Gelbe Eleganz
30. April 2009, 19.26 Uhr

Wer das Auto nicht erkennt: Das ist ein Simca 1501. Wenn ich mich recht erinnere, irgendwann in den späten Sechzigerjahren zum »elegantesten Auto Europas« gekürt.
30 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments

30. April 2009, 19.26 Uhr

Wer das Auto nicht erkennt: Das ist ein Simca 1501. Wenn ich mich recht erinnere, irgendwann in den späten Sechzigerjahren zum »elegantesten Auto Europas« gekürt.
30 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
30. April 2009, 15 Uhr

4,90 km in 32 min 52 sec gleich 8,95 km/h und (laut TrailRunner) 184 verbrannte kCal. Plus neunzehn Stockwerke zu Fuß.
30 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
29. April 2009
Wenn ich für jeden neuen Mac-Besitzer, den ich seit nunmehr fast zwanzig Jahren ins »gute« Lager gezogen habe, Geld von Apple bekommen hätte, wäre ich bestimmt schon sehr wohlhabend. Heute ein weiteres Kapitel meiner unendlichen Geschichte der dokumentieren Auspackzeremonien.
13.06 Uhr. Nach dem Kauf bei cyberport in der Friedrichstraße:

13.34 Uhr. So sehen glückliche Menschen aus. Im Hintergrund das alte hässliche auszumusternde Windows-Gerät:

13.36 Uhr. »Oh, ist das schön!«

13.40 Uhr. Erstes Einschalten:

Dann folgt das Übliche: Ein bisschen System einrichten, ein bisschen Daten vom alten Rechner schaufeln, ein paar Programme installieren, ein paar zärtliche Liebkosungen, ein bisschen Schulung. In spätestens vier Wochen wird auch dieser Herr sein MacBook lieben und immerzu ausrufen: Apple ist toll!
29 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
28. April 2009, 16 Uhr

4,90 km in 32 min 44 sec gleich 8,98 km/h und (laut TrailRunner) 183 verbrannte kCal. Plus neunzig Minuten Sonnenbad auf der Schlossfreiheit.
28 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
27. April 2009
Nun hatte ich am Wochenende ungeplant Möglichkeit, die Deutsche Bahn mit einer Mitfahrgelegenheit zu vergleichen. Meine Stimmung der Bahn gegenüber war denkbar schlecht, meine Lust auf Autobahnfahrten ist aber seit jeher auch nicht besonders groß.
Vergleich der Fakten:
Preis: 0:1 – ca. 39 Euro vs. ca. 27 Euro 77,45 Euro für ein IC/ICE-Ticket mit BahnCard und Sparpreis 50 (Hin- und Rückfahrt) vs. 20 Euro für die Mitfahrgelegenheit für die Strecke Berlin–Hanau plus 2,10 Euro für die BVG-Fahrt zum vereinbarten Treffpunkt in Grünau plus etwa 5 Euro für die Regionalbahn von Hanau nach Aschaffenburg gleich knapp 30 Euro.
Zeit: 1:0 – 5¾ Stunden vs. 9 Stunden Abfahrt Aschaffenburg um 13.46 Uhr und Ankunft mit zwanzigminütiger Verspätung um 19.15 Uhr in Berlin plus fünfzehn Minuten Heimweg gleich fünf dreiviertel Stunden vs. Verlassen des Hauses am Freitag um 11 Uhr im Zentrum Berlins, Abfahrt in Grünau um 12 Uhr, Ankunft in Hanau gegen 17.30 Uhr, gerade die Regionalbahn nach Aschaffenburg verpasst, auf die nächste eine Stunde warten müssen, Ankunft Aschaffenburg um 19.59 Uhr gleich neun Stunden.
Vergleich der Emotionen:
Nerven: 2:0 Mit 200 km/h im IC durch die Republik zu rasen finde ich sehr angenehm, mit 190 km/h in einem Kompaktwagen über die Autobahn zu brettern, finde ich etwas anstrengend. Im Zug lese ich entspannt, höre Musik oder kann sogar arbeiten. Im Auto kann ich versuchen zu lesen, steige auf fünf Stunden Fahrt mindestens zwanzigmal auf das virtuelle Bremspedal und werde bei einer etwas gewagten Aktion des Fahrers von einer weiteren Mitfahrerin in den Arm gekniffen.
Komfort: 2:1 Im Zug habe ich Platz, ein BordBistro und eine Toilette. Im Auto habe ich Platz, auf der Autobahn habe ich Raststätten.
Fazit:
Ich habe der Deutschen Bahn verziehen. Die Autofahrt war nicht schlimm, der Fahrer fuhr nicht leichtsinnig, allenfalls »sportlich«, trotzdem ist die Bahn schneller und unterm Strich zumindest für mich viel komfortabler. Das nächste Mal verlasse ich das Haus einfach 14 Minuten vor Abfahrt des Zuges.
28 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
27. April 2009, 16.56 Uhr

