Archive for the 'Antiquitäten' Category

Antiquitäten, Architektur, Ausflüge

Kindheitsspuren, Teil 1

5. März 2010.

Ein Spaziergang durch Vellberg, den Ort, an dem ich mein erstes Lebensjahrzehnt verbracht habe.

11.56 Uhr:

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12.01 Uhr:

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12.05 Uhr:

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12.06 Uhr:

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12.07 Uhr:

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12.08 Uhr:

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12.11 Uhr:

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12.25 Uhr:

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12.28 Uhr:

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Antiquitäten

Eineiige Zwillinge, nach der Geburt getrennt

3. März 2010, 15.40 Uhr

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Antiquitäten

Farbenfrohes Leiden

25. Februar 2010, 19.44 Uhr

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Ausschnitt aus Michiel Coxcie, Mechelen, um 1499 – 1592 Mechelen, Kreuzabnahme Christi, 1540–1548, Eichenholz, Kopie nach Rogier van der Weydens Löwener Altartafel, heute im Prado in Madrid.

Antiquitäten, Ausflüge

Alte Heimat in der Nachbarschaft

25. Februar 2010, 18.32 Uhr

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Besuch im Bode-Museum, Skulpturensammlung, erster Stock. Das erste Werk, auf das ich schnurstracks zusteuere, stellt sich als ein Werk aus meiner alten Heimatstadt heraus.

Ausschnitt aus Leonhard Kern, Forchtenberg 1588 – 1662 Schwäbisch Hall, Vision des Ezechiel, Schwäbisch Hall, um 1640/50, Alabaster in der Kunstkammer Würth.

Antiquitäten

Nachbarn

4. Februar 2010. Besuch im Bode-Museum.

21.34 Uhr:

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21.35 Uhr:

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21.37 Uhr:

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21.39 Uhr:

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21.46 Uhr:

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21.48 Uhr:

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21.51 Uhr:

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Antiquitäten

Den Sozialismus in seinem Lauf …

26. Januar 2010, 13.54 Uhr

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… halten weder Raúl noch Fidel auf.

Eine Postkarte aus Havanna (Kuba). Abgeschickt vor zwei Monaten. Heute in meinem Briefkasten.

Antiquitäten

Nächtlicher Not-Nachtisch

24. Januar 2010, 0.45 Uhr

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125 Gramm Weichweizengrieß (»mindestens haltbar bis 04.12.2004«), 4 Esslöffel Zucker (ohne Haltbarkeitsdatum), 2 Tüten Vanillinzucker (»mindestens haltbar bis 04.2005«), 2 Esslöffel Kakao (»mindestens haltbar bis 04.12.2005«), 1 Liter frische Vollmilch (»mindestens haltbar bis 07.02.2010«).

Antiquitäten

Geschichte wird gemacht, es geht voran

4. November 2009, 14 Uhr

Jetzt vor exakt zwanzig Jahren bin ich mit zwei Freunden aus dem Osten und einer Million anderer Menschen durch Berlin, Hauptstadt der DDR, marschiert.

Ein halbes Jahr später saß ich mit zwei anderen Freunden aus Ost-Berlin im Auto und habe mit ihnen und D-Mark in der Tasche fünf ehemalige Ostblockstaaten durchquert. Einer dieser Staaten ist jetzt zwei, ein anderer sieben Staaten, drei Staaten existieren nicht mehr, sechs der teilweise neu gegründeten Staaten sind inzwischen Mitglieder der EU.

Abgefahren, was vor zwanzig Jahren alles passierte. Man steckt mittendrin und begreift erst im Rückblick so richtig, in was für unglaublichen Umwälzungen Europa damals war.

Antiquitäten, Arbeit

Das Ei

17. September 2009, 23.28 Uhr

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Aus Rom oder Pisa
Von Mona bis Lisa
Vergammelte Prosa
Für Susanne in Rosa

Pappi
14.
5.
07
Rom

Das sind Momente, in denen ich meine Arbeit besonders liebe: Vor mir Loriots »Gesammelte Prosa« mit Widmung des Autors an seine Tochter.

Quelle des Videos: YouTube

Antiquitäten, Autos

Nasenbär

23. Juni 2009, 15.38 Uhr

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Für alle, die sich mit Autos nicht so auskennen: Dieses komische Gebilde ist ein VW 411, und der war Ende der Sechzigerjahre fast der letzte Sargnagel für Volkswagen. Ein Mittelklasseauto mit dem Grundlayout des Käfers: Vorne Kofferraum, hinten ein viel zu schwacher und doch sehr durstiger luftgekühlter Boxermotor. Drumherum eine etwas missratene Karosserie. Fertig ist der Verkaufsflopp.

Als Kind fand ich ihn trotzdem cool. Vor allem der 412 Variant gefiel mir total gut und ich wünschte ihn mir als Zehnjähriger als Auto, »wenn ich mal den Führerschein hab«. Am Ende besaß ich bis heute nur Franzosen.

Antiquitäten

8. Mai 1994

8. Mai 2009

Heute vor fünfzehn Jahren war Sonntag. Muttertag. Ein total schöner Tag. Ich kam an einem sonnigen Morgen vom Feiern aus dem Planet nach Hause, einer meiner Mitbewohner hatte mir eine Nachricht in mein Zimmer gelegt: »Achim, melde dich ganz schnell bei deiner Tante. Sie rief an, deiner Oma geht es überhaupt nicht gut.« Ich fuhr an jenem 8. Mai 1994 avec ma déesse von Berlin nach Süddeutschland, erreicht die Klinik Löwenstein, in der meine Großmutter schon seit drei Monaten lag, gegen 16 Uhr, um ihr die Hand beim Sterben halten zu können. Sie hat den Tag nicht überlebt.

