27. Oktober 2013

Sascha hat Tue und mich in die Volksbühne eingeladen. Ich bin skeptisch. »Frau Luna«, eigentlich eine Operette von Heinrich Bolten-Baeckers mit Musik von Paul Lincke, in der Volksbühne natürlich sehr modern inszeniert von Herbert Fritsch.

19.18 Uhr. Auch nach 25 Jahren noch immer eines meiner Lieblingsgebäude in Berlin:

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19.20 Uhr. Große Überraschung. Helen ist auch da!

20.02 Uhr. Und tatsächlich, diese Inszenierung hat nichts, was ich an Operetten so schrecklich finde:

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21.14 Uhr. Keine zuckersüß geträllerten Liedchen, keine kitschigen Kostüme:

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22.43 Uhr. Nach-Vorstellungs-Bier in der Betriebskantine (!) der Volksbühne:

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Ein kleines Déjà-vu für mich, denn dort sieht es tatsächlich noch so gemütlich-derb-berlinerisch aus wie vor 25 Jahren, als mich ein alter Ost-Berliner Freund, der Bühnentechniker in der Volksbühne war, noch vor Mauerfall nach dort führte.