch fünf Kilometer!

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13.07 Uhr. Berlin ist erreicht und lockt mit einem CDU-Fest auf dem Marktplatz:

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13.08 Uhr. Potsdamer Straße:

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13.10 Uhr:

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13.11 Uhr. Potsdamer Platz, verkehrsberuhige Zone, die eine Seite:

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13.11 Uhr. Potsdamer Platz, verkehrsberuhigte Zone, die andere Seite:

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Zwischendurch im ortsansässigen Imbiss gestärkt.

14.28 Uhr. Der ganze Kudamm ist jetzt Zone 30:

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14.42 Uhr. Von Berlin in die weiteweite Welt:

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Ausdauer, Ausflüge

Tag 5: Berlin, ich bin in Berlin!

27. Juli 2008, 13.30 Uhr

Berlin! Ich hab Berlin erreicht. Das Berlin, das jeder kennt, der schon einmal auf telefonbuch.de nach einer Berliner Telefonnummer gesucht hat. Berlin bei Seedorf in Holstein. Kleenes Kaff, aber immerhin auch mit Potsdamer Strasse und Potsdamer Platz.

Der Reihe nach: Heute frueh bin ich noch vor Sonnenaufgang nach einer nicht wirklich tollen Nacht (aber unter tollem Sternenhimmel) in Behlendorf aufgebrochen. Als erstes Fruehstueck gab’s unterwegs ne Banane, zwei Haferkekse und nen halben Liter Wasser. Keinen Kaffee! Dafuer tolle Natur. Reiher, Graugaense und Morgennebel ueberm Elbe-Luebeck-Kanal.

Zweites Fruehstueck mit Kaffee und Croissants nach 25 km um halb acht in einem noch schlafenden Luebeck. Luebeck kam mir gleich vertraut vor. Sieht aus wie Danzig.

Ab 10.30 Uhr dann weiter Richtung Berlin. Leider durch die Holsteinische Schweiz. Fuer einen Sueddeutschen ist diese Bezeichnung eher ein Witz. Fuer einen Radfahrer aber bittere Realitaet.

Hier in Berlin (bei Seedorf) habe ich mich in der offensichtlich einzigen gastronomischen Einrichtung, einem Imbiss, in dem sich die Einheimischen am Sonntagmittag schon betrinken, mit einem Setzei auf Leberkaese gestaerkt und hoffe nun, die Strecke bis Ploen und seine Seen rasch hinter mich zu bringen.

Heute bin ich bisher 65 km gefahren, ich schaetze, dass es bis Kiel noch einmal 40 km sind. Ist ja noch frueh am Tag. Und der Weg ab und zu im Schatten. Und viel Wasser saeumt die naechsten 15 km.

Gesamtstrecke von Berlin nach Berlin laut Gedenk- oder-was-auch-immer-Stein am hiesigen Potzdamer Platz: 357 km. Bei mir waren es bisher 437 km. Ich scheine nicht den direktesten Weg genommen zu haben :-(

Fortsetzung

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