Archive for the 'Arbeit' Category

Apple, Arbeit

Fünf Punkte weniger

8. April 2011, 2.10 Uhr

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Meine To-Do-Liste ist um fünf Punkte kürzer. Fünf Punkte! An einem Tag! Das waren keine Kleinigkeiten, diese fünf Punkte. Ich bin so stolz auf mich.

Aber irgendwie wäre ich auch glücklich, wenn meine Energieausschüttung übers Jahr verteilt etwas gleichmäßiger einherginge. Diese Frühjahrsmanie und diese Winterdepression sind schon sehr krasse Gegensätze.

Und wo ich gerade dabei bin: Evernote ist ein feines Programm! Gibt es für Mac. Für Windows. Für iPhone. Für iPod. Für iPad. Für Android. Für Blackberry. Für Palm.

Arbeit

Erledigt

8. April 2011, 1.04 Uhr

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Auch meine eigenen Quartalsdaten fürs Finanzamt habe ich fertig.

Apple, Arbeit

Fernsteuerung

7. April 2011. 12.50 Uhr

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Man erkennt nicht wirklich, was das ist. Es ist ein Screenshot meines iMac-Monitors. Der Inhalt ist aber nicht meiner, sondern der von Anitas PowerMac G5, der am Arkonaplatz steht.

Mit dem bin ich via Screensharing verbunden, um mit Anita den Abschluss meiner vorgestrigen Buchhaltungsprogrammsoftwareschulung zu machen. Die Übertragung der ELSTER-Daten an das Finanzamt. (Nein. Vergrößern des Bildes wird keine sensiblen Daten sichtbar machen.)

Nun kann ich behaupten, dass ich nicht nur Layout-, Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme lehren kann, sondern auch Buchhaltungsprogramme.

Nächste Woche gibt es gleich zwei Termine dieser Art.

Arbeit

Entlastung

5. April 2011, 15.49 Uhr

»… schicke ich Ihnen zu meiner Entlastung die Scanvorlagen zurück …«

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Parallel dazu trudelt eine E-Mail aus dem Museum ein:

»Lieber Achim, die Kataloge sind heute geliefert worden und sehen guuuuuuuuuuuuut aus.«

Am Sonntag werde ich sie selbst begutachten können. Wer neugierig ist, klicke auf das Foto.

Arbeit, Ausflüge

Zu Hause

2. April 2011

20.30 Uhr. Trotz »Personen im Gleitbett« und der Androhung des Zugchefs im Bahnhof von Oranienburg, mindestens zwanzig Minuten stehen zu bleiben, kommt unser Zug mit nur zehnminütiger Verspätung am Bahnhof Potsdamer Platz an.

20.38 Uhr. Das erste Mal achte ich auf den bronzenen Sockel einer Skulptur im Zwischengeschoss des Bahnhofs, für die ich selbst vor einigen Jahren den Informationstext gesetzt habe. Mit korrektem Kerning:

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Mit Sicherheit eine der pupsigsten meiner Arbeiten der vergangenen Jahre, aber vermutlich die langlebigste überhaupt. Mit ein bisschen Glück gibt es diesen Sockel in hundert Jahren noch.

20.39 Uhr. Debis-Haus und Kollhoff-Hochhaus vom Zwischengeschoss des Ausgangs des Bahnhofs Potsdamer Platz aus gesehen:

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20.40 Uhr. Die Giordano-Bruno-Skulptur von Alexander Polzin samt Sockel von der Straßenebene des Bahnhofs aus gesehen:

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Arbeit, Autsch

Mit mir wäre das nicht passiert

2. April 2011, 11.24 Uhr

Hätte ich dieses Schild am Stralsunder Kniepertor gesetzt, wäre das nicht passiert:

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»Nach Schills Tot«. Also bitte! Da wäre mir ein falscher Apostroph, aber ein richtiger Tod fast lieber.

Vom fehlenden Kerning (Buchstabenausgleich) zwischen T und o sowie zwischen 1 und 8 will ich jetzt gar nicht sprechen.

Apple, Arbeit

Schulschluss

1. April 2011, 16.13 Uhr

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Apple, Arbeit

Firefox 4 und Lightbox

27. März 2011, 16.20 Uhr

Sind JavaScript-ExpertInnen anwesend? Seit Stunden versuche ich ein Problem zu lösen.

Auf einer Kundenwebsite, die ich gebaut habe, ist Lightbox per JavaScript eingebunden. Mit Safari 5 öffnet sich Lightbox so, wie es soll:

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Man kann durch die Bildstrecke klicken, die Bildunterschriften sind da.

