Archive for the 'Autsch' Category

Autsch

Schwerer Rückfall

22. Januar 2011, 21.33 Uhr

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2010 habe ich genau ein Glas Nutella gekauft. In Polen. Auf meiner 1.000-km-Radtour. Das hier ist schon zweite Glas im Jahr 2011. Hoffentlich bekomme ich meine Sucht wieder in den Griff.

Autos, Autsch

Geschichtsklitterung

16. Januar 2011, 15.50 Uhr

Mal wieder ein Beispiel, wie man Menschen total in die Irre führen kann:

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Dieser »Volkspolizei-Trabant« steht in der Nähe des Checkpoint Charlie. Meines Wissens gab es in der DDR niemals Volkspolizei-Trabanten.

Bei meinen nicht gerade wenigen Besuchen in Ost-Berlin und der DDR in den Jahren vor 1990 sah ich immer nur Wartburgs, Barkas oder Ladas. Ebenso auf meinen Fahrten über die Transitstrecken.

Oder sollte ich mich täuschen?

Architektur, Autsch

Geschichtsklitterung

10. Januar 2011, 15.44 Uhr

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Wenn das keine Geschichtsklitterung ist, dann weiß ich auch nicht. An den Schriftzug »Berlin – Stadt des Friedens« habe ich mich schon gewöhnt. Den sehe ich inzwischen eher als skurriles Relikt aus DDR-Zeiten. Wenn Berlin eines war in den letzten Jahrhunderten, dann bestimmt keine »Stadt des Friedens«.

Jetzt hängt aber seit ein paar Tagen darüber noch der Schriftzug »Nikolaiviertel – 1237«. Ähm. Hallo? Gibt es in dieser Stadt auch Leute, die sich mit der Geschichte Berlins und des Nikolaiviertels wenigstens ein klein bisschen auskennen? Offensichtlich wurden diese nicht gefragt, bevor dieses Schild da angebracht wurde.

1237 wird als das Gründungsjahr Berlins angesehen. 1237 gab es die erste urkundliche Erwähnung Cöllns. Nicht Berlins. Berlins erste urkundliche Erwähnung erfolgte erst ein paar Jahre später. Cölln und Berlin waren bis ins 18. Jahrhundert hinein zwei unabhängige Städte. Das heutige Nikolaiviertel steht dort, wo Berlin gegründet wurde. Bis 1987 stand dort bis auf ein paar Ruinen aber gar nichts mehr. Erst zur 750-Jahr-Feier Berlins wurde das historisierende Viertel gebaut. Gebaut. Nicht rekonstruiert. Nicht wieder aufgebaut. Neu gebaut. Und jetzt an eine Berliner Plattenbaufassade den Schriftzug »Nikolaiviertel – 1237« zu hängen, halte ich für totalen Blödsinn. Der Ort stimmt nicht. Und die Jahreszahl in Kombination mit diesen Gebäuden stimmt auch nicht.

Wenn irgendwo die Jahreszahl 1237 an einer Plattenbaufassade hängen kann, dann an einem der Gebäude auf der Fischerinsel. Dann stimmt wenigstens der Ort.

Autsch

Post vom Arkonaplatz

3. Januar 2011, 13.03 Uhr

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Traditionell ignorierte ich die vergangenen Jahresendfeiertage so weit es irgendwie ging. Traditionell gab es von mir keine Weihnachts- oder Neujahrswünsche. Traditionell blieb entsprechende Post, die mich zu diesem Zweck erreicht hat, ziemlich lange unbeachtet liegen.

Trotzdem freue ich mich natürlich grundsätzlich über solche Post. Um dieser Freude Nachdruck zu verleihen, werde ich in den nächsten Tagen meine bisher unbeantwortete Weihnachts- oder Neujahrspost hier einzeln und im Bild vorstellen.

Danke, Anita!

