Plattenbaublog

Ausflüge

jest 18:17

15. Juni 2016, 18.19 Uhr

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Ausblicke

Dzień dobry Warszawo

15. Juni 2016, 18.12 Uhr

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(Wach seit 8.)

Auftritte

Marsch zu Tristan und Isolde

15. Juni 2016, 17.35 Uhr

Wenn im Teatr WielkiGroßes Theater«, Spielstätte der Opera Naradowa, der Nationaloper) nebenan Aufführung ist, habe ich gegen halb sieben ordentlich Leben vor der Wohnung. Heute ist es schon um halb sechs laut. Tristan i Izolda fängt um 18 Uhr an. Geht ja auch mehr als vier Stunden.

Die Opernbesucher strömen elegant gekleidet und schnatternd vom plac Bankowy nebenan (Straßenbahn- und U-Bahn-Haltestelle) zu Fuß gen Osten unter meinem Balkon entlang:

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Auftritte

Tue und seine neue Freundin

15. Juni 2016, 15.00 Uhr

Ich finde es immer wieder unglaublich, wie zutraulich zumindest eine »meiner« Krähen inzwischen ist:

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Ausblicke

Frühstück im Schatten

15. Juni 2016, 14.57 Uhr

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Ab drei Uhr nachmittags ist der Balkon wieder betretbar. Vorher hält man es in der Sonne nicht aus. Ich muss unbedingt einen Sonnenschirm kaufen.

Ausblicke

Im Abflug

15. Juni 2016, 13.47 Uhr

Krähen-Suchbild:

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Arbeit

Ab in die Druckerei damit

14. Juni 2016

22.11 Uhr. Datentransfer von 2,5 GB nach Berlin:

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Dank meiner extrem schnellen DSL-Leitung eine Sache von weniger als einer Stunde.

22.17 Uhr. Neben dem Time Machine-Backup mache ich abends immer noch eins auf eine separate externe Festplatte:

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Heute habe ich also mehr als 7 GB Daten erzeugt. Photoshop. InDesign. PDF. Nicht schlecht.

Ulrike Damm und ich haben damit einen neuen internen Rekord aufgestellt. Von der Anlieferung der ersten (nicht aller!) Texte (am 20. Mai 2016) bis Datenlieferung eines immerhin 200 Seiten dicken Ausstellungskatalog an die Druckerei vergingen weniger als vier Wochen.

Arbeit

jest 18:17

14. Juni 2016, 18.16 Uhr

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Ausblicke

Dzień dobry Warszawo

14. Juni 2016, 17.59 Uhr

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(Wach seit ½ 8.)

Aha

Womit man sich in der zehntgrößten Stadt der EU auseinandersetzen muss

14. Juni 2016

Wer die Bilder in meinem Blog in den letzten Tagen gesehen hat, wird bemerkt haben, dass ich – wie im vergangenen Jahr zur Parada Równości – erneut eine Regenbogenflagge auf meinem Balkon gehisst hatte. Sie ist seit Sonntagnachmittag wieder eingeholt.

Letztes Jahr sprach mich mein Vermieter etwa zwei Wochen nach der Parade an (der Vermieter wohnt nicht im Haus, er hat aber offensichtlich ständigen Kontakt zu mindestens einer Person im Haus), dass sich Nachbarn von der Flagge gestört fühlten. Ich habe nur die Stirn gerunzelt und damals schon gemeint, diese Nachbarn sollten mir das doch bitte direkt sagen. Er meinte noch, dass er mir natürlich nicht verbieten könne, eine Flagge auf den Balkon zu hängen, aber ich solle wissen, dass die Situation in Polen eine andere sei als in Deutschland und dass vor ein paar Jahren ein Schwuler in Warschau, der ebenfalls eine Regenbogenflagge an seiner Wohnung hängen hatte, eine kleine Brandbombe in seine Wohnung geworfen bekam.

Damit war das Thema für mich erledigt. Ich dachte vor einem Jahr: im Juni 2016 zur Parada Równości werde ich die Fahne wieder hissen.

Heute nun bekam ich eine E-Mail von meinem Vermieter. Sinngemäßer Inhalt (er schreibt mir immer auf Polnisch): Nachbarn hätten ihm wieder von der Flagge berichtet, ich solle an die Kirche gegenüber denken und die Flagge vom Balkon entfernen. Mein erster Gedanke: was soll das denn jetzt? Ich war im Arbeitsstress, habe ihm kurz geantwortet, dass ich die Fahne am Sonntag bereits wieder in die Wohnung genommen habe und nahm mir vor, ihm ausführlich zu antworten. Fünf Minuten nach meiner Antwort: erneute E-Mail. Es könne gar nicht sein, er hätte die Flagge vor 25 Minuten selbst gesehen.

Und tatsächlich: ich hatte zwar die große Stoff-Regenbogenflagge (im Format 200 × 140 cm) eingeholt, dafür aber eine kleine, 21 × 16 cm große, die in Massen auf der Demo selbst von einer polnischen Initiative (kph – kampania przeciw homofobii – Kampagne gegen Homophobie) verteilt wurde, in einen Blumenkasten gesteckt.

13.19 Uhr. Seht ihr sie, die kleine böse Regenbogenflagge?

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In den darauf folgenden dreißig Minuten erhielt ich nun noch eine E-Mail und zwei SMS, doch sofort die Flagge zu entfernen.

Zwischendurch habe ich einen befreundeten Warschauer (schwulen) Antwort Anwalt befragt, ob ich mir Stress einhandeln kann, wenn ich die kleine Flagge nicht einhole. Er meinte: Wohnung sei Privatraum, der Balkon gehöre dazu, ich könne damit machen, was ich wolle. Das würde auch in Polen wie Balkondekoration behandelt. Selbst die große Flagge (die er selbst auf meinem Balkon kennt) wäre kein Problem.

Ich bleibe also standhaft und werde meinem Vermieter demnächst einen langen Brief über Vielfalt, Respekt und Nicht-im-Schrank-leben-wollen schreiben.

Ausblicke

Feierabendrisotto

13. Juni 2016, 22.28 Uhr

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Arbeit

jest 18:17

13. Juni 2016, 18.17 Uhr

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Ausblicke

Dobry wieczór Warszawo

13. Juni 2016, 17.53 Uhr

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(Wach seit ½ 9.)

Abschied

Tschüss Grzegorz

13. Juni 2016, 10.16 Uhr

Die Bude leert sich langsam wieder. Tue begleitet Grzegorz zum Bahnhof:

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Und ich gehe zurück an meinen Ausstellungskatalog.

Ausblicke

Tue kocht

12. Juni 2016, 22.26 Uhr

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