Archive for März, 2010

Ausflüge

Budapest statt Balkan

28. März 2010, 19.24 Uhr

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Wie vor etwa vier Wochen geplant, geht es heute mit dem Nachtzug nach Budapest. Entgegen der Planung gibt es allerdings diesmal keine Weiterreise nach Griechenland.

Nach dem überraschenden Unfalltod meiner griechischen Tante hatte ich mit meiner süddeutschen Tante vor Weihnachten ausgemacht, dass wir zwei meine Bahnfahrt vom Herbst auf den Balkan in etwas abgewandelter Form diesmal gemeinsam im Frühjahr noch einmal machen würden. Um ihren Neffen (und meinen Cousin) in Thessaloniki zu besuchen. Nun wurde mein Cousin von seinem Arbeitgeber über Ostern zu diversen Schulungseinsätzen auf diverse Mittelmeerinseln beordert. Ostern in Griechenland fiel für uns also flach. Zum Glück hatte ich bisher nur die Fahrkarten für den Schlafwagen bis Budapest gebucht. Nun mache ich mir also mit meiner Tante eine schöne Woche an der Donau.

Ausblicke

Berliner Frühlingsbote

26. März 2010, 10.56 Uhr

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Ausblicke

Die Schlossplatzwiesensaison ist eröffnet!

25. März 2010

15.02 Uhr. Echter Bohnenkaffee und (nicht von mir) selbst gebackene Muffins:

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16.56 Uhr. Sprießende Kroken:

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18.10 Uhr. Noch immer zwanzig Grad:

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Ausblicke

Blende 8

21. März 2010, 18.13 Uhr

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Autsch

Kein Orang-Utan-Blut für meine Süßigkeiten!

19. März 2010


Via netzpolitik.org und Malte Welding.

Ausblicke

Blende 8

19. März 2010, 19.09 Uhr

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Ausdauer

In kurzen Hosen laufen (+10)

18. März 2010, 15.15 Uhr

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4,18 km in 26 min 31 sec gleich 9,45 km/h und (laut TrailRunner) 307 verbrannte kCal. Plus zehn Minuten Sonnenbad mit nacktem Oberkörper (!) auf der Schlossfreiheit.

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Unterwegs Massen von Touristen in T-Shirts, die an der Spree in der Sonne sitzen. Horden leicht bekleideter Jugendlicher im Lustgarten vor dem Alten Museum. Bitte mehr davon! Und bis Ende Oktober nichts anderes als Sonne, Sonne, Sonne!

Ausblicke

Guten Morgen, meine Schöne

18. März 2010, 10.24 Uhr

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Berlin scheint mich auch zu lieben. Oder warum dieser Himmel? Warum diese Temperatur?

Vor genau einem Jahr war ich mit Aron bei ebenfalls bestem Wetter in Landsberg an der Warthe. Vielleicht ist Christa Wolfs Geburtstag auch der verlässliche Beginn des Berliner Frühlings.

Ausblicke

Guten Nacht, meine Liebe

18. März 2010, 1 Uhr

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Ach, ist das herrlich, wieder zu Hause zu sein. Verreisen ist schön. Die alte Heimat zu bereisen ist schön. Freunde und Familie zu besuchen ist schön. Aber am allerschönsten ist es noch immer auf der Fischerinsel. Für mich jedenfalls.

Vorhin auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause dachte ich wieder: Ich wohne in der tollsten Stadt, die ich mir denken kann. Ich wohne in der tollsten Ecke Berlins, die ich mir denken kann. Wer hat schon so einen Heimweg? Hauptbahnhof, an der Spree entlang durchs Regierungsviertel, Friedrichstraße, Unter den Linden, Gendarmenmarkt. Dafür reisen Millionen Besucher immer wieder nach Berlin, um das zu bestaunen und ich wohne hier. Toll!

Und nach zwei Wochen Abwesenheit in der Provinz kam mir alles wieder so groß vor. In Vellberg und Schwäbisch Hall dachte ich immer, »war das schon immer so klein hier?«.

Architektur, Ausflüge

Angekommen

17. März 2010, 19.23 Uhr

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Ausflüge

So macht Zugfahren Spaß

17. März 2010, 14.13 Uhr

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Ich will ja nicht nur rummeckern. Grundsätzlich fahre ich total gerne Bahn. Wenn denn das Rad verstaut ist, ich einen Doppelplatz oder sogar einen Tisch für mich alleine habe, es eine funktionierende Steckdose für mein MacBook gibt, ein frischer Kaffee und ein Schokoladencroissant auf mich warten, ich vier Stunden nicht umsteigen muss, mein UMTS-Stick Empfang hat und ich in Ruhe rumnerden kann.

Autsch

Wer denkt sich so etwas aus?

