16. Februar 2009, 18.30 Uhr

Zum Jahresanfang hatte ich mir – wie schon viele Jahre vorher – vorgenommen, einen Monat lang keinen Alkohol zu trinken und auch sonst nichts Berauschendes zu mir zu nehmen. Ich finde das als Test ganz gut. Ob es noch »noch ohne« geht. Es geht. Wie schon seit fünfzehn Jahren. Allerdings scheint mein Körper nach vier Wochen dann doch Entzugserscheinungen zu zeigen. Ich habe nicht etwa den Februar sofort mit einem Vollrausch begonnen, sondern auch weiterhin keinen Alkohol getrunken. Und was war die Antwort meines Körpers? Zwei Wochen lang jeden Morgen ziemlich fiese Kopfschmerzen. Die letzten 36 Stunden vor dem Wochenende sogar nonstop. Am Samstagabend gab es nach der Christa-Wolf-Lesung ein Bier. Und eine Tüte. (Die Tüte selbstverständlich an der Supermarktkasse. Ich nehme doch keine Drogen!) Seither bin ich beschwerdefrei.

Ob mir das jetzt zu denken geben sollte?