Archive for the 'Antiquitäten' Category

Antiquitäten

Post aus Stralau

3. Januar 2011, 13.02 Uhr

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Traditionell ignorierte ich die vergangenen Jahresendfeiertage so weit es irgendwie ging. Traditionell gab es von mir keine Weihnachts- oder Neujahrswünsche. Traditionell blieb entsprechende Post, die mich zu diesem Zweck erreicht hat, ziemlich lange unbeachtet liegen.

Trotzdem freue ich mich natürlich grundsätzlich über solche Post. Um dieser Freude Nachdruck zu verleihen, werde ich in den nächsten Tagen meine bisher unbeantwortete Weihnachts- oder Neujahrspost hier einzeln und im Bild vorstellen.

Danke, Ute und Markus!

Antiquitäten

Kreuzberger Treppenhausfundstück

1. Januar 2011, 4.05 Uhr

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Antiquitäten, Architektur

Alter Spittelmarkt in neuem Hotel

16. Dezember 2010, 18.22 Uhr

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In meiner Nachbarschaft hat vor einer Woche mal wieder ein neues Hotel eröffnet. Nun bin ich regelrecht umzingelt von Hotels. Das neue Hotel ist der Neubau an der zukünftigen Ecke Leipziger Straße / Axel-Springer-Straße. Ein Motel One. Jenes Hotel, das den Um- beziehungsweise Rückbau des Spittelmarktes zu einem richtigen Platz einläuten soll. Ein Platz, wie er es bis vor fünfzig Jahren noch war.

In der Hotellobby läuft eine großformatige Diaschau mit historischen Fotos des Platzes. Sehr schön. Hier im Bild sieht man links das einzige Gebäude, das den Krieg überstanden hat.

So etwa sieht das »heute« bei Google Street View aus:

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Das Foto, das in der Hotellobby-Diaschau zu sehen ist, kannte ich natürlich schon. Trotzdem finde ich es immer wieder so krass zu sehen, wie brutal sich hier die Stadt verändert hat.

Antiquitäten

Alte Bilder der neuen Heimat

12. Dezember 2010, 19 Uhr



Antiquitäten

Mediathek-Tipp: Caravaggio und der Tod

11. Dezember 2010, 14.30 Uhr

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Filmtipp: Caravaggio und der Tod. Gibt es bei arte+7 und – für Mac-User (10.5 und höher) sehr viel eleganter – in der Mediathek.

Antiquitäten

Bin ich tatsächlich schon so alt?

8. Dezember 2010, 23.30 Uhr

Heute ist John Lennons dreißigster Todestag. Das dürfte jede(r) mitbekommen haben. An den Morgen des 9. Dezembers 1980 und die Radionachricht von Lennons Ermordung kann ich mich noch ganz genau erinnern.

Seit Viertel nach acht schau und höre ich nebenbei beim Arbeiten auf 3sat den John-Lennon-Themenabend.

Immer wenn Songs von ihm oder The Beatles gespielt werden, kann ich fast alle Texte mitsingen.

Bin ich tatsächlich schon so alt?

Antiquitäten, Architektur, Ausstellungen

Berlins vergessene Mitte (im Ephraim-Palais)

7. Dezember 2010, 15 Uhr

Heute ein Besuch im Paradies. Das finde ich aktuell im Ephraim-Palais. Wenn ich mich für irgendetwas völlig vorbehaltlos begeistern kann, dann wohl für Berlin und seine Geschichte.

Bis Ende März 2011 läuft die Ausstellung »Berlins vergessene Mitte« noch. Ein Muss für jeden, der sich auch ein bisschen für die Stadt interessiert.

Fotografieren ist nicht erlaubt. Für mich ist so ein Fotografverbot in Museen immer ein bisschen Anreiz, doch heimlich Fotos zu machen – ohne Blitz natürlich. Eines ist mir um 16.02 Uhr gelungen:

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Das Modell der Petrikirche, die bis vor fünfzig Jahren vor meiner Haustüre – die es vor fünfzig Jahren noch nicht gab – stand. Ehemals mit 111 Metern das höchste Gebäude der Stadt, wurde es im Zweiten Weltkrieg beschädigt und von 1960 bis 1964 abgetragen.

Heute brettert man da auf einer autobahnartigen Straße, der Gertraudenstraße, vorbei. Die Gertraudenstraße ist auf dem Modell der rechte Straßenzug, der mit den Straßenbahnschienen. Die linke Straße ist die Scharrenstraße. Mein Blick auf das Modell entspricht also dem Blick Richtung Alexanderplatz.

Das sieht bei Google Street View heute so aus:

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Das einzige Gebäude des Modells, das heute tatsächlich noch steht, ist das ehemalige Kaufhaus Hertzog am Petriplatz. Auf dem Modell das links von der Kirche mit den grünen Dachgauben, auf dem Google-Streetview-Bild das mit dem grünen Band.

Die Ausstellung werde ich mir mindestens noch einmal ansehen. Drei Stunden waren zu wenig Zeit. Und die Bilderflut ist einfach zu groß, um sie bei einem Besuch komplett erfassen zu können.