Mit Firefox 3.6 ging das auch noch, seit Firefox 4 sieht das leider so aus:

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Keine Bildunterschrift, kein Klicken durch die Bildstrecke.

Von Lightbox gibt es eine aktuelle Version (2.0.5), die habe ich installiert. Es geht trotzdem nicht. Irgendwo ist der Wurm drin. Den würde ich gerne finden und eliminieren.

Arbeit

E-Mail aus Solingen

24. März 2011, 11.58 Uhr

Es erreicht mich eine E-Mail des Museumsdirektors des Hauses, an dessen Ausstellungskatalog ich die vergangenen zwei Wochen arbeitete.

Lieber Herr Bodewig,

ich war bei zwei Besuchen im Druckhaus Fischer zur Abnahme von drei Bögen mit Farbabbildungen – sehr schön gelungen.

Dabei erzählte mir Frau T. [zuständige Sachbearbeiterin in der Druckerei], dass man das Angebot für 160 Seiten auch zeitlich sehr knapp kalkuliert habe und es nun 208 Seiten sind, die z.T. in Nachtarbeit erstellt wurden. Frau T. meinte »wir haben schon bei vielen Projekten uns fremde Grafiker erlebt und mussten dabei immer nachbessern. Wir dachten, angesichts dieses Zeitmangels ist der Katalog nicht fristgerecht zu schaffen, wenn da etwas hakt. Aber dieser Herr Bodewig ist einfach klasse. Das von ihm gelieferte Material konnten wir problemlos sofort umsetzen.«

Das geht natürlich runter wie Öl.

Kurz bevor diese E-Mail eintrudelte, dachte ich noch einmal über meine Arbeitsbedingungen nach. Dass so etwas erst mit der heutigen technischen Infrastruktur möglich ist. Vor fünfundzwanzig Jahren hätte man dafür mindestens vier Wochen länger gebraucht.

Fotos von dreißig ausgestellten Originalwerken? Da schicken wir einen Fotografen ins Museum, der macht Fotos mit seiner digitalen Spiegelreflexkamera, bearbeitet diese farbgetreu und stellt sie mir per FTP-Server zur Verfügung. Auch drei Tage vor Drucklegung des Kataloges. Wäre vor fünfundzwanzig Jahren eine Sache von mindestens zwei Wochen gewesen. Fotos auf Diafilm. Diafilm in die Entwicklung. Diapositive in die Reproanstalt. Reproanstalt schickt Vierfarbsätze.

Eine Fotografie eines Ölgemäldes fehlt? E-Mail ans Bundeskanzleramt (Besitzerin des Bildes), die schicken die Daten per E-Mail. Zehn Stunden später sind die Daten da. Hätte vor fünfundzwanzig Jahren mindestens eine Woche gedauert.

Von dem Bild haben Sie nur großformatige Ektachrome? Schickt mir diese. Ich habe hier einen High-End-Scanner mit Durchlichteinheit, Profiscansoftware und einen kalibrierten Bildschirm. Vierundzwanzig Stunden später sind die Daten im Layout. Hätte vor fünfundzwanzig Jahren eine Woche gedauert. Wieder über den Umweg der Reproanstalt.

Korrekturabzüge an den Kurator? Moment, ich schreibe eine PDF, die liegt in zehn Minuten in der Dropbox. Hätte vor fünfzwanzig Jahren drei Tage gedauert. Belichtung auf Papier, damit in die Post, ist am übernächsten Tag bei Ihnen.

Der Katalog muss noch ins Lektorat? Machen wir übers Wochenende. PDF an die Lektorin, die korrigiert via Dropbox direkt in die Acrobat-Reader-Datei hinein. Wäre vor einem Vierteljahrhundert eine Sache von zwei Wochen gewesen.

Da fehlen noch biografische Angaben über einen der Autoren? Schauen wir im Internet nach. Da sind vier identische Einträge, dann wird es wohl stimmen. Vor fünfundzwanzig Jahren wäre man dazu in eine Bibliothek gegangen und hätte Bücher gewälzt.

Und jetzt alles in die Druckerei? Kommt auch auf den FTP-Server. Dass die Druckerei sechshundert Kilometer entfernt ist, ist völlig irrelevant. Die könnte auch sechstausend Kilometer entfernt sein.

