No Dope, no Hope!
19 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments

19 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
19. Januar 2009
Erster Teil meiner Reihe »Apple für Anfänger«.
Da ich so oft gefragt werde, wie ich denn ein OS X neu aufsetze oder ein sauberes Upgrade zum Beispiel von 10.4 auf 10.5 (oder von 10.5 auf 10.6) vornehme, hier die Anleitung:
Benötigt werden:
Als erstes wird die externe FireWire-Platte an den Mac angeschlossen und mit dem Festplattendienstprogramm formatiert. Dann wird die Installations-DVD eingelegt und das Installationsprogramm darauf gestartet. Der Mac macht einen Neustart, fragt nach der bevorzugten Sprache und dann nach dem Ziellaufwerk der Installation. Es wird das externe (!) Laufwerk ausgewählt. Um bei einer kleineren Platte (unter 160 GB) Platz zu sparen, kann man noch beim Punkt »Anpassen« sämtliche Systemsprachen außer »deutsch« ausschalten und sich auch das Installieren sämtlicher nicht benötigter Druckertreiber sparen. Die braucht man nicht unbedingt alle, alle brauchen aber 1 GB Platz. Die Installation des neuen Systems beginnt. Zeit für die erste »andere Beschäftigung«. Nach etwa zwanzig bis dreißig Minuten ist das System installiert, der Rechner startet sich neu, diesmal von der externen Platte aus. Der selbstständig erscheinende Migrationsassistent fragt nun, ob Daten auf das neue System transportiert werden sollen. Sollen sie. Und zwar von der internen Platte auf die externe. Das dauert jetzt – je nach Datenmenge auf dem alten System – zwischen einer und drei Stunden. Zeit, die Wohnung aufzuräumen und zu putzen.
Ist das abgeschlossen, kann man testweise überprüfen, ob alles an seinem richtigen alten Platz ist. Nur eben jetzt auf der externen Platte. Rein theoretisch könnte man nun mit dem neuen System von der externen Platte arbeiten. Mit den alten Adressen, den alten E-Mails, allen Bookmarks, allen Programmen, seiner kompletten Musikbibliothek und all seinen Bildern. Wollen wir aber nicht. Wir wollen ja das neue System auf die interne Platte bringen.
Die Systeminstallations-DVD wird noch einmal bemüht: Einlegen, Neustart des Rechners mit gedrückter C-Taste, anschließend Installationsprogramm von der DVD starten. Wieder die Sprache auswählen und nun im Menü »Dienstprogramme« das Festplattendienstprogramm aufrufen und damit die interne (!) Platte formatieren. Aber auch wirklich die interne. Dann kann die Installation fortgesetzt werden und das neue System wird nun auf die interne Platte gebracht. Bei Bedarf bzw. Nichtbedarf die nicht benötigten Sprachen ausschalten und die nicht benötigten Druckertreiber. Mitinstallieren sollte man X11 und Rosetta.
Das dauert wieder etwa dreißig Minuten, dann wiederholt sich das Spiel mit dem Migrationsassistenten. Nun werden alle Daten, Einstellungen und Programme von der externen auf die interne Platte geschaufelt. Während dessen kann man den Wochenendeinkauf erledigen. Das dauert nämlich wieder zwischen einer und drei Stunden.
Nach einem weiteren Neustart läuft das neue System nun von der internen Platte. Wieder mit allen alten Dateien, Programmen, Einstellungen.
Nun fragt man sich natürlich: Warum dieses Hin und Her mit der externen Platte? Meine Erfahrung ist, dass ein »Drüberinstallieren« einer neueren OS-X-Version auf das alte System nicht immer reibungslos verläuft. Wenn dabei irgendetwas hakt, hat man mit großem Pech nur noch ein zerschossenes altes System, das sich auch nicht mehr starten lässt. Die Wiederherstellung ist dann besonders mühsam. Hatte ich mal beim Upgrade von 10.3 auf 10.4.
Da eine Datensicherung vor einem Systemupgrade (also einem Versionssprung von 10.3 auf 10.4 bzw. von 10.4 auf 10.5) auf alle Fälle dringendst ratsam ist, muss man eh einmal auf einen externen Datenträger kopieren. Und vermutlich bekommt es keinem Rechner nach zwei oder drei Jahren wirklich schlecht, die Festplatte formatiert und das System neu installiert zu bekommen.
Der Migrationsassistent übernimmt das mühsame Kopieren einzelner Bestandteile, die man vom alten System umziehen lassen will ebenso wie den zuverlässigen Transport sämtlicher Programme. Die müsste man nämlich sonst auch wieder einzeln neu installieren.
Wenn alles läuft, stehen je nach Stand des aktuellen Betriebssystems noch diverse Softwareaktualisierungen und Sicherheitsupdates an. Für alles kann man gut und gerne einen halben Tag rechnen, effektiv vor dem Rechner sitzt man aber nur die eingangs erwähnten dreimal zehn bis zwanzig Minuten.
Warum Apple beim neuen kleinen MacBook auf die FireWire-Schnittstelle verzichtet hat, verstehe ich immer noch nicht. Oder weiß jemand, ob das jetzt auch mit USB-2.0-Platten funktioniert?
Bei meinem nächsten Upgrade (von 10.5 auf 10.6) wird das Procedere vermutlich nicht mehr nötig sein, da man dann auf das Time-Machine-Backup zurückgreifen kann. Aber wie ich mich kenne, traue ich nur meinem eigenen System und werde wohl doch wieder so arbeiten wie hier beschrieben.
19 Jan 2009 Achim Bodewig 1 comment
18. Januar 2009, 22 Uhr
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Ein Tipp für alle Mac-Benutzer: das Programm SMARTReporter checkt regelmäßig die Festplatte und gibt notfalls rechtzeitig Alarm, falls man ein länger nicht vorgenommenes Backup unbedingt noch machen sollte, bevor sich die Platte verabschiedet.
18 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
18. Januar 2009, 19.30 Uhr
Gibt es eigentlich aktuell einen größeren Kotzbrocken in der bundesrepublikanischen Politiklandschaft als Roland Koch?
Meine Top-10:
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Ronald Pofalla
Ronald Pofalla
Ronald Pofalla
18 Jan 2009 Achim Bodewig 6 comments
18. Januar 2009, 16.30 Uhr
Um die Umfragen habe ich mich nicht wirklich gekümmert. Ich wage mal, mich unter Umständen als totaler Hessenpolitpenner zu entlarven.
CDU: 45 Prozent
SPD: 25 Prozent
Grüne: 13 Prozent
FDP: 9 Prozent
Linke: 4,9 Prozent
Nicht, dass ich mir das so wünschen würde.
Nachtrag 18.10 Uhr: Gewünscht hätte ich mir etwas in der Richtung:
CDU: 32 Prozent
SPD: 26 Prozent
Grüne: 29 Prozent
FDP: 5,1 Prozent
Linke: 4,9 Prozent
18 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
17. Januar 2009, 15.03 Uhr

