Land’s End
3. Februar 2010, 8.39 Uhr

Gesehen in der Neuen Grünstraße / Ecke Kommandantenstraße. Für Ortsunkundige: das ist der ehemalige Mauerstreifen zwischen Kreuzberg und Mitte, direkt in meiner Nachbarschaft. In der Bildmitte hinter dem roten Wagen sieht man die Bundesdruckerei, im Hintergrund die Hochhäuser an der Leipziger Straße. Die Brachfläche soll mit »hochwertigen« Wohnungen bebaut werden. Da dürfen natürlich abgefackelte Autos nicht fehlen*.
Was ich extrem erstaunlich finde: aus einem der drei abgebrannten Autos klingen Opernarien:
* Um Missverständnissen vorzubeugen: Das Abfackeln von Autos finde ich extrem dämlich.
03 Feb 2010 Achim Bodewig





Extrem dämlich? Warum so zaghaft?
Wer Autos verbrennt, verbrennt auch Menschen, so sieht’s aus.
Opernarien? Aus dem Autoradio?
Bei Fahrzeugbränden passieren die tollsten Sachen, wenn die Kabelisolierungen schmilzen. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat von einem Fall berichtet, wo ein Auto -warum auch immer- vor der Garage angefangen hat zu brennen. Irgendwann hat es wohl die Leitung vom Zündschloss zum Anlasser erwischt, so dass der Anlasser einspurte und das Auto in Gang setzte. Das ist dann brennend durch das (geschlossene) Garagentor in die Garage gefahren. Schöner Mist!
Und diese Pappnasen, die Autos anzünden, sind mit die größten faschistoiden Idioten, die rumlaufen.