Archive for the 'Ausdauer' Category

Ausdauer

Da hätte ich auch das Wochenendticket nehmen können

30. August 2010

Dank zwanzig Minuten Verspätung eines InterCitys werde ich dreieinhalb Stunden nach Plan in Berlin ankommen. Super. Inzwischen bin ich in Weimar gestrandet. Hier hätte ich acht Minuten Zeit zum Umsteigen gehabt. Der Anschluss-InterCity nach Berlin wollte offenbar nicht warten. Nun muss ich den InterCity zwei Stunden später nehmen, der aber nicht bis Berlin fährt. Sondern nur bis Halle (Saale). Und dann darf ich bis Magdeburg fahren. Und anschließend – nach dem sechsten Umsteigen – sitze ich hoffentlich in einem Zug, der mich tatsächlich nach Berlin bringt.

Dann wäre ich neuneinhalb statt sechs Stunden unterwegs gewesen. Mit sieben Zügen statt mit vier.

Mal schauen, was sich die Deutsche Bahn da als Entschädigung einfallen lässt.

17.33 Uhr. Die Herren Goethe und Schiller vor dem Weimarer Nationaltheater:

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Immerhin lerne ich ein bisschen etwas von Weimar kennen. Für eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad hat es gereicht, jetzt regnet es leider wieder. Ich sitze aber in einem ganz netten Café mit Blick auf das Rathaus und den Marktplatz. Und auf eine riesige Thüringer Rostbratwurst.

18.01 Uhr. Im Café Roxanne:

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Hübsches Städtchen. Ich glaube, hier komme ich noch einmal her. Mit einem Wochenendticket.

Ausdauer

Durch den Spessart laufen

28. August 2010, 10.45 Uhr

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6,6 km in 48 min 25 sec gleich 8,18 km/h und (laut TrailRunner) 497 verbrannte kCal.

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Ausdauer

Fundbüro

17. August 2010, 12.31 Uhr

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Ausdauer

Laufen – endlich mal wieder!

14. August 2010, 15.45 Uhr

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5,78 km in 39 min 24 sec gleich 8,8 km/h und (laut TrailRunner) 431 verbrannte kCal.

Heute habe ich meine Laufschuhe mal wieder angezogen. Betonung auf Lauf. Nicht auf Schuhe. Die hatte ich in den letzten Wochen eher zweckentfremdet. Wie man an den nicht mehr so ganz weißen Schnürsenkeln erkennen kann.

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Seit Budapest (und damit seit Ostern) war ich nicht mehr joggen. Den Winter über lag ich auch eher nur mich dicker futternd auf dem Sofa als mich zu bewegen. Dank meiner Ostsee-Radtour habe ich derzeit zwar wieder mein Wunschgewicht (74 Kilogramm ± 1 Kilogramm) erreicht, aber wenn ich mich die nächsten Wochen nicht zusammenreiße und wieder zweimal die Woche laufen gehe, werden das ganz schnell erneut 80 Kilogramm.

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Für den Wiedereinstieg fand ich meine heutige Runde ganz ordentlich. Bis zur Weidendammer Brücke und zurück. Knapp sechs Kilometer. Ohne Schwächeln. Ohne Langsamlaufen. Wie immer Christa Wolfs »Ein Tag im Jahr« in den Ohren. Von manchen Gewohnheiten kann ich nie genug bekommen. Und mit dem Laufen kann man echt den Kopf frei bekommen.

Ausdauer

Wochenendfundstücke

31. Juli 2010

15.41 Uhr:

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15.43 Uhr:

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Ausdauer, Ausflüge

Tag 25

18. Juli 2010, 5 Uhr

Binnenverkehr in Zoppot (Sopot), eine Runde durch Posen (Poznań), abendliche und nächtliche Fahrt durch Berlin. Gefahrene Kilometer: 23, Fahrzeit: 1 Stunde, 32 Minuten. Vmix: 15,0 km/h, Vmax: 31,3 km/h.

