Ausblicke

Speisewagen ohne Strom. Kein Fahrradabteil.

22. März 2017, 15.05 Uhr

Der Zug aus Berlin kam pünktlich um 15 Uhr an. Mit Besuch. Aber ohne Fahrradabteil (obwohl mein Gast eine Fahrradkarte für diesen Zug hätte kaufen können – hat er dann aber nicht gemacht, weil für den Zug zurück nach Berlin, der schon online gebucht war, keine Fahrradplatzreservierung möglich war). Und mit einem zweckfreien Speisewagen. Zweckfrei, weil ohne Strom. Außerdem war ein Großraumwagen unbeheizt und ebenfalls ohne Strom.

Echt, Deutsche Bahn. Echt, Polskie Koleje Państwowe. Bringt mal euren Berlin-Warszawa-Express auf Zack. Ich finde das alles inzwischen echt ein bisschen peinlich. Das ging vor zwei Jahren wesentlich besser.

Ausblicke

Empfangskomitee

22. März 2017, 14.57 Uhr

Empfangskomitee am Bahnhof Centralna für Besuch aus Berlin:

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Noch ohne Besuch aus Berlin.

Ausflüge

»Ich mache dem Fahrgast ein Abteil frei«

12. Februar 2017, 10.40 Uhr

Kurz vor dem Wechsel der Zugbegleiter an der Grenze werden mein Fahrrad und ich dann doch noch kontrolliert. Eine sehr freundliche und gut gelaunte Schaffnerin knipst mir meine Fahrkarten ab.

Darf ich Sie was Theoretisches fragen?

Ja, gerne.

Wie verhalten Sie sich, wenn in diesem Zug kein Fahrradabteil ist und jemand ohne Reservierung fürs Rad mitfahren möchte?

Ich mache dem Fahrgast ein Abteil frei. Da kann er dann sein Rad abstellen.

Ohne weitere Probleme?

Ja, solange genug Platz im Zug ist.

Danke.

Der Zug gestern war total leer.

Ausflüge

Kein Mensch interessiert sich für mein Rad

12. Februar 2017, 10.36 Uhr

Seit fast vierzig Minuten sitze ich in meinem Zug nach Warschau, wir sind schon kurz vor Frankfurt (Oder) und kein Mensch wollte bislang meine Reservierung fürs Fahrrad sehen:

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Der Wagen 267 hat ein diesmal tatsächlich ein Fahrradabteil.

Ausflüge

Kleine Panikattacke am Bahnhof

12. Februar 2017, 9.50 Uhr

Der Zug, den ich gestern verlassen musste, fuhr am Bahnhof Lichtenberg vom Gleis 16 ab. Wenn ich das eben in der Bahnhofshalle richtig gesehen habe, tut er das heute auch.

Am Gleis 16 wird ein Regionalzug nach Eberswalde um 10.06 Uhr angezeigt.

Gleis 15 (selber Bahnsteig) zeigt gar nichts.

Der Fahrplan am Bahnsteig zeigt diesen Zug nicht an, weil er nur wegen Bauarbeiten von Lichtenberg fährt.

Auf meiner Fahrkarte steht der Bahnsteig nicht.

Der Bauarbeiten-Fahrplan am Bahnsteig sagt die Bahnsteignummer nicht an.

Die App der Deutschen Bahn zeigt auch keinen Bahnsteig an:

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Was soll denn das schon wieder, Deutsche Bahn?

In mir eine leichte Panikattacke, dass der Zug an einem komplett anderen Bahnsteig ankommt und ich mit Rad durch den Bahnhof rasen muss, wenn ich sehe, dass der Zug woanders ankommt.

Abschied

Tschüss Berlin

12. Februar 2017, 9.37 Uhr

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Bahnhof Lichtenberg mit Museums-Reichsbahn-VT 18.16.

(Wach seit 7.)

Ausflüge

Wagen 271 (Speisewagen) fehlt

12. Februar 2017, 9.52 Uhr

Kurzer Erleichterungsseufzer:

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Der Zug wird jetzt an Gleis 15 angezeigt.

Er hat kein Zugrestaurant. Ich bin sehr gespannt, ob der Wagen 267 ein Fahrradabteil hat.