Ausgeführt von VEB Korrosionsschutz Eisleben
Zeitraum: April 1977 – Oktober 1977
Entdeckt unter der Gertraudenbrücke.
17 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
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16. Januar 2009, 1.59 Uhr

Weihnachten dürfte jetzt endgültig vorbei sein. Es folgen mit etwas Glück acht weihnachtsterrorfreie Monate.
16 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
16 Jan 2009 Achim Bodewig 1 comment
15. Januar 2009
Ich hab’s ja nicht so mit Gedichten. Aber das hier ist doch schön, oder?
Großstadtliebe
Man lernt sich irgendwo ganz flüchtig kennen
Und gibt sich irgendwann ein Rendezvous.
Ein Irgendwas, -’s ist nicht genau zu nennen –
Verführt dazu, sich gar nicht mehr zu trennen.
Beim zweiten Himbeereis sagt man sich »du«.
Man hat sich lieb und ahnt im Grau der Tage
Das Leuchten froher Abendstunden schon.
Man teilt die Alltagssorgen und die Plage,
Man teilt die Freuden der Gehaltszulage,
… Das übrige besorgt das Telephon.
Man trifft sich im Gewühl der Großstadtstraßen.
Zu Hause geht es nicht. Man wohnt möbliert.
– Durch das Gewirr von Lärm und Autorasen,
– Vorbei am Klatsch der Tanten und der Basen
Geht man zu zweien still und unberührt.
Man küßt sich dann und wann auf stillen Bänken,
– Beziehungsweise auf dem Paddelboot.
Erotik muß auf Sonntag sich beschränken.
… Wer denkt daran, an später noch zu denken?
Man spricht konkret und wird nur selten rot.
Man schenkt sich keine Rosen und Narzissen,
Und schickt auch keinen Pagen sich ins Haus.
– Hat man genug von Weekendfahrt und Küssen,
Läßt mans einander durch die Reichspost wissen
Per Stenographenschrift ein Wörtchen: »aus«!
15 Jan 2009 Achim Bodewig 1 comment
14. Januar 2009, 12.30 Uhr
Jetzt kann ich meine Schreibtischschubladen von diesen ganzen Bedienungsanleitungen befreien, die ich eh nie brauche und wenn ich sie brauche, doch nicht zur Hand habe. Es gibt ein Online-Archiv für Bedienungsanleitungen. Tolle Idee!
14 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
14. Januar 2009
Seit gestern große Aufregung wegen eines Textermissgriffs. Siehe Link. Was ich als Typograf ganz spannend finde: Vor ein paar Tagen sah ich auf arte eine Sendung, in der nicht die Herkunft des Zitats erklärt wurde, sondern die Herkunft der Schrift, in der dieses Zitat über dem Eingang des Konzentrationslagers gesetzt wurde. Leider habe ich nicht richtig aufgepasst und kann nun nicht mehr jedes Detail wiedergeben. Aber die Nazis sind nicht nur mit Menschen und Sprache zynisch umgegangen, sie haben sich auch noch an einer ihrer Meinung nach »entarteter« Schrift bedient. Nur dass sie es nicht bemerkt haben. Der Schriftzug über dem KZ-Eingangstor wurde von einem Bauhaus-Designer entworfen.
Bei arte finde ich jetzt nichts mehr, beim mdr wurde ich aber fündig:
(Die Einbindung des Videos will mir nicht gelingen, deshalb bitte diesem Link folgen.)
14 Jan 2009 Achim Bodewig 0 comments
14. Januar 2009, 1.30 Uhr
Wie immer verspätet, aber immerhin erledigt: die leidige Quartalsvorsteueranmeldung.

Nachtrag: Ich bin nicht nur eine alte Trödelliese, sondern auch noch eine Rechenniete. 14. des Monats um 1.30 Uhr statt spätestens 10. des Monats 24 Uhr macht natürlich nur 73½ Stunden.
14 Jan 2009 Achim Bodewig 1 comment
14 Jan 2009 Achim Bodewig 4 comments