Archive for the 'Abschied' Category

Abschied, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Abschiedsfundstücke

17. Juli 2010

12.42 Uhr. Ankunft am Bahnhof Zoppot (Sopot Główny). Mein Zug fährt laut Fahrplan um 12.50 Uhr:

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12.45 Uhr. Kampf mit der fahrstuhllosen Unterführung:

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Das heißt: Zweimal Gepäck vom Fahrrad nehmen, Fahrrad und Gepäck einzeln die Treppen runter und dann wieder rauf schleppen.

12.49 Uhr. Entsprechend sehe ich bei über dreißig Grad danach aus:

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12.52 Uhr. Auf dem SKM-Bahnsteig naht Hoffnung. Wenn ich das richtig interpretiere, wird da ein Aufzug eingebaut. Einen Hochbahnsteig gibt es dort schon:

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13.05 Uhr. Ohne Bilder:

Ziemlich chaotisches Einsteigen in den Zug, der kein Fahrradabteil hat. Ich weiß zuerst nicht, wo ich mit meinem Fahrrad einsteigen soll. Ich befürchte schon, der Zug, der mit fünfzehn Minuten Verspätung kam, würde ohne mich abfahren. Ich fahre den Zug mit dem Fahrrad einmal auf volle Länge auf dem Bahnsteig ab, halte Ausschau nach einem Fahrrad-Logo auf einem der Waggons. Dann endlich taucht der Zugschaffner auf. Er bedeutet mir, ich soll mein Fahrrad im letzten Wagen in den Gang stellen. Ein Fahrradabteil hat dieser Zug nämlich nicht. Wieder muss ich alles Gepäck vom Fahrrad nehmen, das Fahrrad durch eine schmale Türe vom niedrigen Bahnsteig in mindestens einen Meter Höhe hieven. Zum Glück hilft mir ein Fahrgast, der die nächsten Stunden auch mein Abteilnachbar werden wird.

Abschied, Architektur, Ausdauer, Ausflüge

Abschied nehmen

16. Juli 2010, 23 Uhr

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Heute mache ich ganz vieles wahrscheinlich das letzte Mal. Zumindest das letzte Mal in diesem Sommer und an der Danziger Bucht (Zatoka Gdańska). Ich war am Abend das letzte Mal in der Ostsee schwimmen (außer, ich stehe morgen wirklich ganz früh auf). Ich bin heute das letzte Mal den absolut geilen Radweg von Zoppot (Sopot) nach Danzig (Gdańsk) entlang gebrettert. Ich habe mich heute ein letztes Mal von der Schönheit Danzigs (Gdańsk) hinreißen lassen. Ich trinke aktuell mein vermutlich letztes Bier im Mandarynka.

Hier im Mandarynka geht voll die Post ab. Unter der Woche ist der Laden nur eine Tagesbar und schließt gegen 23 Uhr. Am Wochenende ist im Obergeschoss Disko. Es läuft schicke Musik und es laufen schicke Menschen an mir vorbei. Ich sitze noch unten, werde mich gleich mal nach oben bewegen.

Noch drei bis fünf Worte zu den Eindrücken, die ich heute hatte:

Ich wollte eigentlich an den Strand von Heubude (Stogi) fahren. Dort ist FKK erlaubt oder geduldet und ich wollte meine weißen Oberschenkel ein wenig nachbräunen. Als ich gegen Mittag in Zoppot (Sopot) losfuhr, schwor ich mir noch, auf keinen Fall in Danzig (Gdańsk) anzuhalten, sondern die knapp zwanzig Kilometer bis Heubude (Stogi) am Stück durchzufahren. Es ist mir nicht gelungen. Danzig (Gdańsk) fängt einen immer wieder. Dort noch ein Foto, hier noch ein bisschen gucken, da noch was Neues entdecken.

