5. März 2013

In MacBooks – selbst in iBooks G4 – ist der Austausch von Arbeitsspeicher und Festplatte geradezu ein Kinderspiel. Nicht bei einem iBook G3. So eins habe ich defekt seit einiger Zeit bei mir rumliegen. Vermutlich ist das Motherboard hinüber. Wenn es denn mal noch startet, dann mit sehr merkwürdiger Grafik. Meist tut es aber keinen Mucks mehr. Es gehört einer Bekannten. Ich versprach ihr, ihre Daten – nicht wirklich wichtig, aber ein paar Bilder, die sie nirgendwo anders hat – zu retten.

Dazu habe ich ein 2½-Zoll-Festplattengehäuse gekauft, in das ich die interne Platte des iBooks stecken will.

ifixit.com sagt, dass der Ausbau der Festplatte »difficult« sei. 37 Schritte, die es wirklich in sich haben.

10.48 Uhr. Schritt 2 ist erledigt. Tastatur ist abgenommen, AirPort-Karte kann ausgebaut werden:

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11.08 Uhr. Nach Schritt 28, Topcase ist abgenommen, Arbeitsspeicher ist ausgebaut:

2013-03-05-1108.jpg

11.12 Uhr. Vor Schritt 35, die Festplatte ist nun zum Ausbau freigelegt:

2013-03-05-1112.jpg

11.17 Uhr. Ich bin sehr froh, das Gerät nicht wieder zusammenbauen zu müssen. Trotzdem große Ernüchterung – die Festplatte passt mit ihrem ATA-Anschluss gar nicht in das SATA-Festplattengehäuse:

2013-03-05-1117.jpg

Zum Vergleich liegt die iBook-ATA-Festplatte unter meiner alten MacBook-SATA-Platte.

Immerhin kann ich meine alte 160er-SATA-Platte in das extra angeschaffte Festplattengehäuse stecken und Gabriela endlich ein Time-Machine-Laufwerk zur Datensicherung in die Hand drücken.