Archive for the 'Abschaum' Category

Abschaum

Bitte keine Reklame!

12. September 2011, 15.01 Uhr

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Wofür haben wir alle im Haus diese Aufkleber an unseren Briefkästen? Und dann noch diese Nazischeiße!

Die Grünen und die SPD trauen sich wenigstens an die Wohnungstüre, klingeln dort und übergeben ihre Werbung persönlich.

Abschaum

Finsteres Berlin

4. September 2011, 17.36 Uhr

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Ich bin wirklich ein bisschen entsetzt, wie massiv die NPD hier im Osten für die kommende Wahl zum Abgeordnetenhaus wirbt. Die Plakate werden natürlich immer möglichst weit oben aufgehängt, damit keiner ohne Leiter rankommt.

Für die Nicht-Berliner unter meinen Leserinnen und Lesern: Die NPD wirbt in Berlin doch tatsächlich mit dem Slogan »Gas geben!«. Angeblich soll das ein Hinweis auf die Motorradleidenschaft des Spitzenkandidaten sein, man kann es aber durchaus anders verstehen. Die Forderung nach einem Mindestlohn von 8,80 Euro ist mit Sicherheit kein Zufall (»88« ist ein versteckter Code für »HH«, also »Heil Hitler«).

Schrieb ich schon, dass ich mich gerne übergeben würde?

Abschaum

Mir ist übel

4. September 2011, 17 Uhr

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Aufdruck (in Fraktur) auf dem T-Shirt eines Ostprolls. Im Vorbeifahren gesehen an einem Imbiss in Marzahn auf der Allee der Kosmonaten. Aus vermutlich verständlichen Gründen von mir nicht fotografiert.

Mir ist übel. Ich glaube, ich muss mich gleich übergeben gehen.

Abschaum

Lügenblatt

2. April 2011, 11 Uhr

[Leider ohne Beweisfoto.]

Eben vor einem Zeitungsladen. Die BILD-Zeitung titelt in 100-Punkt-Schrift: »Kanzlerin heimlich am Meniskus operiert«.

Komisch, dass ich gestern bei Twitter die ganz offizielle Nachricht ihres Regierungssprechers lesen konnte:

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Tweet vom 01.04.2011, 12.20 Uhr

»Kanzlerin am Meniskus operiert, alles gut verlaufen. Sie arbeitet heute zu Hause und will wie geplant Sonntag zur Eröffnung #Hannovermesse«.

Sehr komisch, oder? Wieso muss dieses Schmieren- und Lügenblatt aus einer ganz offiziellen Mitteilung aus dem Kanzleramt eine »Heimlich!!!«-Titelseite machen? Ekelhaft!

Oder ist das jetzt die Retourkutsche dieses beknackten BILD-Chefredakteurs Kai Diekmann auf das bei der BILD-Zeitung nicht persönlich angekündigten Twittern des Regierungssprechers? Passend dazu ein Artikel von Stefan Niggemeier in der FAZ.

Es wäre allerdings etwas armselig von der BILD, wenn ein dahergelaufener Achim Bodewig den Tweets des Regierungssprechers schon seit einer Woche folgt, es die Redaktion des selbst ernannten deutschen Leitmediums BILD-Zeitung nicht geschafft hat, das zu tun.

Abschaum

Man kann’s ja mal versuchen oder: Ficken Sie sich!

24. März 2011

18.27 Uhr:

Post im Briefkasten. Von der »Gewerbeauskunft-Zentrale«. Sieht mit dem schmutziggrauen Recyclingpapier und in der Aufmachung ein bisschen aus wie Post vom Finanzamt oder anderer offizieller Stelle:

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Dort stehen meine Name, meine Adresse, meine Telefonnummer. Alles kein Geheimnis.

Im Schreiben geht es weiter:

Schreiben ist Ihnen schon am 21.02.2011 per Post zugesandt worden!

Ergänzen oder korrigieren Sie bitte bei Annahme [sic!] fehlende oder fehlerhaften Daten

(muß [sic!] durch Sie ergänzt werden)

Branche:

E-mail: [sic!]

Internet: [sic!]

Auf der Rückseite viel Kleingedrucktes. Kurzes Googeln bestätigt meinen Verdacht: Das ist ein Betrugsversuch.

18.32 Uhr. Ich habe das Schreiben ergänzt. Und werde es so zurückschicken:

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Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute dieses Schreiben um drei Zeilen und ihre Unterschrift ergänzt zurückgefaxt haben und bald eine Rechnung in Höhe von 569,06 Euro brutto erhalten werden.