Autsch

Hacimli çöp boşaltmak yasaktır

30. Dezember 2010, 13.37 Uhr

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Sperrmüll abladen verboten!

Hacimli çöp boşaltmak yasaktır

تصريف النفايات الضخمة محظور (oder so ähnlich)

Gesehen in der Sebastianstraße in Kreuzberg.

Architektur, Autsch

Die deprimierenste Hotellobby Berlins

19. Dezember 2010, 19.08 Uhr

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Sieht aus wie das Treppenhaus eines Parkhaus. Ist aber der Eingangsbereich des easyHotels am Rosenthaler Platz. Da will man gar nicht wissen, wie trostlos die Zimmer aussehen.

Die weiße Ecke oben links ist übrigens nicht ein abgeschnittener Teil des Bildes, sondern die grelle Deckenbeleuchtung.

Autsch

Umständlicher geht’s nimmer

13. Dezember 2010, 12.45 Uhr

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Anfang November habe ich mich mit einer ePost-E-Mail-Adresse bei der Deutschen Post registriert. Den recht umständlichen Registriervorgang (mit Bestätigungs-SMS und vor allem PostIdent-Verfahren) habe ich über mich ergehen lassen (dieser lässt sich wohl auch nicht verkürzen, da man seine Identität ja tatsächlich irgendwie überprüfen lassen muss), zwischen Registrierung und Freischaltung lagen bei mir deshalb fast sechs Wochen, weil ich erst am vergangenen Freitag zu einer Postfiliale gelatscht und mich dort per PostIdent verifizieren ließ. Am Samstagmorgen kam eine SMS, dass mein ePost-Account nun freigeschaltet sei.

So weit, so gut.

Was ich aber gar nicht gut finde, ist, dass ich das Abholen und Verschicken dieser ePost nicht über mein E-Mail-Programm laufen lassen kann. Wie doof ist das denn? Man wird über den Erhalt einer ePost-E-Mail oder eines ePost-Briefes per SMS informiert, muss sich auf dem Portal epost.de einloggen und kann erst dann in einem Browser seine Post lesen.

Super. Wenn ich dann ich zwei Jahren mal ein Schriftstück suche, krame ich also neben meinen abgehefteten papiernen Briefen, den auf meinem Rechner abgelegten PDF-Anhängen sowie meinen E-Mails und auch noch das Postfach bei epost.de durch. Total toll. Sehr übersichtlich. Und absolut bedienerfreundlich.

Dass die Einbindung in ein E-Mail-Programm nicht funktioniert, hätte ich vor sechs Wochen auch schon in dem Wikipedia-Artikel nachlesen können. Oder mir den Selbstversuch in vier Teilen auf dem Blog von Matthias Berger (eins, zwei, drei, vier) anschauen können. Oder mich von Gerrit van Aakens Blogbeitrag abschrecken lassen können.

Nun habe ich also eine ePost-Adresse. Wer mir für 55 Cent dorthin schreiben will, darf das in Zukunft also gerne tun.

Aha, Autsch

Google Streetviews dramaturgische Höhepunkte

4. Dezember 2010, 18.10 Uhr

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Eisbären, Verhaftungen, Nutten, Unfälle, Brände, Stinkefinger, nackte Ärsche, todesmutige Skateboardfahrer, kotzende Männer, knutschende Paare, Betrunkene. Alles dabei. Tolle Website!

Autsch

Typografische Grausamkeiten beim ZDF

29. November 2010, 19.02 Uhr

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Screenshot: zdf.de

Liebes ZDF-Grafikteam, wäre es zu viel verlangt, typografisches Grundwissen anzuwenden?

„Angela Teflon Merkel”

Von vier Satzzeichen sind drei falsch! Es muss heißen:

„Angela ,Teflon‘ Merkel“

Autsch

Stadtrundfahrt dank Staatsbesuch

26. November 2010, 11.30 Uhr

Von mir zuhause zum Hauptbahnhof sind es knapp vier Kilometer. Mit dem Fahrrad brauche ich, ohne mich total abzuhetzen, zwanzig Minuten. Eigentlich.

