Archive for the 'Autsch' Category

Ausflüge, Autsch

Plattfuß auf dem Bahnsteig

4. März 2010, 21.30 Uhr

Super. Ich fahre mit dem Fahrrad nach Kiel. 500 Kilometer. Ohne Probleme. Ich fahre mit dem Fahrrad nach Pommern. 400 Kilometer. Ohne Probleme. Ich schiebe mein Fahrrad (mit unkaputtbaren Reifen übrigens) über einen Bahnsteig in Nürnberg. Und bekomme einen Platten. Am Hinterrad. Total toll.

Autsch

Spuren der Nacht

1. März 2010, 12.23 Uhr

2010-03-01-1223.jpg

Trotz Schutzblechen an meinem Fahrrad: Rückseite meiner schwarzen Bomberinnenjacke mit Berliner Straßendreck von 17 Kilometern.

Autsch

Angekommen im Berliner November

9. November 2009, 13.22 Uhr

2009-11-09-1322.jpg

Autsch

Das Alter

3. Oktober 2009, 8.30 Uhr

Gestern Abend wollte ich ausgehen. Ins Berghain. Zu meiner Lieblingsveranstaltung dort, die nur zweimal im Jahr stattfindet: »Smegma« (hört sich schlimmer an als es ist – nämlich eine reine Tanzveranstaltung mit u. a. auch meinem Lieblings-DJ nd_baumecker). Die einzige Veranstaltung, dich ich noch altersgemäß für mich passend finde.

Ich war nicht dort. Ich hab gestern Abend gegen elf Uhr schlapp gemacht. Ich werde echt alt! Immerhin war ich heute schon um halb acht wach. Und kann gleich joggen.

Autsch

Muss das sein?

28. September 2009

2009-09-28-taz-s1.jpg

Quelle: taz

Autsch

Das Ende des Abendlandes ist gekommen

17. September 2009, 16 Uhr

2009-09-17-ulrikedamm.jpg

2009-09-17-achimbodewig.jpg

Das sind zwei Screenshots. Man achte auf die URLs: ulrikedamm.de und achimbodewig.de – beide bei macbay.de gehostet. Das Problem ist offenbar schon wieder gelöst. Aber weder finde ich es lustig noch beruhigend.

Scheiß Islamis! Fickt euch selbst!

Nachtrag: Bei macbay.de gibt es inzwischen einen Blogeintrag zum Thema. Ich darf jetzt aber 226 MB Druckdaten, die ich vor etwa zwei Stunden per FTP für eine Druckerei in Westdeutschland hochgeladen hatte, noch einmal hochladen.

Autsch

Scheiße gebaut

5. September 2009, 10.30 Uhr

Ich befürchte, ich habe eben Scheiße gebaut. So richtig Scheiße. Ich habe in den WordPress-Einstellungen die Adresse von achimbodewig.de/blog auf plattenbaublog.de geändert, weil ich die neue URL als im Browserfenster angezeigte URL haben wollte. Jetzt kann ich mich in WordPress nicht mehr anmelden. Wenn dieser Artikel erscheint, funktioniert immerhin das Bloggen via ecto noch.

Hat jemand einen Tipp? (Nein. Ein Backup unmittelbar vor der Aktion habe ich nicht gemacht. Es gibt ein etwa vier Wochen altes.)

Nachtrag vom 6. September 2009, 15.30 Uhr: Offenbar hat es die Kommentarfunktion gleich mit in die Tiefe gerissen. Kommentare sind also erstmal nicht möglich.

Ein Wiederherstellen mit den alten WP-Admin-Dateien hatte keinen Erfolg. Auch ein freundlicherweise per E-Mail zugesandter Lösungsvorschlag brachte nichts. Ich murkse jetzt aber nicht endlos rum. Morgen rufe ich bei meinem Provider an.

Autsch

Prozent vs. Prozentpunkte

31. August 2009, 13.45 Uhr

Bin ich zu blöd oder sind es Dutzende von Journalisten? Wenn bei einer Wahl eine Partei von ehemals 40 auf nunmehr 30 Prozent Wählerstimmen abgerutscht ist, dann hat sie doch nicht 10 Prozent der Stimmen verloren, sondern 10 Prozentpunkte. Oder?

Autsch

Alter Sack

31. August 2009, 4.15 Uhr

Seit ein paar Tagen habe ich Besuch. Familienbesuch. Eine meiner vielen, vielen Nichten ist in Berlin. Mit ihrem Freund. Beide 21 Jahre alt. Heute Abend waren wir zusammen aus. Dabei erzählte mir der Freund meiner Nichte von seinem 44-jährigem Vater. Schluck. Ich bin 43. Ich bin ein alter Sack. Ich könnte im nächsten Jahr Großvater werden. Oder zumindest Großonkel.

Ausflüge, Autsch

So stelle ich mir die Hölle vor

25. August 2009, 22 Uhr

Man merkt diesem Zug drei Dinge an: Dass es heute in Berlin und an der Ostsee irre heiß war. Dass er keine Klimaanlage hat. Und dass man die Fenster nur einen winzigen Spalt aufmachen kann.

Die Luft ist unglaublich. Es stinkt. Nach Füßen. Nach Leberwurststulle. Möglicherweise auch nach mir. Meine 1,5-Liter-Flasche Wasser, die in Swinemünde noch voll war, ist leer. Und Berlin noch 1,5 Stunden entfernt. Ich will, dass sofort die Bahnstrecke von Berlin über Karnin nach Swinemünde wieder aufgebaut wird. Dann wäre ich jetzt schon zu Hause.