Abschaum

Das können Sie sich in die Haare schmieren

24. Februar 2011, 12.30 Uhr

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Dr. Guttenbergs Copy-Paste©¹

Vorgestern stieg meine Empörung über die »Affäre Guttenberg«² in einem Maße an, dass ich dachte, ich müsse hier meinen ersten wirklich politischen Eintrag verfassen. Die Empörung ist inzwischen einem Entsetzen gewichen. Ich bin entsetzt, mit welcher Nonchalance die Mehrheit der Bevölkerung diesen Diebstahl hinnimmt.

Ich habe nie eine Universität von innen gesehen. Jedenfalls nie wesentlich länger als eine Stunde. Ich habe noch nicht einmal Abitur. Aber ich kenne trotzdem die Abläufe rund um die Erstellung einer Dissertation.

Mein ehemaliger Mitbewohner C. S. (inzwischen sogar schon Prof. Dr. C. S.) saß etwa vier Jahre lang zuerst in meiner Wohnung in meinem Arbeitszimmer, später in unserer gemeinsamen Wohnung in unserem gemeinsamen Arbeitszimmer Tisch an Tisch neben mir, als er an seiner Dissertation arbeitete. Vielleicht ist diese persönliche Erfahrung (oder das Arbeiten an einer eigenen Dissertation) das, was man braucht, um diese Guttenberg-Nummer nicht als Kleinkram um ein paar »Anführungszeichen und Fußnoten«³, abzutun wie es uns BILD weismachen möchte.

Mein ehemaliger Mitbewohner lehrte mich den Umgang mit Zitaten, mit Quellen, mit eigenen Forschungsergebnissen. Nachdem seine Dissertation fertig war, habe ich sie sogar selbst monatelang in der Mache gehabt. Ich habe dieses über 700 Seiten starke Werk⁴ nämlich mit all seinen Fußnoten und Nachweisen layoutet und für den Druck bei einem Wissenschaftsverlag vorbereitet.

Mein Ex-Mitbewohner ging nicht in die Politik. Er blieb dem Universitätsbetrieb treu. Hatte selbst Studenten. Betreute deren Hausarbeiten. Ich bekam in unserem gemeinsamen Arbeitszimmer seine spöttischen Bemerkungen mit, wenn er mal wieder einen Studenten oder eine Studentin beim Klau von Texten aus dem Internet überführt hatte. Per Google-Suche. Das war schon um 2005 2003 gang und gäbe. Jene Hausarbeiten wurden entweder gar nicht oder mit schlechtester Note bewertet. Daran erinnere ich mich jetzt nicht mehr. Ich erinnere mich aber noch genau an meine Frage, ab wann denn Copy-and-Pasten zu Notenabzug führe. Seine Antwort damals: »Da reicht ein einziger Satz.« »Echt? So hart?« »Klar. So hart. Das bekommen die Studenten direkt zu Beginn meiner Vorlesungen gesagt: Man darf zitieren, muss dieses Zitat aber kenntlich machen. Wer bescheißt, fliegt raus.«

Vielleicht fehlt genau diese Erfahrung 57 Prozent der Bevölkerung⁵. Frau Merkel fehlt diese Erfahrung mit Sicherheit nicht⁶ ⁷. Und dies ist noch mehr der Grund, warum ich seit zwei Tagen so maßlos entsetzt bin.

Herrn zu Gutttenberg mochte ich noch nie. Frau Merkel war mir immer persönlich sympathisch, auch wenn ich sie politisch weiß Gott nicht immer gut fand. Seit zwei Tagen ist aber auch mein letzter Rest an Sympathie für Frau Merkel verflogen.

Alles Andere ist in inzwischen unzähligen Artikeln schon geschrieben worden: »Wie sollte man dann noch seinen Kindern klarmachen, dass das Abschreiben aus Wikipedia ein Vergehen gegen das eigene Denkvermögen ist?«⁸, »Es könne nicht sein, ›dass Studenten, die abschreiben bestraft werden und Politiker nicht‹«⁹, »Man merkt nicht, dass man kein Kavaliersdelikt deckt, sondern einen Schaumschläger, der Noblesse spielte, aber die Gebote des bürgerlichen Anstands zum Totalschaden brachte«¹⁰.

Ich bin noch immer empört und entsetze mich immer mehr.

