29. Mai 2010

Vermutlich gehöre ich zu den einzigen zehn oder maximal zwölf Schwulen in diesem Land, die sich nicht um den Grand Prix (oder ESC, wie er jetzt heißt) kümmern und auch noch nie gekümmert haben.

Gestern war ich sozusagen zu einer porzellanen Hochzeitsfeier von Freunden eingeladen (zwanzig Jahre Paar, ohne verheiratet zu sein) und durch den hohen Anteil an anderen homosexuellen Gästen blieb dem gastgebenden (gemischtgeschlechtlichen) Paar gar nichts anderes übrig, als – auch fernab eines klassischen Fernsehers – den schwulen und lesbischen BesucherInnen auf einem Wassergrundstück in Spandau, wo in einem Ruderklub-Vereinsheim gefeiert wurde, eine Art Glotze aufzustellen: ein MacBook Pro mit EyeTV und angeschlossenem Audio-Verstärker.

Bis halb elf saßen noch alle rund ums Feuer im Freien. Als dann Lena auftrat, gab es kein Halten mehr.

22.34 Uhr:

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23.50 Uhr. Totale Spannung während der Punktevergabe:

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30. Mai 2010, 0.00 Uhr:

Die Schweiz gibt Deutschland zwölf Punkte. Und ich bitte Herrn Neubert, Diskretion zu wahren.

1.33 Uhr:

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1.40 Uhr. Die Gastgeberin singt selbst. Und singt – wie immer – toll!

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