Ausflüge, Autsch

Allmählich entsetzt man sich doch …

6. August 2009, 22.15 Uhr

Christa Wolf kommt mir mal wieder in den Sinn. In einer ihrer Aufzeichnungen zu “Ein Tag im Jahr” erzählt sie – noch zu DDR-Zeiten – von den Bemühungen um eine Wohnung bzw. um einen Wohnungstausch. Sie und ihr Mann schauen sich auch andere Wohnungen an, die für einen Ringtausch in Frage kommen. “Allmählich entsetzt man sich doch, wie die Leute wohnen” ist, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ihr Kommentar. Der kam mir heute Abend in den Sinn. Allmählich entsetzt man sich schon, wie die Leute Urlaub machen. Ich bin in Międzywodzie gelandet. Ehemals Heidebrink. Nach dem tollen Stranderlebnis und den endlos langen 60 Kilometern auf dem Rad heute dachte ich, es reicht für den Tag. Ich habe mich auf einem Campingplatz eingemietet. Ich kann ja nicht nur wild zelten. Obwohl der Strand am Abend schon wieder sehr verführerisch war. Aber das ist ne andere Geschichte. Ich bin also auf einem Campingplatz. Und wollte was essen. Vom Zeltplatz bin ich ins Dorf gefahren. Vom eigentlichen Ort habe ich nichts gesehen. Alles ist voller Buden. Jetzt komme ich wieder auf Frau Wolf. Ich entsetze mich allmählich, wie Polen Urlaub machen. Kirmes, laute (und extrem billige) Musik, Budenzauber, Blinklichter. All das scheint zum perfekten polnischen Ostseeferienort dazuzugehören. In klitzekleinen Ansätzen kenne ich das aus Zoppot. Aber hier und in Misdroy ist es extrem. Ich bin gespannt, was mich auf meiner Reise noch erwartet.

Das Essen rettet es aber mal wieder. Ich hatte eben sehr leckeren Fisch. Und in meiner Verpflegungsstation (ein klassisches Restaurant konnte ich nicht finden, ich sitze nun in so einer Art besseren Selbstbedienungs-Hütte) läuft als Beschallung “nur” Robbie Williams mit Frank-Sinatra-Songs. Geradezu eine Wohltat gegenüber der sonst vorherrschenden Billig-Techno-Beschallung.

Es ist also doch nicht alles so toll in Polen. Sonst lass ich ja nichts auf mein Lieblingsland kommen.

Ausflüge, Autsch

Ab Misdroy analog

6. August 2009, 14 Uhr

Ab sofort kann ich mit meiner Lumix keine Bilder mehr machen. In Berlin reicht mir eine Akkuladung für die Kamera mindestens zwei Wochen. Aber offenbar hab ich jetzt ein wenig mehr als sonst fotografiert. Unterwegs zwischen Swinemünde und Misdroy, als sich das Ende des Akkus abzeichnete, überlegte ich schon, was ich nun machen soll. Schlauerweise hab ich das Ladegerät dazu vergessen einzupacken. Bzw. dachte ich mir, dass eine Akkufüllung schon reichen würde. Natürlich bin ich zuerst in einen Fotoladen marschiert und habe dort nachgefragt, ob die mir den Akku laden können. Andere Optionen wären Abbruch der Reise gewesen, eine Unterbrechung mit Zugfahrt nach Berlin, der Bestechungsversuch von Herrn Neubert oder Frau Socke, auf meine Kosten mal eben mit meinem Ladegerät an die Ostsee zu fahren. Aber es gibt ja auch noch den guten alten Negativfilm in der Einwegknipse. So eine hab ich mir jetzt gekauft. Für 25 Złotych. Herr Neubert bzw. Frau Socke werden also nicht in den Genuss eines Hochsommertages an der Ostsee kommen.

Autsch

»Du weißt schon«

4. August 2009, 10.30 Uhr:

2009-08-04-1030.jpg

Bahnhof Pasewalk. M. C., erinnern Sie sich? Was für eine dämliche Aktion. Unreflektiert. Unerwachsen. Unnötig. Unglaublich doof.

Nächster Eintrag

Autsch

»Iiiii. Pass doch auf!«

25. Juni 2009, 19 Uhr

Eben habe ich mit dem Fahrrad die Karl-Liebknecht-Straße am Berliner Dom gequert. Auf dem Fußgängerübergang. Die Straße ist an der Stelle sechsspurig. Also richtig breit. Dort steht für den Fußgängerübergang eine Ampel. Ich habe brav drauf gewartet, dass ich (mit etwa einem Dutzend anderer Leute) Grün bekam. Dann rollte ich langsam auf die Straße, sah eine Radfahrerin aus Richtung Alexanderplatz anpesen. Sie machte keine Ansätze zu bremsen. Statt dessen schrie sie mich spitz und leicht hysterisch an: »Iiiiii. Pass doch auf!« Ich bin dann stehen geblieben. In ihrem Weg. Extra in ihrem Weg. Sie kam dann doch auf die Idee zu bremsen. Ich fragte sie, wie man ein kleines Kind fragt: »Was zeigt die Ampel für dich?«, dann kam sie wohl auf die Idee, dass eine rote Ampel auch für eine Frau auf einem Fahrrad gelten könnte und trollte sich unter einem gemurmelten »Ich hab nicht auf die Ampel geguckt«.

Mal wieder eine neue Lektion für mich in Sachen Frauenlogik. Erstmal schreien. Und andere anmachen. Ehe man bremst.

Autsch

Das Grauen hat einen Tisch …

5. Juni 2009

… und der Tisch hat Fliesen.

Next »