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  1. Foto: http://hartgeld.com/filesadmin/images/cartoons/RK-Guttenberg-Gel.jpg via Twitter: KingBalance
  2. Wikipedia: »Karl-Theodor zu Guttenberg«, Absatz »Plagiatsvorwürfe und die Folgen«
  3. BILD.de, 24.02.2011: »227.175 BILD-Leser wollen, dass Guttenberg Minister bleibt«, Absatz »Das sagen die Leser«
  4. De Gruyter: »Sinner, Carsten: El castellano de Cataluña«
  5. Focus, 20.02.2011: »Mehrheit sieht Guttenberg nicht als Schwindler«
  6. ZEIT ONLINE, 24.02.2011: »Die Droge Guttennberg«, Absatz 5, »Angela Merkel hat am Montag Guttenberg aufgespalten in guten Politiker und fehlerhaften Wissenschaftler.«
  7. Wikipedia: »Angela Merkel«, Absätze »Studium in Leipzig (1973–1979)« und »Arbeit an der Akademie der Wissenschaften (1979–1989)«
  8. Bettina Schulte, Badische Zeitung, 23.02.2011: »Der Doktortitel schmückt«
  9. Gerold Bönnen in Wormser Zeitung, 24.02.2011: »Wissenschafts-Debatte: Zu Guttenberg steht bei Wormser ›Doktoren‹ in Kritik«
  10. Jan Feddersen, Die Tagesszeitung, 24.02.2011: »Wie die Union ihren Markenkern beschädigt: Das Guttenberg-Opfer«

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P.S. Das Schreiben des Artikels kostete mich etwa zehn Minuten. An den Recherchen und den Fußnoten saß ich über eine Stunde.

P.P.S. Das Verifizieren der verlinkten Artikel kostete mich noch einmal zehn Minuten.

Abschaum

Reichlich geschmacklos

15. Februar 2011, 16.17 Uhr

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Man kann Hartz IV blöd finden. Man kann es sozial ungerecht finden. Aber das hier? Diese Assoziation von Hartz IV, sechs Millionen ermorderter Juden, KZ-Bekleidung und Judenstern? Das ist ja wohl total geschmacklos. Das eine war fabrikmäßige Menschenvernichtung. Das andere ist eine soziale Stütze, die vor totaler Armut schützt.

Gesehen an der Weidendammer Brücke.

Abschaum

Post von Mubarak

15. Februar 2011, 2.34 Uhr

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Ganz bestimmt …

(Für wie doof halten einen diese Deppen eigentlich?)

Abschaum, Ausflüge

Ich muss sofort kotzen

26. Juni 2010, 12 Uhr

Es sind wirklich Nazis dabei. Richtige deutsche Nazis. Ich könnte gerade kotzen. Ich bin wieder in Rügenwalde (Darłowo), hab mir in einer Bar einen Kaffee bestellt, sitzt dort einer in SS-Uniform am Tresen. Mit Hakenkreuz und SS-Runen. Ich schau ihn an und frage auf deutsch: “Was soll denn dieser Scheiß?” Er, etwa mein Alter, schon ziemlich betrunken: “Was bist du denn? Bist du Deutscher?” “Ich bin jedenfalls nicht betrunken und vor allem nicht so geschmacklos, mich in Polen in einer SS-Uniform in eine Kneipe zu setzen.” Er fing dann an, mich wüst zu beschimpfen: Vaterlandsverräter, Feigling, Weichei. Ich hab ihn einfach nur verächtlich angesehen und dachte, was bist du doch für ein Würstchen. In Deutschland hätte ich die Polizei gerufen. Ob ich das hier mache, überleg ich mir noch. Mich wundert total, dass der überhaupt bedient wurde. Den zwei ziemlich schüchternen Mädels hinterm Tresen empfahl ich, ihm nichts mehr zu trinken zu geben. Und bat um Entschuldigung und sagte, dass zum Glück nicht mehr viele Deutsche solche Idioten seien.

Als ich mit meinem Kaffee rausging, lallte er mir noch die Drohung hinterher, dass wir uns noch einmal träfen und dann gnade mir Gott. Ich dachte nur, du schaffst es doch nicht einmal mehr auf die Straße, so besoffen wie du bist.

Ist das nicht wirklich zum Kotzen?

Abschaum

Sonst klappt noch alles, Frau Schröder?

8. Juni 2010, 1 Uhr

Gerade auf Twitter entdeckt:

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Geht’s noch zynischer, Kristina Schröder?

Natürlich ist die Elterngeldstreichung für Hartz IV-Empfänger hart.

Aber: Eine Familie in Hartz IV, 2 Kinder, erhält inkl. Elterngeld 1885 € vom Staat. Netto! Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?

Ich habe als Abgeordnete aus voller Überzeugung der Schuldenbremse zugestimmt. Dann muss ich mich jetzt auch am Sparen beteiligen.

