28. Juli 2008, 16 Uhr

Auch auf die Gefahr hin, mir mindestens die Haelfte meiner hoch geschaetzten LeserInnenschaft zur Feindin zu machen, muss ich doch soeben Erlebtes niederschreiben und mit (m)einer Schlussfolgerung abschliessen.

Hauptbahnhof Kiel. Der Regionalexpress nach Bad Kleinen steht zur Abfahrt in drei Minuten bereit. Vor dem Fahrradabteil muehen sich mehrere Maedels um die zwanzig ab, die Fahrradtaschen von ihren Raedern abzumachen und die Raeder in den Zug zu bewegen. Dies geschieht nicht, ohne sowohl den Bahnsteig durch zwei quer stehende Fahrraeder und die Tuer zum Zug durch zwei im Moment untaetige Frauen zu blockieren. Rings herum das, was in Kiel vermutlich Rush-hour genannt wird. Die Maedels ungeruehrt. Im Zug selbst verstopfen mit Satteltaschen bepackte Fahrraeder im vorderen Teil (!) des Fahrradabteils den Durchgang sowohl weiteren Fahrgaesten mit Raedern als auch dem Lokfuehrer, der sein Fahrerabteil hinter dem Fahrradraum erreichen moechte. Verstreut dazwischen noch ein paar Frauen, die etwas ratlos in noch verbleibenden Restfreiflaechen rumstehen. Und im Minigang, der noch bleibt, eine grosse Tasche, ueber die man druebersteigen muss.

Ich bin mir sicher, Frauen fehlt ein Logik-Gen.

Fortsetzung