Archive for August, 2009

Ausflüge

Orange

31. August 2009, 20.09 Uhr

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Autsch

Prozent vs. Prozentpunkte

31. August 2009, 13.45 Uhr

Bin ich zu blöd oder sind es Dutzende von Journalisten? Wenn bei einer Wahl eine Partei von ehemals 40 auf nunmehr 30 Prozent Wählerstimmen abgerutscht ist, dann hat sie doch nicht 10 Prozent der Stimmen verloren, sondern 10 Prozentpunkte. Oder?

Autsch

Alter Sack

31. August 2009, 4.15 Uhr

Seit ein paar Tagen habe ich Besuch. Familienbesuch. Eine meiner vielen, vielen Nichten ist in Berlin. Mit ihrem Freund. Beide 21 Jahre alt. Heute Abend waren wir zusammen aus. Dabei erzählte mir der Freund meiner Nichte von seinem 44-jährigem Vater. Schluck. Ich bin 43. Ich bin ein alter Sack. Ich könnte im nächsten Jahr Großvater werden. Oder zumindest Großonkel.

Ausdauer

Laufen

30. August 2009, 17 Uhr

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8,90 km in 59 min 02 sec gleich 9,05 km/h und (laut TrailRunner) 333 verbrannte kCal.

Ausblicke

Schlafzimmerblicke

29. August 2009

11.05 Uhr:

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11.37 Uhr:

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Ausflüge

Partyfundstücke

29. August 2009

0.48 Uhr:

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2.20 Uhr:

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2.57 Uhr:

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Ausblicke

Charlottenburger Fundstücke

28. August 2009

15.45 Uhr. Charlottenburg (fast) ohne Schimmelpfeng-Haus:

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15.46 Uhr:

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15.49 Uhr:

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15.50 Uhr. Charlottenburg (temporär) ohne Sonnenschein:

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15.55 Uhr. Charlottenburg (leider) ohne Geschmackspolizei:

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(Bei manchen Leuten möchte man gar nicht wissen, wie es bei ihnen zu Hause aussieht.)

15.57 Uhr. Charlottenburg ohne Justus:

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Ausflüge

Zwei Tage und zwei Nächte auf Usedom

27. August 2009

Aus der Rubrik »Das mach ich nur für euch«: Einmal zum bequemen Durchklicken meine zwei Tage Usedom. Klick.

Ausdauer

Laufen

27. August 2009, 13.15 Uhr

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8,90 km in 59 min 25 sec gleich 8,99 km/h und (laut TrailRunner) 333 verbrannte kCal.

Ausblicke

Happy Birthday, Omi!

26. August 2009

Zwei Bilder aus der Rubrik »Orte aus der Jugend meiner Großmutter«. Diesmal: der Zionskirchplatz in Berlin-Mitte.

14.04 Uhr, von der Veteranenstraße aus gesehen:

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14.10 Uhr, vom Weinbergsweg aus gesehen:

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Verrückt, dass ich jetzt ständig an dem Platz zu tun habe. Ulrike hat dort ihre Wohnung und inzwischen auch ihr Büro. Vor über fünfzehn Jahren erzählte mir meine Großmutter bei einem Besuch in Berlin, dass an diesem Platz meine Mutter gezeugt wurde. Natürlich nicht auf dem Platz. Sondern in einem Haus an dem Platz, in dem eine ihrer älteren Schwester wohnte und meine Oma am Ende des Krieges auch einige Wochen oder Monate lebte.

Ausblicke

Mitte-Fundstück

26. August 2009, 14.02 Uhr

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Gesehen am Zionskirchplatz in Berlin-Mitte.

Ausflüge, Autsch

So stelle ich mir die Hölle vor

25. August 2009, 22 Uhr

Man merkt diesem Zug drei Dinge an: Dass es heute in Berlin und an der Ostsee irre heiß war. Dass er keine Klimaanlage hat. Und dass man die Fenster nur einen winzigen Spalt aufmachen kann.

Die Luft ist unglaublich. Es stinkt. Nach Füßen. Nach Leberwurststulle. Möglicherweise auch nach mir. Meine 1,5-Liter-Flasche Wasser, die in Swinemünde noch voll war, ist leer. Und Berlin noch 1,5 Stunden entfernt. Ich will, dass sofort die Bahnstrecke von Berlin über Karnin nach Swinemünde wieder aufgebaut wird. Dann wäre ich jetzt schon zu Hause.

Ausflüge

Leute gibt’s

25. August 2009. 21 Uhr

Auf dem Weg zurück nach Berlin. Bis Züssow fuhr ich mit der UBB. Jetzt bin ich in einen Regionalexpress aus Stralsund umgestiegen. Ich würde von mir behaupten, ein umsichtiger und rücksichtsvoller Mensch zu sein. Zumindest ein umsichtiger und rücksichtsvoller Bahnfahrer. Als dieser habe ich eben mein Rad im Zug im Zugabteil direkt neben ein anderes Rad gestellt. Dabei selbstredend darauf geachtet, dass mein Rad weder den Weg versperrt noch das andere Rad beschädigt. Kommt der Besitzer des anderen Rades an. Typ kurz behoster, besturzhelmter und Stoffbeutel tragender Sandalenträger. Etwa mein Alter. Schmale Lippen. Verbissener Gesichtsausdruck. Seine Stulle mampfend – also mit vollem Mund – verlangt er von mir, dass ich meine Satteltaschen vom Fahrrad nehme. Ich frage, warum. Es sei genug Platz. Und ich werde sie schon wegmachen, wenn noch Einer mit Fahrrad käme. Aber meine Satteltaschen drückten an seine Speichen. Ich: Entschuldigung, mein Fahrrad lehnt da nur ganz locker gegen. Außerdem sind in den Taschen Klamotten drin. Er bestehe aber drauf, dass ich meine Tasche zumindest auf einer Seite abmache. Er weiter seine Stulle mampfend. Ich: Sie können sich jetzt wieder setzen, ich mach die Taschen ab. Blieb der doch tatsächlich wie so ein Aufpasser stehen, bis ich meine Taschen abgemacht hab. Mit schlecht gelauntem Gesicht. Bestimmt ein SPD wählender Lehrer, der schon zu lange keinen Sex hatte und auch sonst wenig Freude am Leben hat.