Antiquitäten

Mitbringsel aus Seesen

19. November 2010, 18.35 Uhr

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Beim letzten Besuch in Seesen musste ich mir davon diesemal gleich zwei Tafeln aus dem Süßkramautomaten am Bahnhof ziehen.

Antiquitäten, Arbeit

Altpapier von 1846

1. November 2010, 19.08 Uhr

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Antiquitäten, Arbeit

Ich fühle mich wie ein 152-Jähriger

30. Oktober 2010, 11.42 Uhr

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Eben auf Twitter gelesen: Ab 2011 wird es keine neuen PostScript-Schriften mehr geben.

So ungefähr muss sich 1977 ein damals 152-Jähriger gefühlt haben, als die Deutsche Bundesbahn die letzte Dampflok außer Dienst gestellt hat.*

Denn 1977 endete für den 152-Jährigen eine Ära, dessen Beginn er 1835 bewusst als 10-Jähriger miterlebt hat.

Als PostScript 1984 entwickelt wurde, war ich zwar schon 18 Jahre alt, aber an den Beginn der PostScript-Ära kann ich mich umso besser erinnern. Auf einmal war im Fotosatz fast alles möglich. Schriften wurden zwar schon einige Jahre nicht mehr als Matrizen oder Schriftscheiben, sondern auf Disketten gekauft – anfangs sogar noch auf den schlabbrigen mit 8 Zoll. Die Einführung von PostScript war eine Revolution in meinem Beruf. Und alles, was PostScript ausgegeben kontte, war schweineteuer. Das glaubt einem heute kein Mensch mehr, aber für einen PostScript-fähigen Laserdrucker zahlte man 1990 noch einen fünfstelligen D-Mark-Betrag! Und ein PostScript-RIP samt Belichter stellte den Gegenwert einer mittelgroßen Eigentumswohnung dar.

OpenType finde ich ja schon seit Jahren viel besser als PostScript oder TrueType. Denn in den OpenType-Schriftschnitten sind immer auch osteuropäische Sonderzeichen (besipielsweise ą, ł oder ř) und das komplette kyrillische Alphabet mit dabei. Für nur wenig mehr Geld. Von daher begrüße ich den Schnitt, den FontShop ziehen wird.

An das Ende »meiner« Dampflokzeit 1975 kann ich mich auch noch gut erinnern. Damals war ich neun Jahre alt und vom Küchenfenster der Wohnung meiner Oma konnte ich am Horizont plötzlich keine dicken Rauchschwaden hinter einer Baureihe 23 mehr sehen.

Antiquitäten, Apple, Auftritte

»Wir Schmidts«

26. Oktober 2010, 18 Uhr

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Screenshot: ARD

Aus aktuellem Anlass schaue ich mir gerade eine Dokumention noch einmal an, die ich vor etwa einem Jahr schon im Fernsehen gesehen habe.

Dazu noch ein technischer Tipp für alle Mac-User: Mediathek installieren. Mit diesem Programm kann man sich alle Filmbeiträge der öffentlich-rechlichen Fernsehsender sehr komfortabel direkt auf die eigene Festplatte laden und muss sich nicht mit ruckeligen Flash-Filmen rumärgern.

Wer ihn noch nicht installiert hat, sollte sich auch gleich noch den VLC-Player holen. Mit ihm kann man unter anderem .flv-Dateien (wie sie das Programm Mediathek meist zieht) ansehen.

Zusammen mit Perian spielt auch QuickTime .flv-Dateien.

Die Doku über die Schmidts ist übrigens sehr sehenswert und total rührend!

Antiquitäten

Generationentreffen in der Mollstraße

17. Oktober 2010, 13.28 Uhr

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GT6N trifft Rekowagen. Gesehen an der Kreuzung Mollstraße / Otto-Braun-Straße.

Antiquitäten

Zitat des Tages

14. Oktober 2010

Man muss den Menschen vor allem nach seinen Lastern beurteilen. Tugenden können vorgetäuscht sein, Laster sind echt.

Klaus Kinski (via Helmut Schmidt Universität)

Antiquitäten

Nachmachen von Postwertzeichen

12. Oktober 2010, 11.17 Uhr

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Darf man das? Bei Wikipedia gibt es Fotos von DDR-Briefmarken mit Fischerinsel bzw. Ahornblatt und Leipziger Straße als Motiv. Vor Monaten dachte ich schon, die müsste ich mir auf Briefumschläge drucken. Natürlich noch mit einer echten Briefmarke versehen. Ist das illegal, wenn ich die jetzt in einen Briefkasten werfe? Ich meine, das ist ja völlig offensichtlich, dass die nicht echt sind. Spätestens wenn man das anfasst, merkt man, dass die nur aufgedruckt sind. Und wen sollte ich damit schädigen? Mit Briefmarken eines nicht mehr existenten Staates? Weiß jemand was?

Antiquitäten

Großonkel

2. September 2010, 9 Uhr

Ihr dürft mich Großonkel nennen. Seit vorgestern gehöre ich zur Großelterngeneration.

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