12. Juli 2010, 10 Uhr

So ein voll ver-WLAN-ter Campingplatz ist toll. Da kann man zum Kaffee sogar ohne Umstände schon auf dem iPod die Berliner Zeitung lesen.

Direkt hinter mir dümpelt die der Elbing (Elbląg) müde vor sich hin, am Ufer im Schatten döst ein Dutzend Enten, nur das leichte Brummen von Autos und LKW erinnert daran, dass man in einer Großstadt sitzt.

Also doch keine Evakuierung wegen geborstener Atomkraftwerke.

Heute wird es hier noch heißer. Aktuell hat es 28 Grad Cesius, es soll 33 34 Grad heiß werden.

Mein gestriger Plan sah ja vor, mit der Fähre nach Frauenburg (Frombork) überzusetzen. Vielleicht mache ich heute einen Ausflug mit dem Fahrrad dorthin.

Gestern auf der Fähre sprach mich Einer aus einer Gruppe von drei Radfahrern an. Zuerst das Übliche: wo ich herkomme, wo ich hinwolle. Diese Gruppe von Elbingern (Elbląska Grupa Rowerowa) trifft sich in unterschiedlicher Anzahl immer am Wochenende und macht Ausfahrten mit den Fahrrädern. Der, mit dem ich mich eigentlich die ganze zweieinhalbstündige Überfahrt unterhielt (auf Englisch, nicht auf Polnisch!), empfahl mir dringend, auch nach Frauenburg (Frombork) zu fahren. Es sei eine sehr schöne Stadt. Vom Schiff aus konnte ich schon etwas davon erahnen. Es sind etwa dreißig Kilometer eine Strecke. Man kann zwei Strecken wählen. Eine am Ufer des Frischen Haffs (Zalew Wiślany) entlang und eine quer durch dem Wald. Und falls ich wegen der Hitze zusammenbrechen sollte, kann ich auf dem Rückweg den Zug nehmen. Hier fahren zum Glück ja keine ICEs.

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