Meine Oma war toll!

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Meine Oma (rechts) und ihre ältere Schwester auf einem Foto aus dem Jahre 1944, fotografiert vermutlich auf der Kastanienallee in Berlin.

Für die RaucherInnen unter meiner Leserschaft: Meine Oma hat ihr über vierzigjähriges Rauchen nicht überlebt. So einen Tod kann man sich sparen. Finde ich.

Antiquitäten

… du weißt schon …

22. April 2009

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Antiquitäten, Apple

23 Jahre Mac

24. Januar 2009

Der Mac wurde heute 25 Jahre alt. Meinen erster Kontakt mit einem Mac hatte ich im Jahr 1986 – also vor 23 Jahren. Leider kann ich den genauen Zeitpunkt nicht mehr ausmachen. Es war im Rahmen meiner Ausbildung zum Fotosetzer. Ich saß an einem damals hochmodernen (!) und vor allem schweineteuren Linotype-Satzsystem. In einem Zusatzkurs, den mir mein Ausbildungsbetrieb gegönnt hatte, wurde mir in zwei Wochen neben dem Satzsystem vom anderen Satzsystemhersteller Berthold auch der Umgang mit einem Mac beigebracht. Naja, wir zehn bis zwölf Jungspunde durften ein bisschen an einem (!) Mac Plus und einem Laserdrucker spielen.

Was mir damals total revolutionär erschien (ich kannte bis dahin nur das Einhacken von Befehlsketten auf einer Linotronic oder einer CRTronic): Man hatte eine Maus in der Hand und man sah auf dem Bildschirm, was kurz danach aus dem Drucker kam. Alleine der Drucker! Ein Wunderwerk! Auch die handlichen und robusten 3½-Zoll-Disketten waren mir in der Form damals neu. Auf den Linotype-Systemen hantierten wir mit riesigen Lappen mit 8 Zoll rum, auf die aber auch nur ein paar Kilobyte passten.

Es war vermutlich System 4 oder 5, an dem ich damals spielte. Das Programm würde ich im Rückblick als MacPaint einordnen. Ich weiß noch, dass ich eine (natürlich nur schwarzweiße) Fläche definieren und die mit beliebigem Muster füllen und darauf dann irgendetwas krakeln konnte. Eine Backsteinmauer mit einem Graffiti drauf.

Dann fragte ich mich, zu was dieses Ding eigentlich gut sein soll außer zum Rumspielen. Denn außer auf einen Laserdrucker konnte man damals nicht ausgeben. Linotype hatte sein erstes PostScript-RIP gerade erst entwickelt, verbreitet hat sich das erst ab etwa 1988/1989.

Oh je, ich werde alt.

Antiquitäten

Großstadtliebe

15. Januar 2009

Ich hab’s ja nicht so mit Gedichten. Aber das hier ist doch schön, oder?

Großstadtliebe

Man lernt sich irgendwo ganz flüchtig kennen
Und gibt sich irgendwann ein Rendezvous.
Ein Irgendwas, -’s ist nicht genau zu nennen –
Verführt dazu, sich gar nicht mehr zu trennen.
Beim zweiten Himbeereis sagt man sich »du«.

Man hat sich lieb und ahnt im Grau der Tage
Das Leuchten froher Abendstunden schon.
Man teilt die Alltagssorgen und die Plage,
Man teilt die Freuden der Gehaltszulage,
… Das übrige besorgt das Telephon.

Man trifft sich im Gewühl der Großstadtstraßen.
Zu Hause geht es nicht. Man wohnt möbliert.
– Durch das Gewirr von Lärm und Autorasen,
– Vorbei am Klatsch der Tanten und der Basen
Geht man zu zweien still und unberührt.

Man küßt sich dann und wann auf stillen Bänken,
– Beziehungsweise auf dem Paddelboot.
Erotik muß auf Sonntag sich beschränken.
… Wer denkt daran, an später noch zu denken?
Man spricht konkret und wird nur selten rot.

Man schenkt sich keine Rosen und Narzissen,
Und schickt auch keinen Pagen sich ins Haus.
– Hat man genug von Weekendfahrt und Küssen,
Läßt mans einander durch die Reichspost wissen

Per Stenographenschrift ein Wörtchen: »aus«!

Mascha Kaléko

Antiquitäten

Polnischer Abend

12. Dezember 2008

Zum Glück hatte ich schon vor zwei Wochen vier Herren zu einem polnischen Abend eingeladen. Beim aktuellen Stand meiner Winterlaune hätte ich das heute nicht getan. Mir Gesellschaft ins Haus bitten.

18.50 Uhr. Einkauf in der Brunnenstraße 98. Ein echter polnischer Lebensmittelladen in Berlin!

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20.08 Uhr. Einkauf auf der Fischerinsel 9.

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20.15 Uhr. Vorspeise. Szprot.

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21.23 Uhr. Hauptspeise. Pierogi.

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21.53. Uhr. Nachspeise: 2000 Jahre altes Gehirn.

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Ab 20.15 Uhr. Getränke. Sobieski. Żywiec. Mirinda. Woda.

(Ohne Abbildung.)

23.28 Uhr. Einer der Herren braucht noch eine Pizza.

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13. Dezember 2008, 4.51 Uhr. Der Gastgeber braucht noch Sprotten.

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5 Uhr. Der Gastgeber braucht noch Luksusowa.

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