Regen wie Italien
28. Februar 2010, 8.10 Uhr

28 Feb 2010 Achim Bodewig 0 comments

24. Februar 2010, 13.40 Uhr
Diese Website erinnert mich doch sehr an Loriot. Braucht Flash, einige Sekunden Ladezeit und am besten ordentliche Lautsprecher.
Via Erik Spiekermann.
24 Feb 2010 Achim Bodewig 1 comment
19. Februar 2010, 19.15 Uhr

Am 20. Oktober 2009 (!!) habe ich für meine Tante bei Alice / HanseNet einen DSL-Anschluss bestellt. Meine Tante wohnt leider in sehr ländlicher Gegend in Baden-Württemberg. HanseNet verlangt dort 5 Euro monatlich Provinzzuschlag, versprach aber bei Antragstellung, dass die Leitung nach drei Wochen stehen würde.
Um es kurz zu machen: Es dauerte bis gestern, bis die Leitung tatsächlich geschaltet wurde. Zwischen Mitte November 2009 und Ende Januar 2010 habe ich mindestens fünf lange Telefonate mit HanseNet (natürlich auf kostenpflichtiger Hotline) und eines mit der Telekom (immerhin kostenlos) geführt. HanseNet schob es immer wieder auf die Telekom, die die Leitung nicht schalten würde. Die Telekom wusch ihre Hände in Unschuld und bot aber an, den Anschluss, wenn er denn bei T-Com beantragt würde, binnen drei Wochen schalten zu können.
Beiden Gesellschaften habe ich Ende Januar 2010 eine Frist bis 15. Februar gesetzt und siehe da, auf einmal funktioniert es. Schnell ist die Leitung nicht, aber immerhin ist nun auch das letzte Mitglied meiner Familie im 21. Jahrhundert angekommen. Mit DSL-Leitung und schickem MacBook Pro.
19 Feb 2010 Achim Bodewig 0 comments
5. Februar 2010, 17.20 Uhr
Manchmal kann Spam direkt lustig sein.
Von: Fräulein Marie Moses Cote d’Ivoire West Afrika.
BETR: ANKLANG FÜR DRINGENDE U. VERTRAULICHE GESCHÄFT UNTERSTÜTZUNG!
Liebste Eine,
Bitte erlauben Sie mir, stellte mich an Sie als Fräulein Marie Moses die einzige Tochter des verstorbenen Herrn und Frau George Moses Moses. Mein Vater war ein sehr reicher Kaufmann Kakao in Abidjan, der wirtschaftlichen Hauptstadt von Cote d’Ivoire. Mein Vater war zum Tode durch seinen Geschäftspartnern vergiftet während einer ihrer Touren auf einer Geschäftsreise. Meine Mutter starb, als ich noch ein Baby und war seitdem mein Vater hat mich so besonders. Vor dem Tod meines Vaters im November 2007 in einem privaten Krankenhaus hier in Abidjan, er rief mich heimlich auf seinem Bett Seite und erzählte mir, dass er die Summe von sieben Millionen fünfhunderttausend Vereinigte Staaten Dollars ($US7.5M) verlassen hat in festen / spannung Konto in einer der wichtigsten Bank hier in Abidjan, dass er meinen Namen als seine einzige Tochter für die nächsten Angehörigen in der Hinterlegung des Fonds. Er erklärte mir, dass es wegen dieser Reichtum, den er von seinen Geschäftspartnern und Ratschläge mir, dass durch die ständige politische Krise in diesem Land und zur Vermeidung von seinen Feinden zu töten, daß ich für einen ausländischen Partner in einer suchen vergiftet wurde Land meiner Wahl, wo ich dieses Geld zu übertragen und sie für Investitionen Zweck wie Immobilien oder Hotel-Management. Bitte, ich bin ehrlich sucht Ihre Unterstützung in den folgenden Möglichkeiten: (1) Um einen Bankkonto, auf das dieses Geld übertragen werden würde: (2) zu dienen als Hüterin des Fonds seit dem bin ich noch ein kleines Mädchen: (3) Zur Regelung für mich noch zu kommen, um Ihr Land, meine Kenntnisse zu vertiefen und auch auf eine Aufenthaltsgenehmigung in Ihrem Land zu sichern: Darüber hinaus bin ich bereit, Ihnen 15% der Summe als Entschädigung für Ihre Bemühungen / input nach dem erfolgreichen Transfer von diesem Fonds in Ihr Konto im Ausland nominiert. Darüber hinaus geben Sie bitte Ihre Möglichkeiten zur Unterstützung von mir, wie ich glaube, dass diese Transaktion innerhalb von sieben Abschluss (7) wäre Tag erklären Sie Ihr Interesse für mich zu unterstützen. Planung im Vorgriff auf eine Nachricht von Ihnen dringend. Vielen Dank und Gottes Segen.
Mit freundlichen Grüßen, Marie Moses
05 Feb 2010 Achim Bodewig 1 comment
3. Februar 2010, 8.39 Uhr