Ich habe heute den großen Unterschied zu Elbing (Elbląg) klar begriffen: Danzig (Gdańsk) hat Seele. Elbing (Elbląg) hat sie – möglicherweise noch – nicht. Obwohl auch Danzig (Gdańsk) sozusagen eine künstliche Stadt ist, hat sie einen eigenen Charakter. Elbing (Elbląg) wirkt wie Disney World. Teilweise ganz hübsch anzusehen, aber eben alles nur aus Pappe.

Es ist einfach toll hier!

Ich weiß natürlich auch, dass diese Ausnahmesituation von Urlaub und tollem Wetter nicht immer herrschen kann. Deswegen würde ich total gerne vier Wochen, drei Monate oder auch länger hier leben. Es wäre wirklich toll, wenn das dieses Jahr noch etwas werden würde. Ich habe zumindest ein wenig etwas angeleiert.

Falls jemand meiner mir unbekannten Leser jemanden kennt, der oder die eine Wohnung in der Dreistadt (Trójmiasto) hat und für eine gewissen Zeit mit mir meine Wohnung in Berlin tauschen möchte, bitte melden!

Der Abschied wird mir jetzt nur versüßt durch die Aussicht auf Samstagnacht in Berlin. Punks! Party! Sex! Drogen!

Abschied, Architektur, Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Helaer Fundstücke

4. Juli 2010

11.06 Uhr. Frühstücksgast – wie jeden Morgen:

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11.32 Uhr. Abschiedsblick auf Jurata:

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11.58 Uhr. Irgendwie muss ich noch herausbekommen, was es mit dieser schmalspurigen Feldbahn im Süden der Halbinsel Hela (Mierzeja Helska) auf sich hat. Auf Karten ist sie nicht eingezeichnet. Der Zustand der Gleisanlagen lässt aber darauf schließen, dass sie noch in Betrieb ist:

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12.19 Uhr. Im Hafen von Hela (Hel). Das große Gebäude ist die ehemalige St.-Peter-und-Paul-Kirche, das jetzige Fischfangmuseum:

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12.28 Uhr. Kormorane auf dem Weg zu ihren Nistplätzen an der Südspitze der Halbinsel:

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Abschied

Goodbye Tulla!

22. Dezember 2009

* 6.8.1939 † 21.12.2009

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Meine griechische Tante, die ich vor sechs Wochen erst noch in der Nähe von Thessaloniki besucht hatte, ist gestern tödlich verunglückt.

Auf dem Foto vom Sommer 1972 ist sie die Dame in Schwarz, die fesche Blonde mit der hellen Bluse ist meine Großmutter, der Kleene mit den gelben Hotpants bin ich.

Abschied

Ein letztes Mal Tränentorte

20. Dezember 2009

Wieder verschwindet ein Ort meiner Jugend. Der Bierhimmel macht zu.

15.47 Uhr:

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16.26 Uhr:

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16.43 Uhr:

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Nachtrag: In der Berliner Zeitung erschien am 23. Dezember 2009 ein hübscher Nachruf.

Abschied

Abschied am Paul-Lincke-Ufer 44a

2. September 2009, 15.14 Uhr

Eher durch Zufall habe ich mitbekommen, dass ein weiterer Ort meiner Jugend demnächst aufgegeben wird. Satzinform, Paul-Lincke-Ufer 44a, zweiter Hof, Aufgang B, zweite Etage, ehemals 1000 Berlin 36. Dort hatte ich mal eine halbe Firma. Von 1988 bis 1994. In vier Wochen ziehen auch die Reste davon aus.

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Abschied

Auf Wiedersehen, Hochsommer!

1. September 2009, 17 Uhr

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Der Sommer verabschiedet sich fulminant. Und ich mach gleich eine (vermutlich) letzte Arbeitspause auf der Schlossplatzwiese.

17.31 Uhr

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18.48 Uhr

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Ich freu mich schon auf April 2010.