Ausflüge

»Fahrradmitnahme begrenzt möglich«

11. Februar 2017, 18.28 Uhr

Das mit der Fahrradmitnahme habe ich mir übrigens nicht ausgedacht. Der heutige Zug:

2017-02-11-1828.png

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Also ich denke, wenn die Bahn das anbietet, muss sie (oder die PKP) auch dafür sorgen, dass das reibungslos funktioniert.

Entweder immer das Fahrradabteil im Zug haben.

Oder die Buchung der Reservierung online möglich machen.

Oder die Schaffner dazu anhalten, sich flexibel zu zeigen.

Alles drei nicht zu machen, finde ich noch immer ein Unding. Das mit der Platzreservierung für die Fahrgäste klappt ja auch online.

Ausflüge

Immer Ärger bei der Fahrradmitnahme im Berlin-Warzsawa-Express

11. Februar 2017, 17.40 Uhr

Ein etwas irritierendes Bild, wenn man weiß, dass »mein« Zug nach Warschau um 16.50 Uhr in Lichtenberg abgefahren ist:

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Was ist in den vergangenen 50 Minuten geschehen?

Ich war mehr als pünktlich am Bahnhof Lichtenberg (wegen Bauarbeiten kann der Zug derzeit nicht auf der östlichen Stadtbahn fahren, startet statt am Hauptbahnhof am Bahnhof Gesundbrunnen und hält statt am Ostbahnhof am Bahnhof Lichtenberg), der Zug kam (fast) pünktlich an und ist (fast) pünktlich abgefahren. Ich hatte mein Gepäck und mein Fahrrad auch schon im Zug verstaut.

Trotzdem befinde ich mich nun im Reisezentrum des Ostbahnhofs.

Der Zug hatte – wie so oft – trotz Eindeutigkeit im Fahrplan (»Fahrradmitnahme begrenzt möglich«) kein Fahrradabteil. Das kenne ich seit zwei Jahren. Mir ist es seit zwei Jahren ein Rätsel und manchmal ein Ärgernis. Beispiele in meinem Blog: hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Wohlgemerkt: alles auf der Verbindung Berlin–Warschau, die laut Fahrplan immer Fahrradmitnahme anbietet.

Beim Buchen der Fahrkarte im Online-Buchungssystem der Deutschen Bahn kann man die Fahrradmitnahme als Option anklicken. Auch bei den folgenden drei bis fünf Schritte während der Buchung meckert das System nicht. Erst ganz am Schluss, beim Bezahlen, kommt die Meldung, dass die Fahrradkarte nicht gekauft werden kann. Man wird gefragt, ob man die Buchung abbrechen oder ohne Fahrradkarte fortsetzen will. Ich setze immer fort und kaufe die Fahrkarte beim Schaffner im Zug. Seit zwei Jahren gab es da noch nie ein Problem.

Heute geriet ich an einen extrem unfreundlichen, von Beginn an auf Krawall gebürsteten Zugchef, der zufällig in den dreißig Sekunden vor Abfahrt des Zuges in »meinen«, dem letzten Waggon (in dem eigentlich das Fahrradabteil sein sollte) war. Statt des Fahrradabteils hatte der Waggon ein kleines Gepäckabteil, wo das Rad stand. Es hat niemanden behindert. Es stand nicht im Weg.

Haben Sie eine Reservierung für das Fahrrad?

Nein, ich habe aber eine Fahrkarte für das Rad.

Ohne Reservierung kann das Rad nicht mit.

Laut Fahrplan hat der Zug aber ein Fahrradabteil.

Das ist egal, ohne Reservierung kommt das Rad nicht mit.

Die Reservierung funktioniert online nicht.

Dann müssen Sie eben am Schalter eine Reservierung kaufen.

Damit wird doch der Online-Fahrkartenverkauf ad absurdum geführt. Fahrkarte online von zu Hause kaufen, trotzdem zum Bahnhof gehen müssen, um die Fahrradkarte zu holen.

Ja, das ist dann so.

Da stimmt doch mit der Bahn was nicht. Fahrradabteil lauf Fahrplan vorhanden, Onlinebuchung nicht möglich.

Mir egal, Fahrrad kommt nicht mit.

Was soll ich jetzt machen?

Lassen Sie das Rad hier.

Ich kann doch das Rad nicht auf dem Bahnsteig stehen lassen.

Mir egal. Das Rad kommt nicht mit.

Kann ich das Rad in das Behindertenabteil stellen?

Nein, in diesem Zug fährt kein Fahrrad mit.

