Archive for März 18th, 2009

Ausflüge

Landsberger Fundstücke

18. März 2009

10.01 Uhr. Bahnlektüre:

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Foto: A. N.

10.55 Uhr. Im Bahnhof Kostrzyn:

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Foto: A. N.

12.08 Uhr. Landsberger Volksbad:

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12.10 Uhr:

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12.13 Uhr:

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12.14 Uhr:

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12.45 Uhr. Quititzpark:

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12.52 Uhr:

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12.58 Uhr. Vor der Konkordialkirche Konkordienkirche:

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13.07 Uhr:

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13.16 Uhr. Richtstraße und St. Marienkirche:

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13.42 Uhr. Bier und sehr leckeres Essen im Restauracja Don Vittorio:

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15.18 Uhr:

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15.42 Uhr. Friedrichstadt:

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15.59 Uhr. Sonnenplatz:

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16.03 Uhr:

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16.43 Uhr. Kasseler Straßenbahn in der Richtstraße:

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17.08 Uhr. Geburtstagspost für Christa W.:

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17.19 Uhr. Warthe, Hochbahn und St. Marienkirche:

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18.55 Uhr. Bahnhofsvorplatz:

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Nachtrag: Wer einen Tagesausflug nach Gorzów Wielkopolski machen möchte, nimmt am besten die Oderlandbahn ab Lichtenberg um halb acht oder um halb zehn. Die fährt im Stundentakt, Anschluss in Kostrzyn gibt es allerdings nur alle zwei Stunden. Das Brandenburg-Berlin-Ticket der Deutschen Bahn (max. fünf Personen für 26 Euro) gilt bis Kostrzyn auch in den Zügen der Veolia, ab Kostrzyn kostet ein Ticket je Person und Richtung 9 Złotych (etwa 2 Euro).

Ausflüge

Kindheitsspuren

18. März 2009

11.00 Uhr

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»An der verabredeten Stelle beim Bahnhof Schönefeld stand Bruder Lutz …«

15.11 Uhr

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Foto: A. N.

»Fristgerecht konntet ihr sowohl die Anlagen zum Personalausweis als auch die dreimal dreihundert Złoty in Empfang nehmen …«

15.55 Uhr

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»Der Sonnenplatz ist, soviel du weißt, in deinen Träumen niemals vorgekommen. Nie hast du im Traum vor diesem Eckhaus Nummer 5 gestanden, das heute, sachlich den Tatsachen Rechnung tragend, diese seine Nummer zweimal bekanntgibt: durch die altbekannte, verwitterte, mit Zement an die Hauswand gespritzte 5 und gleich daneben durch das neue weiße Emailleschild mit derselben Zahl in Schwarz.« [...] »… du kannst auf dem an der Hauswand angebrachten Straßenschild die polnische Schreibweise des Wortes ›Sonnenplatz‹ erahnen: Plac Słoneczny, was du ohne Vermittlung durch das Russische kaum entziffert hättest.«

16.03 Uhr

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»Mag sein, der Platz war auch früher schon ein bißchen schäbig. Stadtrand eben. Zweistöckige Wohnblocks der GEWOBA [...], Anfang der dreißiger Jahre in den weißen Flugsand der Endmoräne gesetzt, die die Wepritzer Berge, geologisch gesehen, darstellten.«

16.07 Uhr

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»In das Haus seid ihr nicht hineingekommen. Ohne ersichtlichen Grund bliebst du links von der Treppe stehen, an den neuen achteckigen Peitschenmast gelehnt, dicht neben dem verfallenden niedrigen Lattenzaun, hinter dem ein Rest von Vorgarten sich erhält.«

16.26 Uhr

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»Ihr kamt, wie auch früher immer, von ›unten‹, das heißt von der Chaussee her, wo unter mächtig erstarkten Linden die Linie 1 der städtischen Straßenbahn endet, auf der immer noch die alten rot-gelben Wagen ihren Dienst versehen.«

Alle Zitate (in anderer Reihenfolge) aus: Christa Wolf, »Kindheitsmuster«, 1976.

Ausflüge

Proszę dwa bilety do Gorzówie Wielkopolskim

18. März 2009, 8.30 Uhr

Größere Kartenansicht; Quelle: Google Maps

»… Während die Anträge auf Ausreise und bei der Industrie- und Handelsbank die Gesuche um Geldumtausch liefen, bestellte Bruder Lutz in der Stadt, die in deinen Formularen zweisprachig, unter verschiedenen Namen auftauchte, als ›Geburtsort‹ L. und als ›Reiseziel‹ G., vorsichtshalber telegrafisch Hotelzimmer, denn ihr kennt in deiner Heimatstadt keine Menschenseele, bei der ihr hättet übernachten können. …« (aus: Christa Wolf, »Kindheitsmuster«, 1976)