Plattenbaublog

Ausblicke

Meine Warschauer Krähen

16. Januar 2015, 10.52 Uhr

Nicht ganz so hoch zu wohnen wie in Berlin hat den Vorteil, dass ich meinen Krähen hier praktisch immer in die Augen gucken kann.

Darf ich vorstellen? Meine Warschauer Krähenfamilie:

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Zwei der Vögel sind Jungvögel (ich sehe es immer, wenn sie sich ihre Erdnüsse auf der Fensterbank abholen, ihr Mund- und Rachenraum ist noch rot), vermutlich eine ähnliche Konstellation wie auf der Fischerinsel: Mama Krähe, Papa Krähe, zwei ihrer Kinder. Auch hier ist wieder eines der Alttiere sehr zutraulich und eines der Kinder besonders mutig.

Der fünfte Vogel im Bild ist eine der zwei kleineren Dohle im Hof, die sich auch am Futtertrog bedienen und die mich dabei immer ganz keck mit ihren hellen Augen anschauen.

Ausblicke

Dzień dobry Warszawa

16. Januar 2015, 9.59 Uhr

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(Wach seit ¼ nach 7.)

Abschaum

Jetzt waren diese Idioten schon im Haus

15. Januar 2015, 20.09 Uhr

Das halbe Treppenhaus ist damit vollgeklebt:

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Gleich mal alle abmachen.

Ausblicke

Pierogi ruskie

15. Januar 2015, 19.06 Uhr

Abendessen in der Bar Prasowy in der Ulica Marszalkowska:

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Ausblicke

jest 18:17

15. Januar 2015, 18.17 Uhr

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Architektur

Muzeum Historii Żydów Polskich

15. Januar 2015

Im Museum für die Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Żydów Polskich).

15.26 Uhr:

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15.40 Uhr. Magdeburg wäre nun nicht unbedingt eines der ersten Stichworte, die mir zum Thema »1000 Jahre jüdisches Leben in Polen« einfielen:

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16.03 Uhr. Decke des Nachbau der hölzernen Synagoge von Gwoździec in der heutigen Ukraine:

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17.20 Uhr:

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17.28 Uhr:

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17.35 Uhr. Wie perfide:

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Ich kannte diesen Ausspruch Hitlers. Ihn aber im Kontext hier im Museum noch einmal zu lesen, ist schon hart.

17.37 Uhr:

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Bekanntmachung
über das Grüssen von Deutschen durch Juden.

Auf Anordnung des Herrn Distriktschefs zu Warschau verbiete ich mit sofortiger Wirkung allen Juden, Deutsche auf den öffentlichen Strassen und Plätzen der Kreishauptmannschaft Skierniewice zu grüssen.

Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot unterliegen Geldstrafen bis 1.000 Zł. und im Nichtbeitreibungsfalle Haftstrafen bis zu 3 Monaten.

Der Kreishauptmann.

Die Nazis hatten doch echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Unglaublich!

17.47 Uhr. Grenzen des Warschauer Gettos:

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Die unbebaute Fläche rechts mittig ist der Sächsische Garten (Ogród Saski), ziemlich genau angrenzend nördlich davon wohne ich jetzt.

Ich bin fast schon froh, dass das Museum gleich schließt und ich mir die letzten Räume, die die Zeit nach 1942 behandeln, nicht mehr anschauen kann.

Architektur

Dzień dobry Warszawa

15. Januar 2015, 15.21 Uhr

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Museum für die Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Żydów Polskich).

(Wach seit ½ 9.)

Architektur

Vorgeschmack

14. Januar 2015, 20.25 Uhr

Kleiner Vorgeschmack auf morgen:

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Morgen will ich »richtig« ins Museum der Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Żydów Polskich) gehen.

Architektur des Gebäudes finde ich schon mal sehr beeindruckend.

Ausblicke

»Liebe Perla«

14. Januar 2015, 19.19 Uhr

Vom Goethe-Institut direkt ins Museum für die Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Żydów Polskich) und dort ins Kino:

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Es läuft »Liebe Perla« in OmU, ein Film über die kleinwüchsige Perla Ovitz, die mit ihrer (größtenteils auch kleinwüchsigen) Familie im KZ Auschwitz von Josef Mengele bei medizinischen Experimenten missbraucht wurde.

Die Originalsprache ist teilweise Deutsch, teilweise aber auch Jiddisch und Hebräisch.

Ausblicke

jest 18:17

14. Januar 2015, 18.17 Uhr

Wie ich bereits sagte – zweites Wohnzimmer:

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Kleine irritierende Anmerkung zu diesem GEO-Special: warum fehlt darin Schwäbisch Hall komplett? Auch bei den Museen? Ich denke, die zwei Würth-Museen (Kunsthalle und vor allem Johanniterhalle) in Schwäbisch Hall wären schon eine Erwähnung wert gewesen.

Auftritte

Consti, ick les dir ooch in Warschau

14. Januar 2015, 17.04 Uhr

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Auftritte

Für Ulrike

14. Januar 2015, 16.24 Uhr

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Ausblicke

Dzień dobry Warszawa

14. Januar 2015, 14.58 Uhr

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(Wach seit ¼ vor 8.)

Ausblicke

jest 18:17 Uhr

13. Januar 2015, 18.17 Uhr

In meinem neuen zweiten Wohnzimmer – im Goethe-Institut:

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Architektur, Ausflüge

Getto-Fundstücke

13. Januar 2015

Heute ist ein recht freundlicher Tag, ich will das gute und milde Wetter für die nächste Stadterkundung nutzen.

Thema heute: das Warschauer Getto und was davon noch im Stadtbild zu finden ist.

14.51 Uhr. Fast noch bei mir im Hof ist das hier zu sehen:

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Das ist – ähnlich wie in Berlin, um den Verlauf der Mauer sichtbar zu machen – ein Band, das in der Straße eingelassen ist.

15.03 Uhr. Leider zieht sich dieses Mauer-Band nicht konsequent durch die Stadt:

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Nebenan immerhin eine Erinnerungs- und Informationsstele:

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Danach verliert sich für mich die Spur.

15.52 Uhr. Sonnenuntergang am neu gebauten Museum für die Geschichte der polnischen Juden (Muzeum Historii Żydów Polskich):

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15.54 Uhr:

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Die berühmte Kniefall-Treppe vor dem Denkmal der Helden des Gettos (Pomnik Bohaterów Getta):

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16.00 Uhr. Der Kniefall hat nun selbst um die Ecke ein Denkmal:

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16.01 Uhr. Das Museum und der »Blue Tower« (Błękitny Wieżowiec) aus meiner unmittelbaren Nachbarschaft:

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Die Spurensuche muss ich wohl fortsetzen. Es wird gleich wieder dunkel.

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