Meine Radtour ist nach 1.035 gefahrenen Kilometern und mindestens 170 Stunden auf dem Sattel zu Ende.

Abschied, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Abschiedsfundstücke

17. Juli 2010

12.42 Uhr. Ankunft am Bahnhof Zoppot (Sopot Główny). Mein Zug fährt laut Fahrplan um 12.50 Uhr:

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12.45 Uhr. Kampf mit der fahrstuhllosen Unterführung:

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Das heißt: Zweimal Gepäck vom Fahrrad nehmen, Fahrrad und Gepäck einzeln die Treppen runter und dann wieder rauf schleppen.

12.49 Uhr. Entsprechend sehe ich bei über dreißig Grad danach aus:

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12.52 Uhr. Auf dem SKM-Bahnsteig naht Hoffnung. Wenn ich das richtig interpretiere, wird da ein Aufzug eingebaut. Einen Hochbahnsteig gibt es dort schon:

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13.05 Uhr. Ohne Bilder:

Ziemlich chaotisches Einsteigen in den Zug, der kein Fahrradabteil hat. Ich weiß zuerst nicht, wo ich mit meinem Fahrrad einsteigen soll. Ich befürchte schon, der Zug, der mit fünfzehn Minuten Verspätung kam, würde ohne mich abfahren. Ich fahre den Zug mit dem Fahrrad einmal auf volle Länge auf dem Bahnsteig ab, halte Ausschau nach einem Fahrrad-Logo auf einem der Waggons. Dann endlich taucht der Zugschaffner auf. Er bedeutet mir, ich soll mein Fahrrad im letzten Wagen in den Gang stellen. Ein Fahrradabteil hat dieser Zug nämlich nicht. Wieder muss ich alles Gepäck vom Fahrrad nehmen, das Fahrrad durch eine schmale Türe vom niedrigen Bahnsteig in mindestens einen Meter Höhe hieven. Zum Glück hilft mir ein Fahrgast, der die nächsten Stunden auch mein Abteilnachbar werden wird.

Ausdauer, Ausflüge

Tag 24

17. Juli 2010, 6.15 Uhr

Von Zoppot (Sopot) nach Danzig (Gdańsk) und zurück. Binnenverkehr in Zoppot (Sopot). Gefahrene Kilometer: 31. Fahrzeit: 1 Stunde 45 Minuten. Vmix: 17,7 km/h, Vmax: 36,5 km/h.

Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

17. Juli 2010

4.50 Uhr. Disko mit Bahnanschluss. Auf dem Balkon des Sixty9:  

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5.58 Uhr. Fischerboote am Strand von Zoppot (Sopot):

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Ausdauer, Ausflüge

Und zum Abschluss Rumlümmeln in der Disko

17. Juli 2010, 4 Uhr

Irgendwie finde ich heute kein Ende. Bis halb vier war ich im Mandarynka. In neun Stunden geht mein Zug.

Statt endlich schlafen zu gehen, muss ich jetzt aber noch die örtliche Homodisko anschauen. Sixty9. Musiktechnisch auf alle Fälle ein Abstieg. Billigtechno. Tuntenpop. Warum haben Schwule so oft so einen hundsmiserabel schlechten Musikgeschmack?

Aber immerhin das erste Mal seit drei Wochen ein paar Schwule um mich herum. So ganz kann ich gar nicht fassen, wie viele um die Zeit noch hier sind. Sind das alles Touristen? Oder versammeln sich alle Lesben und Schwule aus der Dreistadt freitags hier?

Ich werde mein Bier austrinken und schlafen gehen. Als soziokultureller Ausflug war es auf alle Fälle gut.

Und die Location ist hübsch. Eine Villa. Unten Disko. Oben ist Rumlümmeln auf Wildledersitzsäcken angesagt. Gefällt mir gut.