Nachtrag: Jetzt hat er – ich hab ihn leider schräg gegenüber im Blickfeld – seine Sandalen ausgezogen, hat seine käsigen Füße samt fast unbehaarter blasser Beine auf den Sitz gegenüber gelegt und popelt sich genüsslich in den Ohren und krümelt seinen Ohrenschmalz auf den Boden. Super.

Mir kommt mal wieder Christa Wolf in den Sinn. “Allmählich entsetzt man sich, wie Leute leben.” Im Original schreibt sie, “wie Leute wohnen”. Das Entsetzen bleibt.

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Ausblicke

UBB-Fundstücke

25. August 2009

Zum Abschluss meines Usedom-Ausfluges noch ein paar Pufferküsser-Fotos (ich sehe mich natürlich nicht als Pufferküsser).

19.23 Uhr. Historisches Rollmaterial im Bahnhof Ahlbeck:

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Das blau-weiße Gefährt kann ich nicht zuordnen (eben doch kein Pufferküsser), die zwei grünen Waggons sind Reko-Wagen der DDR-Reichsbahn.

19.27 Uhr. Offenbar ist man bei der UBB – obwohl zu 100 Prozent Tochter der Deutschen Bahn – im Gegensatz zum Mutterbetrieb nicht der Ansicht, dass man sofort ausgemustertes Rollmaterial verschrotten muss. DR-Schienenbusse im Bahnhof Heringsdorf:

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19.29 Uhr. Ich wage mal zu behaupten, der Bahnhof Heringsdorf ist der kleinste Kopfbahnhof Deutschlands. Hier im Bild: Ein preußischer Abteilwagen der Deutschen Reichsbahn.

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20.09 Uhr. Für Ingo: Zwei V 100 im Bahnhof Zinnowitz:

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20.10 Uhr. Noch einmal eine Garnitur DR-Schienenbusse in Zinnowitz:

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Architektur, Ausflüge

Swinemünder Fundstücke

25. August 2009

Eine letzte kurze Rundfahrt durch Swinemünde.

18.05 Uhr. Auch schön. Auch leer. Bestimmt auch zu kaufen:

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18.18 Uhr. Hübsche Leuchtreklame an der Strandpromenade:

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18.23 Uhr. Seezunge und mein vermutlich letztes »echtes« Żywiec in diesem Jahr:

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(Hätte ich gewusst, dass Seezunge erstens nur aus der Nordsee kommt und zweitens schon so dezimiert ist, hätte ich einen heimischen Fisch gewählt. Sorry, Seezunge. Aber lecker warst du.)

18.49 Uhr. Auf dem Weg zum Bahnhof. Für mich sind diese Schilder immer noch extrem befremdlich. Der Grenzübergang zwischen Swinemünde und Ahlbeck war bis vor kurzem nur für Busse und Radfahrer passierbar. Und beide dürfen jetzt nicht mehr rüber. Fahrradfahrer zumindest nicht mehr auf der alten Allee.

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Dazu noch eine kleine Geschichte aus meiner Mottenkiste: Anfang der 1990er war ich mit meinem damaligen Freund Peter ein Wochenende auf Usedom. Wir waren mit dem Auto unterwegs (avec la déesse – Gott hab sie selig) und sind von Berlin aus, weil wir Lust auf ein bisschen Abenteuer hatten, zuerst nach Stettin gefahren, dann östlich ums Stettiner Haff herum über Wollin nach Swinemünde. An der Grenze dann die große Überraschung: Für Autos gesperrt. Es war schon relativ spät am Abend, ich bin dann doch mal an die Grenze gefahren und dachte, ich frag einfach mal. Denn der Weg ums Stettiner Haff herum auf die andere Seite wäre über 200 Kilometer lang gewesen, nur um 2 Kilometer weiter zu kommen. Wir kamen an eine dicke polnische Zollbeamtin, die es irgendwie gut mit uns meinte. Zuerst wollte sie wissen, warum wir denn dort über die Grenze wollten. Ich sagte ihr, dass wir in Stettin waren, dort eingekauft haben (im »Papstladen« unter anderem zwei Heligenbilder, in einem Schnapsladen eine Flasche Wodka) und nicht wussten, dass der Grenzübergang für uns tabu war. Sie kniff uns beide lachend in die Wangen (wirklich!) und ließ uns passieren.

18.54 Uhr. Am neu errichteten Bahnhof Świnoujście Centrum. Mehr als zwanzig Minuten vor Abfahrt des Zuges, nur mal so angemerkt!

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18.57 Uhr. Wie hier eine Verlängerung der Bahnstrecke möglich sein soll, frage ich mich allerdings:

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18.58 Uhr. Auch fast schon traditionell: Ein Foto in Spiegelung des Zuges vor Verlassen der Insel Usedom.

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19.02 Uhr. Noch ein Bahnkuriosum: Der vermutlich einzige Bahnhof, der von der Deutschen Bahn betrieben wird, aber Bahnsteigbeschriftungen in polnischer Sprache trägt.

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