26. April 2011, 13.45 Uhr

Schön war’s. Ein bisschen anstrengend. Aber schön. Und ich habe wieder viel Neues gesehen. Was mich vor allem überrascht hat, waren einige der Städte, die ich zum Teil das erste Mal besucht habe.

Potsdam war wie immer schön.

Brandenburg an der Havel ist richtig hübsch.

Auch Burg (bei Magdeburg) ist eine wirklich putzige Stadt.

Genthin fand ich eher uninteressant.

Dass es in relativer Nähe zu Berlin so viele im Krieg offenbar unzerstörte Städte gibt, hat mich verblüfft. Ich dachte, im Zweiten Weltkrieg sei rund um Berlin alles zerbombt und abgebrannt worden. So wie diese Städte könnte ganz Deutschland aussehen, wenn es keinen Zweiten Weltkrieg gegeben hätte. Schon bitter.

Mein Tipp: wer in diesem Frühjahr oder Sommer an Wochenenden Langeweile haben sollte, kann sich mit einem Wochenendticket in die Regionalbahn setzen und auf Tagesausflügen ebenfalls Neues entdecken.

Brandenburg an der Havel ist gerade einmal eine dreiviertel Stunde, Burg (bei Magdeburg) keine eineinhalb Stunden vom Berliner Hauptbahnhof entfernt.

Ausgegeben habe ich in den drei Tagen übrigens weniger als fünfzig Euro. Plus knapp zwanzig Euro für mein Bahnticket zurück nach Berlin, inklusive eines Tagestickets für mein Fahrrad.