Ah. Und jetzt läuft doch noch vertraute Musik. Róisín Murphy. Fast wie zu Hause.

Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstücke

17. Juli 2010

2.55 Uhr. Im Mandarynka:

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Abschied, Architektur, Ausdauer, Ausflüge

Abschied nehmen

16. Juli 2010, 23 Uhr

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Heute mache ich ganz vieles wahrscheinlich das letzte Mal. Zumindest das letzte Mal in diesem Sommer und an der Danziger Bucht (Zatoka Gdańska). Ich war am Abend das letzte Mal in der Ostsee schwimmen (außer, ich stehe morgen wirklich ganz früh auf). Ich bin heute das letzte Mal den absolut geilen Radweg von Zoppot (Sopot) nach Danzig (Gdańsk) entlang gebrettert. Ich habe mich heute ein letztes Mal von der Schönheit Danzigs (Gdańsk) hinreißen lassen. Ich trinke aktuell mein vermutlich letztes Bier im Mandarynka.

Hier im Mandarynka geht voll die Post ab. Unter der Woche ist der Laden nur eine Tagesbar und schließt gegen 23 Uhr. Am Wochenende ist im Obergeschoss Disko. Es läuft schicke Musik und es laufen schicke Menschen an mir vorbei. Ich sitze noch unten, werde mich gleich mal nach oben bewegen.

Noch drei bis fünf Worte zu den Eindrücken, die ich heute hatte:

Ich wollte eigentlich an den Strand von Heubude (Stogi) fahren. Dort ist FKK erlaubt oder geduldet und ich wollte meine weißen Oberschenkel ein wenig nachbräunen. Als ich gegen Mittag in Zoppot (Sopot) losfuhr, schwor ich mir noch, auf keinen Fall in Danzig (Gdańsk) anzuhalten, sondern die knapp zwanzig Kilometer bis Heubude (Stogi) am Stück durchzufahren. Es ist mir nicht gelungen. Danzig (Gdańsk) fängt einen immer wieder. Dort noch ein Foto, hier noch ein bisschen gucken, da noch was Neues entdecken.

Ich habe heute den großen Unterschied zu Elbing (Elbląg) klar begriffen: Danzig (Gdańsk) hat Seele. Elbing (Elbląg) hat sie – möglicherweise noch – nicht. Obwohl auch Danzig (Gdańsk) sozusagen eine künstliche Stadt ist, hat sie einen eigenen Charakter. Elbing (Elbląg) wirkt wie Disney World. Teilweise ganz hübsch anzusehen, aber eben alles nur aus Pappe.

Es ist einfach toll hier!

Ich weiß natürlich auch, dass diese Ausnahmesituation von Urlaub und tollem Wetter nicht immer herrschen kann. Deswegen würde ich total gerne vier Wochen, drei Monate oder auch länger hier leben. Es wäre wirklich toll, wenn das dieses Jahr noch etwas werden würde. Ich habe zumindest ein wenig etwas angeleiert.

Falls jemand meiner mir unbekannten Leser jemanden kennt, der oder die eine Wohnung in der Dreistadt (Trójmiasto) hat und für eine gewissen Zeit mit mir meine Wohnung in Berlin tauschen möchte, bitte melden!

Der Abschied wird mir jetzt nur versüßt durch die Aussicht auf Samstagnacht in Berlin. Punks! Party! Sex! Drogen!

Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Zoppoter Fundstück

16. Juli 2010, 20.44 Uhr

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Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge

Brösener Fundstücke

16. Juli 2010

18.47 Uhr. Gartenlaubenidyll in Brösen (Brzeżno):

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19.16 Uhr. Perfekte Radwege:

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Architektur, Ausblicke, Ausdauer, Ausflüge, Autos

Langfuhrer Fundstücke

16. Juli 2010

18.27 Uhr. Keine Fähre nach Helsinki mehr:

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18.31 Uhr:

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18.44 Uhr:

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18.45 Uhr:

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