Gesehen in der Neuen Grünstraße / Ecke Kommandantenstraße. Für Ortsunkundige: das ist der ehemalige Mauerstreifen zwischen Kreuzberg und Mitte, direkt in meiner Nachbarschaft. In der Bildmitte hinter dem roten Wagen sieht man die Bundesdruckerei, im Hintergrund die Hochhäuser an der Leipziger Straße. Die Brachfläche soll mit »hochwertigen« Wohnungen bebaut werden. Da dürfen natürlich abgefackelte Autos nicht fehlen*.
Was ich extrem erstaunlich finde: aus einem der drei abgebrannten Autos klingen Opernarien:
* Um Missverständnissen vorzubeugen: Das Abfackeln von Autos finde ich extrem dämlich.
03 Feb 2010 Achim Bodewig 2 comments
4. Dezember 2009, 18.30 Uhr

»Schmeckt wie Urlaub« dachte ich eben beim ersten Schluck. Das letzte tschechische Bier gab’s vor sechs Wochen im EC-Restaurant auf dem Weg nach Budapest.
04 Dez 2009 Achim Bodewig 0 comments
23. November 2009
Wie schafft es eine Frau, fünfmal verheiratet zu sein, ohne kochen zu können? – Ich hatte eben andere Qualitäten.
23 Nov 2009 Achim Bodewig 0 comments
28. Oktober 2009, 16.06 Uhr

Diese zwei alten Leute standen vor der Alexander-Nevski-Kathedrale. Dem Mann fehlt eine Hand und mit seinen Beinen stimmt etwas nicht. Er bettelte. Die Frau kann – wie man erkennt – ihren Rücken nicht mehr gerade halten. Sie verkaufte kleine Blumensträußchen. Beiden gab ich jeweils einen Lew. Ich dachte nur, dass die ganzen Leute, die in Deutschland über unser Sozialsystem meckern, sich doch bitte mal in anderen Ländern umschauen sollten. Vermutlich bekommen die beiden jeweils 150 Lewa Rente im Monat und müssen damit ihre 300 Lewa teure Wohnung bezahlen.
Etwas mehr Demut bitte, wenn Ihr das nächste Mal über »unser Scheiß-System« meckern wollt. Uns geht es noch immer total gut.
28 Okt 2009 Achim Bodewig 0 comments
27. September 2009, 16.55 Uhr

An die Mieter der 15. Etage
Wer auch immer gestern Nacht (auf Sonntag) in Ihrer Etage eine Bodenturn-WM veranstaltet hat, den bitten wir diese Aktivitäten (wenn denn nötig und was immer das war) doch bitte auf den Tag zu verlegen. Das Gepolter war einfach nicht auszuhalten!
Welche Whg. es genau war, konnten wir nicht »ermitteln«, sonst hätten wir direkt geklingelt.
Schönen Gruß von aus der »14«.
27 Sep 2009 Achim Bodewig 1 comment
26. September 2009, 14 Uhr
Gestern Abend begann mein Holga-Experiment. Ich habe den ersten Mittelformatfilm meines Lebens verknipst. Alleine das Einlegen des Films in die Kamera (im Dunkeln!) ist ein Aufwand und ein Gefummel, wie man es sich mit einer Digitalknipse gar nicht mehr vorstellen kann.
Zwölf Bilder passen auf einen Film. Die waren schnell verschossen. Danach habe ich einen Kleinbildnegativfilm in meine Holga gelegt, aber vergessen, vorher den passenden 35-mm-Adapter innen ins Gehäuse zu setzen. Wenn der Adapter fehlt, kann man zwar auch fotografieren, allerdings hat dann offenbar der KB-Film keine richtige Führung und liegt mehr oder minder loddelig vor der Linse. Das in Kombination mit den massiven Lichteinfällen auf den Film (entweder vom nicht ganz dicht schließenden Gehäuse, vom anfangs nicht abgeklebten Filmzählers oder vom Filmwechsel) führt dann zu solchen Fotos:

Mit meiner Lumix sieht dasselbe Motiv zu identischen Lichtverhältnissen so aus:

Die Frage »was haben Sie denn mit dem Film gemacht?« stellte mir die Fotolaborantin total entsetzt, als ich den Kleinbildfilm heute nach zwanzig Minuten entwickelt abholen konnte. Noch ein paar Bespiele gefällig?
Der Versuch einer Langzeitbelichtung:

Dr. Helmut Kohl anno 1980 (fotografiert vom Fernseher) in Langzeitbelichtung – ab da hatte ich dann das Zählerfenster zugeklebt:

Diese Aufnahme ist von heute Mittag:

Vielleicht hätte ich diese Anleitung auf YouTube gestern schon sehen sollen:
Die Entwicklung des Mittelformatfilms dauert leider eine Woche. Ich glaube, dass darauf diese totalen Unschärfen nicht vorkommen werden, da der Adapter der richtige war.
Jetzt habe ich wieder einen 35-mm-Film drin – aber mit dem passenden Adapter. Und das Filmzählfenster ist abgeklebt.
Bis Ende nächster Woche ist hoffentlich auch mein neuer Scanner da. Den Microtek Scanmaker i800 von letzter Woche habe ich wegen der völlig unbefriedigenden Scangeschwindigkeit und auch enttäuschender Scanergebnisse zurückgeschickt. Die Scans hier habe ich mit meinem Kleinbilddiascanner (Nikon Super Coolscan 4000 ED) gemacht. Der scannt nur das reine Kleinbildformat. Der Clou an der Holga ist aber, dass sie auch Kleinbildfilme im Mittelformat belichtet. Also über die Transportstanzung hinaus. Das wiederum kann ich nur mit einem Durchlichtscanner scannen. Es bleibt also spannend.
Bisher finde ich die Ergebnisse ganz charmant. Ich werde vermutlich noch einiges an Lehrgeld in Form von sinnlos verschossenen und entwickelten Filmen bezahlen müssen. Aber ich bin froh, wenn ich am Ende pro Film ein richtig tolles Foto gemacht habe. So hielt ich es früher, als ich nur analog fotografierte, auch schon. Ein gutes Bild je Film. Der Rest kann gerne Ausschuss sein.
Mittelformatfilme gibt es bei MediaMarkt übrigens gar nicht mehr. Netterweise lagen der Kamera vier Filme bei. Zwei Kleinbild- und zwei Mittelformatfilme. Für die Zukunft gibt es zum Glück spezialisierte Online-Shops.
26 Sep 2009 Achim Bodewig 1 comment
16. September 2009
Typophile Film Festival 5 Opening Titles from Brent Barson on Vimeo.
Via Fontblog.
16 Sep 2009 Achim Bodewig 0 comments
4. September 2009, 10 Uhr

Alles andere hätte mich sehr gewundert. Wobei ich doch etwas überrascht bin, dass die Linke gleich auf Platz 2 folgt. Richtig sympathisch ist mir diese Partei noch immer nicht …
Wer den Test selbst machen will, hier lang.
05 Sep 2009 Achim Bodewig 0 comments
4. September 2009, 13 Uhr
Seit heute ist die Domain www.plattenbaublog.de online. Am Inhalt hat sich nichts geändert.
04 Sep 2009 Achim Bodewig 2 comments