24. April 2011, 16.15 Uhr

Brandenburg wäre erreicht. Die Stadt Brandenburg an der Havel. Ganz hübsch ist es hier geworden. Vor einigen Jahren war ich mit meinem alten Freund Aurelio auf einer Eisenbahnverabschiedungsfahrt schon einmal hier. Und noch viel früher, ganz kurz nach Fall der Mauer, auch schon einmal. Da sah es bedeutend anders aus.

Wirklich ganz hübsch hier. Ein großer Dom auf einer Havelinsel. Mit einer kleinen mittelalterlichen »Domstadt« drumherum. Eine Renaissance-Altstadt. Und eine Jugendstil-Neustadt. Etwa drei Viertel der Gebäude sind saniert. Ein Viertel sieht so aus, wie die DDR heute in Gänze aussähe.

Ich hatte auf ein Café mit WLAN gehofft. Vergebens. Eines, das so aussah, als hätte es eins, hat keines mehr. So sagte es mir die Bedienung. Schade. Dann werde ich wohl bis Magdeburg keine Lebenszeichen außer über Twitter senden können.

In diesem Café hätte ich auch gerne noch was gegessen. Leider macht die Küche erst um 17 Uhr wieder auf. So muss ein Kaffee reichen.

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