Abschied, Ausflüge

Abschied von den Mädels

3. August 2009

16.51 Uhr. Zuerst Abschied nehmen von den schnatternden Nachbargänsen:

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18.00 Uhr. Anschließend nach mehreren Schnäpsen und dem Ende des Regentages Abschied nehmen von den Gastgeberinnen und Co-Gästen der BERLIN-USEDOM-BOX:

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Abschied, Ausblicke

Von nun an geht’s bergab

21. Juni 2009, 21.11 Uhr

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Der längste Tag des Jahres verabschiedet sich mit einem Gewitter.

Abschied, Ausflüge

Abschied von einer hübschen Urlaubsidee

2. Juni 2009

Fast schon traditionell wollte ich mich Ende Mai / Anfang Juni an die Ostsee verabschieden. Geplant war – so das Wetter mitspiele – eine 500-Kilometer-Radtour. Das Wetter spielt aber leider nicht mit.

Zuerst sollte es mit der Bahn bis nach Misdroy gehen (oder alternativ auf der deutschen Seite bis nach Ahlbeck).


Größere Kartenansicht

Und dann mit dem Fahrrad an der Küste lang. Mit Stationen unter anderem in Rewahl, Łeba, Hela und dann mit dem Schiff nach Zoppot übersetzen.

Wer heute in Berlin in den Himmel schaut, fragt sich natürlich, warum wir nicht starten wollen. Deshalb:

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Ganz ursprünglich war sogar geplant, nach Masuren zu fahren. Mit dem Zug bis Allenstein und von dort mit den Rädern Richtung Lyck. Meinen Mitfahrer Herrn L. hat allerdings die Zugfahrt von mehr als zwölf Stunden ab beziehungsweise bis Berlin erheblich verschreckt, so kamen wir vor ein paar Tagen auf die kürzere Tour an der Ostsee entlang.

Das Wetter in Masuren verspräche auch nicht unbedingt spaßige Stunden auf den Fahrrad.

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Jetzt stehen wir ziemlich doof da. Herr L. mit zwei Wochen Urlaub, die er schon im Herbst letzten Jahres einreichen musste und ich mit der Vorfreude auf leckeres Essen in Polen, auf Radfahren (da hatte ich total Lust drauf), auf Sanddünen im Slowinzischen Nationalpark und natürlich auf »mein« Zoppot.

Schade. Sehr schade.

Abschied, Aha

Abschiedsstillleben

26. Februar 2009, 17.06 Uhr

Herr N. hat sich mal wieder meiner Filzpantoffeln angenommen:

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Abschied, Aha

Abschiedsstillleben

16. Februar 2009, 15.21 Uhr

Jedes Mal, wenn Herr N. bei mir zu Gast war, vermisse ich anschließend irgendetwas in meiner Wohnung an seinem angestammten Platz. Besonders meine H&M-Filzpantoffeln haben es ihm offensichtlich angetan. Die versteckt er besonders gerne. Die Schlappen mögen nicht besonders schick sein, sie wärmen aber zuverlässig meine Füße. Die waren jetzt nach Stunden nur in Socken doch etwas sehr kalt.

Manchmal finde ich die Pantoffeln im Gefrierschrank wieder. Manchmal auch zu einem kleinen Kunstwerk arrangiert an den Füßen meines einzigen Stofftieres:

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Sehr lustig, Herr Neubert! ;-)

Abschied, Arbeit

Rot

11. Januar 2009, 15.41 Uhr

Abschiedsbesuch in der Saarbrücker Straße:

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Ein letzter Blick auf die Häuserfront gegenüber vom Büro:

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Abschied

Kühlschranküberraschung

2. Januar 2009, 22.29 Uhr

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Süß, oder?

Abschied, Ausblicke

Mehr Belohnung

19. Dezember 2008, 15.19 Uhr

Der kürzestes Tag des Jahres verabschiedet sich ganz versöhnlich.

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