Archive for Juli 4th, 2010

Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

4. Juli 2010

22.35 Uhr:

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Ausdauer, Ausflüge

Das Heimweh ist erloschen

4. Juli 2010, 21.15 Uhr

Zoppot (Sopot) ist und bleibt meine Lieblingsstadt in Polen. Mein Heimweh ist erloschen. Oder gestillt. Wenn jetzt nicht sofort das Wetter schlecht wird (was zumindest laut WeatherPro nicht anzunehmen ist), bleibe ich wohl noch die komplette kommende Woche in Polen.

Für meine Umsatzsteuervoranmeldung habe ich auch schon eine Idee (sorry, Herr Neubert, da müssen Sie noch einmal kurz ran).

Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

4. Juli 2010

20.45 Uhr:

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Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Allet supi

4. Juli 2010, 20.30 Uhr

Allet supi. Zelt aufgebaut. Abendliches Bad in der Ostsee genommen. Geduscht. Die erste Waschmaschine wäscht. Komorowski wird beziehungsweise bleibt der nächste polnische Präsident (hab ich mir gerade von von zwei Jungschen auf m.gazeta.pl auf dem iPod übersetzen lassen – die unten stehende Grafik verstehe ich natürlich auch selbst). Noch immer milde 23 Grad. Ich bin inzwischen knackebraun. Morgen nach dem Aufstehen sind es fünfzig Meter ins Meer. Und keine fünfzig Meter zum Kaffee. Oder andersrum. Ein Bier steht vor mir. Na sdrowje Polska!

Ist keine(r) auf mich neidisch?

21 Uhr:

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Screenshot: gazeta.pl

Architektur, Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

4. Juli 2010

18.18 Uhr:

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18.37 Uhr:

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20.24 Uhr:

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20.26 Uhr. Meinem Lieblingshaus geht es gar nicht gut:

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Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

jest 18:17

4. Juli 2010, 18.17 Uhr

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Architektur, Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge, Autos

Zoppoter Fundstücke

4. Juli 2010

17.09 Uhr:

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17.28 Uhr:

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18.02 Uhr:

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18.08 Uhr:

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18.14 Uhr. Mackensenallee 6. Ulica Tadeusza Kościuszki 6. Großmutter wohnt hier nicht mehr:

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18.16 Uhr:

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Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

4. Juli 2010

14.44 Uhr. Empfangskomitee auf der Mole:

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14.49 Uhr. Poste-Restante-Check im Pensjonat Eden:

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Fühlt sich ein bisschen an, wie nach Hause zu kommen. Post aus Berlin ist noch nicht da, die Zimmer sind alle ausgebucht. Also doch wieder Zeltplatz.

15.07 Uhr. Salat und Wasser im Mandarynka. Auch ein wohl bekannter Platz für mich:

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Architektur, Ausblicke, Ausflüge

Dann kamen Gänsehaut und feuchte Augen doch noch

4. Juli 2010

14.06 Uhr. Gdynia mit seinem neuen Wahrzeichen, den Sea Towers:

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14.26 Uhr. Zoppot (Sopot) mit dem Grand Hotel taucht auf:

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14.37 Uhr. Bauarbeiten auf der Mole:

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Erstaunlich unemotional verging für mich die Überfahrt von Hela (Hel) nach Zoppot (Sopot). Ich nahm nüchtern zur Kenntnis, dass rund um Mole und ums Grand Hotel viel gebaut wurde und noch wird. An der Ostspitze der Mole wird ein Jachthafen gebaut, die kleine Südseebrücke ist abgerissen. Das neue Hotel zwischen Grand Hotel und Seebrücke ist fertig, ebenso das Kurhaus (wenn es das denn ist).

Als ich dann mit meinem Fahrrad auf der Mole auftrat, bekam ich doch Gänsehaut und ein bisschen feuchte Augen.

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Ausdauer, Ausflüge

Überfahrt mit Ewa

4. Juli 2010

12.34 Uhr:

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12.45 Uhr:

Gerade ist Ewa in den Hafen von Hela (Hel) eingelaufen. Mit ihr geht’s jetzt rüber nach Zoppot (Sopot).

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Es hat heute knackige 28 Grad.

Sogar im Hafen gibt’s freies WLAN.

Ausblicke

Bitte keine Kartoffel mehr!