Was in meinem Arbeitszimmer auf drei Schreibtischen steht, hat einen Neubeschaffungswert von etwa sieben- bis achttausend Euro. Damit erziele ich Ergebnisse, wie sie vor zwanzig Jahren noch nur mit Millionenaufwand erreicht werden konnten. Und mit Sicherheit nicht in ein Vierzehn-Quadratmeter-Arbeitszimmer gepasst hätte. Verrückt.

Ins Nachdenken kam ich, weil ich mich fragte, welche Infrastruktur ich als Erstes vermissen würde. Ganz eindeutig das Internet. Ich könnte auf Autobahnen verzichten (musste dann aber vermutlich nach fünf Tagen verhungern). Ich brauche keine Flugzeuge. Die Bahn ist mir noch wichtig. Strom natürlich. Und die schnelle Datenleitung ins Haus.

Arbeit

Was für eine Woche!

21. März 2011, 17.54 Uhr

Meine vergangene Woche in der iCal-Ansicht:

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Blau ist Arbeit. Grün ist Vergnügen. In der Zeit zwischen Mitternacht und zehn Uhr schlief ich ab und zu auch mal.

Falls jemand mal eben einen Ausstellungskatalog von über 200 Seiten in weniger als zwei Wochen brauchen sollte, Ulrike und ich machen das. Gerne. Mit links.

Antiquitäten, Arbeit

Prominenz im Scanner

21. März 2011, 12.41 Uhr

Um Viertel vor zwölf klingelte mal wieder eine DHL-Bote. Mit der letzten Reprovorlage für den Katalog, an dem ich seit knapp zwei Wochen arbeite und der heute morgen um sieben Uhr in die Druckerei ging. Mit einem Platzhalterbild.

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Das ist ein Originaldia von 1978. Darauf zu sehen sind Willy Brandt, Georg Meistermann und ein Kanzlerportrait. Herrn Meistermann kannte ich vor zwei Wochen noch nicht. Herrn Brandt kannte ich 1978 selbstverständlich schon. Und selbst an den kleinen Skandal um das Kanzlerportrait (Kohl ließ 1984 ein neues anfertigen und austauschen, da ihm das ursprüngliche nicht gefiel) kann ich mich noch erinnern.

Jetzt steckt dieses Stück Zeitgeschichte in meinem Scanner.

Das Weiße ist übrigens nicht mein Scanner. Das ist ein Dialeuchtplatte.

Arbeit, Ausblicke

Morgengrauen

21. März 2011, 5.20 Uhr

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Scheiße. Es wird schon wieder hell. Und ich sitze noch immer am Computer.

Arbeit, Ausblicke

Nachtschichtbeleuchtung

21. März 2011, 3.41 Uhr

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Arbeit

Efeublatt statt Kanzleramt

16. März 2011, 14.17 Uhr

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Es tut mir Herzen weh. Aber ich kann jetzt nicht vor dem Kanzleramt stehen und demonstrieren. Vor einer Stunde kamen neunzehn Scanvorlagen, die großformatig in einen Katalog müssen. Ein Scan benötigt etwa eine Viertelstunde. Wenn ich damit heute fertig werde, kann ich zufrieden sein.

So gerne hätte ich mich mit Clemens Schick vors Bundeskanzleramt gestellt und Angela Merkel zugerufen, was ich von ihrer Politik halte.

Es ist ein Jammer. Wegen Clemens Schick, der geilen Sau. Aber vor allem, weil ich nun schon die zweite Demo vor dem Kanzleramt innerhalb kürzester Zeit wegen der Arbeit verpasse.

Immerhin hat sich meine Entscheidung vom Herbst 2009, doch einen teuereren Scanner zu kaufen, der auch großformatige Ektachrome scannen kann, als richtig erwiesen. Morgen kommen noch einmal Durchlichtvorlagen. Wenn ich die erst zu einem externen Dienstleister geben müsste, könnten wir den Drucktermin für den Katalog am kommenden Montag wohl vergessen. Ulrike und ich stemmen nämlich gerade ein Ding, das eigentlich gar nicht zu machen ist. Einen 200-Seiten-Ausstellungskatalog binnen zwei Wochen. Damit Herr Meistermann seinen Katalog pünktlich zur Ausstellungseröffnung am 10. April vorliegen hat. Mit seinem Efeublatt auf dem Titel.

Arbeit

Fußnotenhorror

12. März 2011, 11.26 Uhr

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Ein bisschen absurd. Auf der anderen Seite der Erde fliegt ein Atomkraftwerk in die Luft, bald vielleicht das zweite und hier quäle ich mich mit Fußnoten rum. Jammern auf hohem, sicherem und vor allem lebenserhaltendem Niveau.

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