Heute ist Wladimir Wladimirowitsch Putin in der Stadt. Und alle Wege rund ums Regierungsviertel sind gesperrt. Wirklich alle. Auch für Fahrradfahrer. Dann wird der Weg knapp acht Kilometer lang. Und eine halbe Stunde reicht nicht mehr, um meinen Zug zu erreichen.

Immerhin erreiche ich um 11.11 Uhr noch den Bahnsteig, um die Rücklichter meines Zuges sehen zu können, der pünktlich um 11.10 Uhr abgefahren ist.

Warum haben Züge eigentlich immer dann keine Verspätung, wenn sie mir nützlich wäre?

Autsch

Die Geißel des 21. Jahrhunderts

16. November 2010, 12.45 Uhr

Seit einer Stunde sitze ich im Zug und seit einer Stunde quasselt so ein jungsches Ding im Sitz vor mir. Mit ihrem Mobiltelefon. Nicht pausenlos mit derselben Person, sondern im Fünf-Minuten-Takt mit anderen Gesprächspartnern. Dabei quatscht sie aber pausenlos. Ist ein Gespräch beendet, wird die nächste Person angerufen. Grauenhaft! Kann man bitte sofort diese Handy-Flatrates wieder abschaffen?

Arbeit, Autsch

IT-Dienstleister im Jahr 2010

4. November 2010, 15.30 Uhr

Manche Geschichten glaubt man nicht, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.

Für ein aktuelles Projekt muss ich unter anderem Druckformen an einen Rollohersteller liefern.

Gestern habe ich die Daten – übrigens akzeptiert dieser Dienstleister keine PDF-Dateien, sondern verlangt offene Illustrator-Dokumentegezippt auf meinen Webserver gelegt und den Link dorthin per E-Mail verschickt.

Heute bekomme ich die Meldung, dass auf die Firmenrechner keine Daten von »fremden Websites« gespeichert werden dürfen. Aha.

Also habe ich die acht Illustrator-Dateien, verpackt in eine ZIP-Datei, per E-Mail verschickt. 10 MB groß. Ein paar Sekunden später erhalte ich eine E-Mail mit diesem Inhalt als Antwort:

Failed to deliver to ‘xx@xyz.de’
SMTP module (domain xx.xyz) reports:
cannot send to mx.xyz.de:
message is too large for the receiving server

Jetzt habe ich die Daten auf DVD gebrannt und werde 10 MB der Deutschen Post überantworten.

Die Website des Dienstleisters gibt sich übrigens sehr modern. Angeblich haben sie dort 400 Mitarbeiter. Also keine kleine Klitsche.

Autsch

Das könnte knapp werden …

28. Oktober 2010, 22.04 Uhr

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Zwar mein Abendwerk, aber nicht meine Steuererklärung. Ich bin gespannt, was die vom Finanzamt dem Herrn Nachbarn erzählen, wenn er die Erklärung morgen abgibt.

Autsch

»Klicken Sie hier und folgen Sie den Staat zur Aktualisierung der Informationen in Ihrer Kreditkarte«

27. Oktober 2010, 19.30 Uhr

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Liebe Spammer, gebt euch doch bitte wenigstens etwas Mühe mit der Übersetzung bzw. stellt einen muttersprachlichen Lektor ein, wenn ihr schon versucht, den Leuten das Geld aus den Taschen zu ziehen. So wird das nichts.

Apple, Arbeit, Autsch

Alles im Arsch

23. Oktober 2010, 23 Uhr

Mein MacBook ist halb tot. Meine Snow-Leopard-System-DVD meldet, dass sie nicht lesbar ist. Meine externe FireWire-Platte, die ich für solche Notfälle habe, hat sich auch verabschiedet. Ich glaube, ich schmeiße gleich alles aus dem Fenster.

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