Frau Schröder, wenn für Sie »am Sparen beteiligen« bedeutet, Leuten mit wenig Geld davon noch etwas wegzunehmen, dann haben Sie natürlich alles richtig gemacht.

Ich finde die CDU gerade mal wieder richtig zum Kotzen.

Ach ja, falls sich jemand fragt, warum ich Kristina Köhler (jetzt Schröder) auf Twtter folge: ich will natürlich auch wissen, was der Feind denkt.

Abschaum

Es muss wohl sein

29. September 2009

Quelle: YouTube

Was ist dieser Mann doch unsympathisch, besserwisserisch, ekelhaft. Dass er schlechtes Englisch spricht, finde ich völlig unerheblich. Nicht aber, dass er in diesem Ton vor internationaler Presse auftritt. Mich beschlich eben ganz viel ganz große fremde Scham, als ich das sah.

Abschaum

Jetzt reicht’s – aber wirklich!

18. September 2009, 13.46 Uhr

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An meinem Briefkasten klebt ein Schild »Bitte keine Werbung«. Trotzdem habe ich heute wiederholt Werbung von und für die NPD mit spitzen Fingern aus ihm herauspuhlen dürfen. Kann man sich dagegen juristisch wehren? Ist das nicht so etwas wie Hausfriedensbruch? Oder zumindest Nötigung? Denen würde ich echt total gerne so richtig ans Bein pinkeln wollen.

Abschaum

Kotzbrockenranking

18. Januar 2009, 19.30 Uhr

Gibt es eigentlich aktuell einen größeren Kotzbrocken in der bundesrepublikanischen Politiklandschaft als Roland Koch?

Meine Top-10:

Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Roland Koch
Ronald Pofalla
Ronald Pofalla
Ronald Pofalla

Abschaum, Autos

Die spinnen, die Russen

9. Januar 2009, 19.30 Uhr

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Screenshot: autobild.de

Tolle Idee! Ein Wolga aus den Sechzigern mit moderner Technik unter der Haube und einem Massenmörder auf der Fahrertüre. Ich hätte da noch ein paar weitere Vorschläge: Wie wäre es mit einem Brezelkäfer mit einem auf der Beifahrertüre (!) aufgemalten Hitler für uns Deutsche? Oder einem brasilianischen Passat mit einem auf der Motorhaube aufgepinselten Saddam Hussein für den Irak? Einem Seat 1800 mit Franco auf dem Dach für Spanien? Oder einem Fiat Topolino mit Mussolini auf dem Kofferraumdeckel für Italien? Und dann all diese Autos gemeinsam in eine große Schrottpresse stopfen. Zu manchen Geschmacklosigkeiten fällt mir echt nicht mehr viel ein. Und dass die ganze Geschichte mit diesem Herrn Stalin völlig unkommentiert auf autobild.de vorgestellt wird, macht mich fast sprachlos.

Abschaum

»Fass mich nicht an, ich habe Aids!«

5. Januar 2009, 17.15 Uhr

Mit Herrn N. habe ich heute einen kleinen Winterspaziergang gemacht. Über die Museumsinsel. Nach Besuch eines tollen Buchladens in der Bergstraße Burgstraße neben der Alten Börse wollten wir in der Rosenthaler Straße im Café Central Café Cinema noch in Ruhe jeweils ein Heißgetränk zu uns nehmen und mit unseren neuen Kameras rumspielen.

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Das konnten wir auch machen, bis gegen halb sechs ein Motz-Verkäufer aufkreuzte, sich ohne zu fragen rechts von mir auf das 2½-Mann-Sofa und damit halb auf meinen Schoß setzte.

»Äh, was soll das?« »Ich will hier sitzen.« »Hier sitzen wir aber schon.« »Is doch genug Platz für alle.« »Nein, ist nicht. Du sitzt auf meinem Schoß. Und wie wäre es, vorher zu fragen, ehe man sich zu fremden Leuten auf ein Sofa setzt?« Pause. Nichts geschieht. »Kannste bitte mal wieder aufstehen und uns hier in Ruhe unserem Kaffee trinken lassen?«

Der Typ stand natürlich nicht auf. Sondern blieb auf meinem Schoß sitzen. Ich übertreibe nicht. Der saß mir wirklich halb auf dem Schoß. Ich versuchte, ihn von dem Sofa zu schubsen, dann rief er: »Fass mich nicht an, ich habe Aids!«. Ich hab weiter versucht, ihn vom Sofa zu schieben. Leider ohne Erfolg. Gegangen sind am Ende Herr N. und ich.

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