17. Juli 2010

12.42 Uhr. Ankunft am Bahnhof Zoppot (Sopot Główny). Mein Zug fährt laut Fahrplan um 12.50 Uhr:

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12.45 Uhr. Kampf mit der fahrstuhllosen Unterführung:

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Das heißt: Zweimal Gepäck vom Fahrrad nehmen, Fahrrad und Gepäck einzeln die Treppen runter und dann wieder rauf schleppen.

12.49 Uhr. Entsprechend sehe ich bei über dreißig Grad danach aus:

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12.52 Uhr. Auf dem SKM-Bahnsteig naht Hoffnung. Wenn ich das richtig interpretiere, wird da ein Aufzug eingebaut. Einen Hochbahnsteig gibt es dort schon:

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13.05 Uhr. Ohne Bilder:

Ziemlich chaotisches Einsteigen in den Zug, der kein Fahrradabteil hat. Ich weiß zuerst nicht, wo ich mit meinem Fahrrad einsteigen soll. Ich befürchte schon, der Zug, der mit fünfzehn Minuten Verspätung kam, würde ohne mich abfahren. Ich fahre den Zug mit dem Fahrrad einmal auf volle Länge auf dem Bahnsteig ab, halte Ausschau nach einem Fahrrad-Logo auf einem der Waggons. Dann endlich taucht der Zugschaffner auf. Er bedeutet mir, ich soll mein Fahrrad im letzten Wagen in den Gang stellen. Ein Fahrradabteil hat dieser Zug nämlich nicht. Wieder muss ich alles Gepäck vom Fahrrad nehmen, das Fahrrad durch eine schmale Türe vom niedrigen Bahnsteig in mindestens einen Meter Höhe hieven. Zum Glück hilft mir ein Fahrgast, der die nächsten Stunden auch mein Abteilnachbar werden wird.