herr bodewig steht am nördlic…
herr bodewig steht am nördlichsten punkt polens. wyznacznik punkto wysuniętego najdalej na pólnoc rzeczypospolitej polskiej.
30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments

herr bodewig steht am nördlichsten punkt polens. wyznacznik punkto wysuniętego najdalej na pólnoc rzeczypospolitej polskiej.
30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments
30. Juni 2010, 19.15 Uhr
War der dritte Wahlgang jetzt eigentlich schon oder gilt meine Wette von vor drei Wochen noch?
30 Jun 2010 Achim Bodewig 2 comments
Apple, Ausdauer, Ausflüge, Autsch
30. Juni 2010, 19 Uhr
Schon wieder hat iBlogger einen Eintrag verschluckt. Verdammte Axt. Ich hatte so schön von Nonnen und Gräbern und dem Vertrag von Versailles und dem Polnischen Korridor geschrieben. Werde ich wohl wieder mein Gedächtnis bemühen müssen. Und iBlogger in die Tonne treten.
30 Jun 2010 Achim Bodewig 2 comments
30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments
30. Juni 2010, 16.30 Uhr
Na, geht doch. Seit Sassin (Sasino) bin ich fast nur auf frisch asphaltierten Straßen unterwegs. Etwas hügelig ist es hier zwar, aber ich komme sehr gut vorab.
Die Landschaft muss wieder eine Schweiz sein. Ich tippe diesmal auf die Kaschubische Schweiz. Sehr hübsch!
Ich mache die erste Rast für heute. Ich sitze im Schatten der Bäume des Zisterzienserkloster Zarnowitz (Żarnowiec). Auf den letzten Kilometern muss ich die ehemalige östliche Außengrenze des ehemaligen Deutschen Reiches passiert haben. Schon verrückt, wie banal heute Gebiete wirken können, an denen sich vor über neunzig Jahren die Welt rieb und wegen derer vor über siebzig Jahren der Zweite Weltkrieg angezettelt wurde.
Den genauen Grenzpunkt zum Polnischen Korridor konnte ich nicht ausmachen, offenbar haben die Polen wenig Interesse daran, an jenen Teil der Geschichte zu erinnern.
Um die Kirche befindet sich ein großer Friedhof. Hinter mir ist ein ganz frisches Grab einer am 21. Juni Verstorbenen. Darauf ganz viele Lilien. Es duftet total.
Ist es eigentlich pietätlos, auf einem Friedhof eine Käsestulle zu essen?
30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments
30. Juni 2010, 12.51 Uhr:

Wenn ich das Haus nicht schon einmal fotografiert habe, fresse ich meinen besten Hut!
Und siehe da:
Am 14. Juni 2005, nachmittags um 15 Uhr sah es noch so aus:

Diesmal kam ich von rechts, vor fünf Jahren kamen wir aus der Fotografierrichtung und fuhren nach links. Allerdings mit dem Auto. Damals mit einer ziemlich hysterischen Beifahrerin, die immerzu schimpfte, weil ich mit dem Auto über die Dörfer fuhr, keine Tankstelle auftauchte und sie Angst hatte, dass wir mit leeren Tank liegen bleiben könnten. Dabei war noch Sprit für mindestens hundert Kilometer im Tank.
Krass, wie sich das binnen fünf Jahren verändert hat, oder? Der EU sei Dank.
Der Ort heißt übrigens Sassin (Sasino) und hat ein wunderbares Schloss. Dazu später mehr.
30 Jun 2010 Achim Bodewig 1 comment
30. Juni 2010, 12 Uhr
Irgendwie sollte sich die Mühe gestern mit dem schwierigen Weg durch den Wald doch gelohnt haben. Ich versuche es heute noch einmal mit dem Leuchtturm von Stilo. Diesmal ist er offen, für fünf Złotych darf ich nach oben.
Schon beim Aufstieg mit den ersten Blicken aus den Fenstern der Zwischengeschosse wird mir ganz komisch. Meine Augen werden feucht. Ich bekomme dieses seltsame Gefühl von »hier bin ich zu Hause«, wie ich es sonst nur am Strand von Zoppot (Sopot) habe.
Vielleicht muss ich dort doch mal Familienforschung betreiben. Vielleicht habe ich tatsächlich kaschubische Vorfahren. Vielleicht bin ich hier wirklich zu Hause.
12.01 Uhr. Blick gen Osten:

Blick gen Westen mit dem Sarsener See (Jezioro Sarbsko) in Bildmitte und rechts am Horizont Leba (Łeba):

12.03 Uhr. Blick gen Norden:

12.04 Uhr. Blick gen Süden:

12.06 Uhr. Blick gen Nordwesten:

Wie man sieht, ist die ganze Gegend komplett mit Wald bedeckt. Größtenteils Laubwald.
12.15 Uhr. Blick nach oben:

30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments
30. Juni 2010, 10.30 Uhr
Fangen wir mit dem Schönen an: Dieses Stilo (Osetnik) ist ein Traum. Ein total winziges Dorf, aber ganz wunderbar am Wald gelegen. Der Campingplatz ist der süßeste von allen. Mein Geheimtipp für Leute, die wirklich ganz ursprünglichen Urlaub in der Kaschubei machen wollen.
Eigentlich eher eine Wiese mit ein paar Bäumen, einem Zaun drumherum und ein paar versprengselten Gebäuden für Wasch- und Duschräume drauf verteilt. Aber wirklich total schön. Und die sanitären Einrichtungen auch alle in bestem Zustand.
Gerade bekomme ich mein Fischfrühstück gebracht.
11.15 Uhr
Mein Frühstück – das ungewöhnlichste, das ich bisher hatte, aber auch sehr lecker, hab ich verputzt, gerade steht der zweite Kaffee vor mir.
Und nun zum Schrecklichen dieser Nacht: Gegen halb zwei bin ich das erste Mal aufgewacht, weil ich dermaßen starke Halsschmerzen beim Schlucken hatte (und nur dann). Das ging im Halbstundentakt die ganze Nacht so. Gegen vier Uhr dachte ich schon, ich könne gar nicht wieder einschlafen und ich sollte vielleicht besser sofort aufbrechen, statt mich stöhnend im Schlafsack hin- und herzuwälzen.
Wo diese Halsschmerzen herkommen, weiß ich nicht. Es war gestern definitiv nicht kalt, auch die Nacht war mild und ungewöhnlich trocken.
Inzwischen ist es nicht mehr ganz so schlimm (immerhin konnte ich mein Frühstück essen), aber ganz in Ordnung ist der Hals noch nicht.
30 Jun 2010 Achim Bodewig 0 comments