Stufe für Stufe ins Homoglück?
27. Juni 2009, 22 Uhr


Mein einziger »Beitrag« zum diesjährigen CSD: ein halbstündiger spätabendlicher Ausflug auf die Siegessäule im Tiergarten und ein anschließendes noch späteres Bier auf der Oranienstraße. Dieses ganze Homogedöns wird mir immer fremder und suspekter. Alleine schon dieses Motto. »Stück für Stück ins Homo-Glück«. In Kreuzberg auf den Partyresten des alternativen CSDs fühlte ich mich aber so halbwegs wohl.
28 Jun 2009 Achim Bodewig





Wir waren am vergangenen Wochenende in Schöneberg auf dem schwul-lesbischen Straßenfest. Für so einen Normal-Hetero wie mich war das doch etwas zuviel des Guten. Die Fressbuden waren ja o.k. und teils ganz witzig: “Leckst du bei mir, leck ich bei dir.”. Aber dieser Lack-Leder-Fetisch-Kram aufm Straßenfest ist doch etwas viel für mein prüdes Spießergemüt. Da haben wir uns den CSD geschenkt.
Seit 1989 bin ich nicht mehr auf einem CSD gewesen. Dieser Homo-Karneval sollte m. E. auch seit dem nicht mehr den Status einer Politischen Demonstration haben.
Die Schwuppen machen sich ihre Feinde selber, indem sie mit solchen Aufmärschen die Massen gegen sich aufbringen!
Ich schäme mich!
mit verlaub, formulierungen wie »sich feinde machen« und »massen gegen sich aufbringen« finde ich leicht grenzwertig und nicht angebracht.
mich bringen sie nicht auf und sie sind auch nicht meine feinde. ich schrieb lediglich, dass solche veranstaltungen nicht mehr mein ding sind.