17. März 2010, 13.42 Uhr

Grundsätzlich bin ich der Deutschen Bahn ja außerordentlich dankbar, dass sie so gnädig ist, Fahrgäste mit Fahrrad überhaupt noch auf ihren Fernverkehrszügen mitzunehmen. In ICEs ist keine Fahrradmitnahme gestattet und platztechnisch ist sie nicht einmal vorgesehen. In InterCity-Zügen – so sie noch fahren – gibt es immerhin Fahrradabteile. Diese bestehen aber aus nur innen umgebauten Reisezugwagen. die Türen sind noch immer die engen und mit steilen Treppen versehenen Eingänge wie vor dreißig Jahren, als die Waggons gebaut wurden.

Fotos beim Einstieg in Ansbach:

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Da muss man sein Fahrrad dann durch eine maximal siebzig Zentimeter breite Luke über eine Höhendifferenz von mindestens einem halben Meter balancieren. Ginge das für den Fernverkehr nicht auch ähnlich elegant wie bei den neuen Doppelstock-Regionalexpress-Zügen?

Total bescheuert finde ich auch die Reservierungspflicht bei Fahrradmitnahme. Als würde die Bahn extra für mich einen Wagen mit Fahrradabteil an den Zug hängen. Und warum man die Fahrradzusatzkarte auf der Bahn-Website nur dann online buchen kann, wenn man parallel eine Fahrkarte für sich selbst bucht, erschließt sich mir auch nicht. Wenn man schon einen Fahrschein hat, muss man die Fahrradkarte entweder am Automaten ziehen (was mir für Fernverkehrsverbindungen noch nie gelungen ist) oder sie am Schalter kaufen.

Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten: Offenbar denken sich solche Sachen Leute aus, die selbst niemals Fahrrad fahren.

Autos

Weiß ist die Farbe der Saison

17. März 2010, 13.25 Uhr

Ich sitze in Ansbach auf dem Bahnsteig und warte auf meinen InterCity Richtung Hamburg. Güterzüge rauschen durch. Unter anderem einer mit ganz vielen neuen Audis drauf. Die Hälfte der Wagen ist nicht etwa silberfarben oder schwarz, sondern weiß.

Ausflüge

Kindheitsspuren, Teil 7

17. März 2010, 12.07 Uhr

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Der Bahnhof Eckartshausen ist erreicht. Offiziell heißt die Station »Eckartshausen-Ilshofen«. Schon als Kind habe ich mich gefragt, warum Ilshofen ganz oft Jlshofen geschrieben wird.

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Der Typograf steckt mir offenbar in den Genen.

Apple, Ausflüge

Kindheitsspuren, Teil 6

17. März 2010, 11.30 Uhr

[ohne Abbildung]

Meine Reise an die Orte meiner Kindheit geht zu Ende. Von Karlsruhe bin ich gestern für noch eine letzte Nacht für letzte technische Arbeiten* zur neu veräppelten Familie nach Schwäbisch Hall beziehungsweise Vellberg gefahren.

Bis zur zweiten Klasse ging ich in Vellberg zur Schule, ab der dritten Klasse wurden wir Vellberger Kinder mit dem Bus ins frisch eingemeindete, etwa sechs Kilometer entfernte Großaltdort gekarrt, um dort zur Schule zu gehen. Als Drittklässler habe ich meine erste »größere« Tour mit dem Fahrrad gemacht. Nämlich eines Frühjahrsmorgen von Vellberg nach Großaltdort zur Schule. Mit neun Jahren kam mir das ungeheuer weit und mutig und überhaupt ganz toll vor. Eine Strecke, für die man mit dem Bus immerhin (mit diversen Zwischenstopps) zwanzig Minuten brauchte. Vielleicht waren es auch nur zehn. Die Busfahrt kam mir jedenfalls immer unendlich lange vor. Kurz vor Großaltdorf gibt es einen letzten Anstieg, an dem mir damals als Knirps in der kalten morgendlichen Frühjahrsluft total die Lungen brannten. Das ist eine meiner Kindheitserinnerungen, die ich bis heute abrufen kann. Bei jedem Joggen in kalter Luft denke ich an diese erste »größere« Fahrradtour.

Und genau an dieser Stelle brannte mir eben wieder die Lunge. Brennende kalte Frühjahrsluft kurz vor Großaltdorf.

* Alice hatte einen WLAN-Router mit defekten WLAN-Modul geschickt. Das Gerät wurde zwar schnell ausgetauscht, kam aber erst bei meiner Tante an, als ich schon in Karlsruhe war. Meinen ursprünglichen Plan, von Karlsruhe direkt nach Berlin zurückzufahren, schmiss ich dann um. Meine Tante hat es aber – obwohl totaler Apple- und sonstiger Technikneuling – alleine geschafft, den neuen Router zu konfigurieren. Ich bin stolz auf sie. Und auch ein bisschen auf meine Schulungsfähigkeiten.

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