4. Juli 2010, 12.30 Uhr

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Foto vom 24. Juni 2010

Liebe Polinnen, liebe Polen,

bitte geht heute noch alle wählen und macht euer Kreuz nicht bei Kaczyński! Wir – die Deutschen – wollen nicht schon wieder über eine Kartoffel als Präsidenten lästern müssen.

Abschied, Architektur, Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Helaer Fundstücke

4. Juli 2010

11.06 Uhr. Frühstücksgast – wie jeden Morgen:

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11.32 Uhr. Abschiedsblick auf Jurata:

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11.58 Uhr. Irgendwie muss ich noch herausbekommen, was es mit dieser schmalspurigen Feldbahn im Süden der Halbinsel Hela (Mierzeja Helska) auf sich hat. Auf Karten ist sie nicht eingezeichnet. Der Zustand der Gleisanlagen lässt aber darauf schließen, dass sie noch in Betrieb ist:

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12.19 Uhr. Im Hafen von Hela (Hel). Das große Gebäude ist die ehemalige St.-Peter-und-Paul-Kirche, das jetzige Fischfangmuseum:

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12.28 Uhr. Kormorane auf dem Weg zu ihren Nistplätzen an der Südspitze der Halbinsel:

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Aha, Ausflüge

Mit Tilda Swinton beim Bäcker

4. Juli 2010, 11 Uhr

Gerade stand Tilda Swinton vor mir an der Bäckereitheke. Oder ihre ihr total ähnlich sehende polnische Doppelgängerin.

Mein Zelt ist schon verstaut, nach dem Kaffee geht’s zuerst zwölf Kilometer bis ans Ende von Hela (Półwysep Helski) und dann übers Wasser.

Architektur, Ausdauer, Ausflüge

Helaer Fundstücke

4. Juli 2010

10.40 Uhr. In Jurata:

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10.50 Uhr. Letztes Frühstück in Jurata:

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Ausblicke, Ausflüge

Ein klein wenig Heimweh

4. Juli 2010, 0.50 Uhr

Obwohl mir jetzt schon so vieles vertraut vorkommt hier an der Danziger Bucht (ich wusste beispielsweise, dass jetzt zur Minute der letzte Zug von Hel nach Gdynia hupend am Campingplatz vorbeifahren würde), bekomme ich langsam Heimweh nach Berlin. Gar nicht so sehr nach der Stadt, schon gar nicht nach dreißig Grad Hitze in der Nacht, eher nach meiner Wohnung. Nach meinem Bett. Nach Kaffee morgens direkt nach dem Aufwachen.

So lange war die Tour gar nicht geplant. Ich dachte, ich schaffe hundert Kilometer am Tag und damit die Gesamtstrecke in locker einer Woche.

Es ist wunderschön hier. Ich sitze im Freien, in einer lauen Nacht, über mir die Sterne in ganzer Pracht, im Norden der Himmel, der nicht dunkel wird, im Osten krabbelt der Mond langsam über den Wald. Kein Geräusch ist mehr zu hören. Toll. Und trotzdem muss ich wohl bald zurück in die laute Großstadt ohne Sternenhimmel.

Gestern und heute am Strand und auf dem Fahrrad gingen mir Dinge durch den Kopf, die eigentlich Quatsch sind. Ich habe mich gefragt, ob meine Großmutter wohl wieder nach Zoppot hätte ziehen wollen. Als ich mit ihr vor fast zwanzig Jahren hier war, war an so etwas überhaupt nicht zu denken. Wenn ich wollte, könnte ich meine Siebensachen packen und mir hier eine Wohnung nehmen. Sofort. Dank EU-Freizügigkeit würde mich niemand daran hindern. Meine Oma wäre jetzt fast zweiundneunzig. Denkbar wäre es. Oma in Zoppot besuchen. Da würde es denn auch Kaffee am Morgen geben.

Der Himmel ist fantastisch. Ab in zwei Wochen kann man wieder Sternschnuppen sehen.

1.11 Uhr:

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Jetzt geh ich erstmal schlafen. Morgen geht’s nach Zoppot, dort ab in den Waschsalon, Montag kommt hoffentlich meine Post aus Berlin (wenn sie heute nicht schon da war), danach noch zwei Tage Strecke fahren bis auf die Frische Nehrung. Dann wäre ich einmal die komplette polnische Ostseeküste abgefahren. Davon kann ich dann hoffentlich bis nächsten Sommer zehren.

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