Archive for November 27th, 2010

Arbeit, Ausflüge, Ausstellungen

Rundgang durch das Städtische Museum Seesen

27. November 2010

Gestern war zuerst noch nicht alles fertig, später war es zu voll, außerdem war das Licht nicht gut zum Fotografieren. Heute also ein finaler Rundgang durch das gestern Abend wieder eröffnete Städtische Museum Seesen.

14.23 Uhr:

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14.42 Uhr:

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14.47 Uhr. Modell des Jacobstempes:

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15.00 Uhr. Das Konzept, mit speziellen Steckkarten auch Kinder für die Geschichte ihrer Stadt zu interessieren, scheint aufzugehen:

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15.28 Uhr. Der wohl berühmteste Sohn der Stadt Seesen: Wilhelm Steinweg, der sich nach Auswanderung seiner Familie in die USA den Namen William Steinway gab:

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15.40 Uhr. Eines von drei weit über hundert Jahre alten Original-Steinway-Pianos im Museum. Nummer drei steht noch beim Restaurator, der es wegen Krankheit leider nicht geschafft hat, seinen Termin zu halten und den Flügel zur Eröffnung wieder in das Museum zu liefern:

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Arbeit, Architektur, Ausflüge, Ausstellungen

Seesener Fundstücke

27. November 2010

9.04 Uhr. Das Wichtigste des Tages:

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11.12 Uhr. Mein Quartier der letzten zwölf Stunden:

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11.14 Uhr. Seesen scheint nur aus Fachwerkhäusern zu bestehen.

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11.25 Uhr. Naja. Fast nur aus Fachwerkhäusern:

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Die letzten Wochen habe ich mich ja etwas mit der Geschichte von Seesen beschäftigt. Ein paar Brände in der Stadt, der letzte vor über dreihundert Jahren. Keine weiteren Katastrophen. Keine Kriegszerstörungen. Wenn da die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg nicht gewesen wären.

Seesen war Ausgangspunkt für das Reformjudentum. In Seesen stand die erste »moderne« Synagoge Deutschlands. Dort gab es die bis dahin übliche strikte Geschlechtertrennung nicht mehr, es wurde erstmals Orgelmusik zum Gottesdienst gespielt. Die Seesener Synagoge, der so genannte Jacobstempel, war so bedeutend, dass beispielsweise heute noch ihre Plastiknachbildung als Spendendose in US-amerikanischen Reformjudengemeinden allgegenwärtig ist.

Und was haben die Nazis gemacht? Sie haben diese Synagoge angezündet. 1810 fast nur aus Holz errichtet, brannte sie in der Reichspogromnacht 1938 vollständig ab.

11.33 Uhr. Der Innenhof der ehemaligen Jacobsenschule. Hier stand die Synagoge:

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11.35 Uhr. Immerhin erinnert heute eine flattrige Gedenkplane daran:

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11.41 Uhr. Ententeich hinter dem ehemaligen Jagdschloss, dem heutigen Städtischen Museum Seesen:

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11.48 Uhr. Der Haupteingang des Museums:

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12.23 Uhr. Das Museum ist noch bis 14 Uhr geschlossen, es hat draußen bestenfalls minus zehn Grad, da hilft nur Flucht in ein Oma-Café:

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