Den Break fand ich ja immer noch ne Spur schärfer als die Limousine. Man beachte auch das sorgfältig gewählte Kennzeichen des Wagens!
27 Apr 2009 Achim Bodewig 2 comments
25. April 2009, 20 Uhr

Ach, is dit herrlich! Mit Gänsehaut in Berlin angekommen und abends um achte noch sommerliche Temperaturen. Alles rennt be-t-shirted und kurz behost rum.
Ich bin ja gerne weg. Aber am allerliebsten komme ich wieder nach Hause. Berlin ist toll! (Außer im Winter.)
26 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
26 Apr 2009 Achim Bodewig 1 comment
26. April 2009, 12.30 Uhr

Wieder meine Spessartrandstrecke. 4,39 km in 33 min 32 sec gleich 7,85 km/h und 173 verbrannte kCal.
26 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
25. April 2009
Der aufmerksame Leser hat es schon mitbekommen: Ich befinde mich derzeit in Süddeutschland. Genauer: in Goldbach bei Aschaffenburg. Das liegt im äußersten nordwestlichen Zipfel Bayerns, gehört zu Unterfranken und liegt am Main. Die Landschaft drumherum ist der Spessart (nördlich des Mains) bzw. der Odenwald (südlich des Mains).
Mit dieser ganzen Gegend habe ich persönlich nicht so wahnsinnig viel am Hut, zwei meiner drei Schwestern leben aber hier, und so auch viele meiner unzähligen Neffen und Nichten. In meiner Kindheit und Jugend verbrachte ich ab und zu Ferien bei meinen (älteren) Schwestern, so ist mir die Gegend doch ein bisschen vertraut. Seit meinem Umzug nach Berlin vor über zwanzig Jahren halte ich mich hier kaum noch auf.
Meine älteste Nichte wurde diese Woche dreißig. Sie ist die, die in Goldbach lebt. Donnerstag gab es Familienfest, heute ist Party für Freunde angesagt. Meine Hilfe bei den Partyvorbereitungen wird nicht gebraucht, das Wetter ist toll, es steht mir ein geiles Fahrrad zur Verfügung, meine Schwestern habe ich Donnerstag nur im großen Familiengewühl gesehen, also fahre ich heute nach Miltenberg, wo eine der Schwestern lebt. Mir wurden mehrere Autos angeboten, aber ich nehme mir lieber das geile Rad und hoffe auf ein bisschen Deutsche Bahn, wenn mir die Strecke von etwa fünfzig Kilometer zu viel oder der Sattel zu hart werden sollte.

10.35 Uhr. Vor fünfzig Kilometer Rad fahren erlaube ich mir sogar Nutella zum Frühstück.

10.40 Uhr. Das pulsierende Zentrum Goldbachs (man beachte den Siebzigerjahrechic der Schaufenster!):

13.04 Uhr. Gelb. Viel Gelb. Total viel Gelb. Irgendwo bei Obernburg:

13.13 Uhr. Im Gegensatz zu dem Maikäfer in meiner Wohnung ist der hier wirklich sehr lebendig:

Das war totales Kindheitsgefühl auf dem Finger. Dieses leichte Ziehen der Maikäferbeinchenwiderhaken auf der Haut.
13.18 Uhr. Mein tolles Gästefahrrad:

13.31 Uhr. Tulpenarrangement bei Obernburg:

14 Uhr. Weinberge bei Klingenberg:

14.41 Uhr. Extra für Herrn N. fotografiert: Die Mainbrücke in Miltenberg.

14.48 Uhr. Dieses Ensemble kennt jeder, der als Kind in Westdeutschland eine H0-Modelleisenbahn besaß: Das Miltenberger Schnatterloch.

14.51 Uhr. Der »Riesen«, das angeblich älteste Gasthaus Deutschlands:

14.53 Uhr. Das mit Sicherheit schönste Auto der Welt:

Es folgen fünf Stunden fotografisch nicht dokumentiertes Geschwistertreffen.
18.04 Uhr. Nochmals für Herrn N. fotografiert: Die Mainbrücke in Miltenberg.

Diese Brücke ist sozusagen die große Schwester der Berliner Jungfernbrücke über die Spree bei uns »im Kiez«. Die Jungfernbrücke besteht wie die Miltenberger Mainbrücke aus Miltenberger rotem Sandstein.
18.32 Uhr. Detail aus einem Familienerinnerungsfoto. Man beachte meine passend zum Sandstein rote Haut. Mein zweiter Sonnenbrand in diesem Jahr. Diesmal aber so richtig.

20.12 Uhr. Ende der Radtour, Umstieg auf die Bahn:

25 Apr 2009 Achim Bodewig 4 comments
25 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments
24. April 2009, 15.50 Uhr

4,39 km in 32 min 04 sec gleich 8,21 km/h und 170 verbrannte kCal. Auf der Strecke am Rande des Spessarts immerhin 60 Höhenmeter überwunden.


Screenshots: TrailRunner
24 Apr 2009 Achim Bodewig 0 comments