Oder ganz am Ende des Zuges, da stört es auch niemanden?

In diesem Zug fährt kein Fahrrad mit. Ich bin für die Sicherheit des Zuges zuständig. Kein Fahrrad ohne Fahrradabteil.

Können Sie sich bitte etwas flexibler zeigen? Ich muss nach Warschau, ich bin dort zwei Monate, ich kann mein Fahrrad nicht hier am Bahnsteig stehen lassen.

Dann fahren Sie und das Fahrrad nicht mit.

Das geht so nicht. Ich habe eine Fahrkarte gebucht.

Aber keine Reservierung.

Und nun?

Ich bin hier Chef, ich lass den Zug nicht abfahren, ich rufe dann die Bahnpolizei.

Noch einmal meine Bitte: können wir eine Lösung finden?

Nein, Sie verlassen jetzt den Zug oder ich rufe die Polizei.

Und er nahm sein Telefon in die Hand.

Es war inzwischen eine Minute nach geplanter Abfahrt des Zuges (der Zug kam zwei Minuten nach Plan am Bahnhof an, die Verzögerung hatte also nichts mit mir zu tun. Eskalieren lassen wollte ich die Situation nicht. Unter Protest haben ich, mein Fahrrad und meine zum bequemeren und schnelleren Einstieg vom Fahrrad abgemachten vier Ortlieb-Taschen den Zug verlassen.

Zufällig hatte ich zwei Freunde am Bahnsteig getroffen, die Zeugen der Situation wurden. Sie bestätigten mir, dass ich nicht unfreundlich war, dass das Rad nicht im Weg stand und dass der Schaffner von Anfang an an keiner Lösung interessiert war. Der brauchte offenbar seinen kleinen Diktatorenmoment.

Am Bahnhof Lichtenberg gibt es seit Jahresbeginn kein Reisezentrum mehr. Also musste ich zurück nach Friedrichshain zum Ostbahnhof fahren.

Dort wollte ich meine nicht benutzte Fahrkarte nach Warschau umtauschen in eine für den nächsten Morgen.

Das geht nicht. Die hat Zugbindung.

Ich war ja sogar im Zug. Ich durfte nicht mitfahren.

Der Kollege muss Vorschriften einhalten. Sie hatten keine Reservierung für das Rad.

Aber die Reservierung ist online nicht möglich.

Dann müssen Sie eben hierher kommen und die Reservierung für Ihr Rad am Schalter kaufen.

Das ist doch absurd. Warum kaufe ich meine Fahrkarte online?

Weil Sie es von zu Hause aus machen können.

Genau. Und dann soll ich für die Fahrradreservierung hierher kommen? Das kostet mich mindestens eine Stunde.

Ja. Das müssen Sie dann tun.

Ich hatte schon einmal eine Reservierung, trotzdem hatte der Zug kein Fahrradabteil. Da ist doch kein System zu erkennen.

Schulterzucken.

Ich bekomme meine Fahrkarte also nicht erstattet?

Nein.

Ich hab dann eine neue Fahrkarte gekauft. Und eine Reservierung fürs Fahrrad. Für Sonntagmorgen.

Immerhin bekam ich die Fahrkarte, die ich für mein Rad am Schalter in Lichtenberg gekauft hatte, erstattet. Aber auch da gab es ein kleines Wortgefecht.

Was haben Sie denn da für ein Fahrradkarte? Die ist ja völlig falsch! Das ist ja eine Tageskarte für den Regionalverkehr.

Eine Fahrradkarte für den Fernverkehr kann man am Automaten nicht kaufen. Die kostet im Zug mit BahnCard 6 Euro, die Tageskarte für den Regionalverkehr ist die teuerste am Automaten. Die kostet 5,50 Euro.

Das ist doch Quatsch, was Sie da gekauft haben.

Die Bahn bietet mir die Fahrkarte, die ich brauche, nicht an. Weder online, noch am Automaten. Am Automaten gibt es Tagestickets für NRW, für Bayern, sogar für die ÖBB. Hier in Berlin. Total sinnvoll. ÖBB-Fahrradkarte in Berlin. Aber keine für den Fernverkehr.

Das stimmt nicht.

Ist mir jetzt egal, können Sie mir wenigstens die verrechnen?

Ja, kann ich.

Immerhin.

Drei Minuten später hatte ich meine am Schalter ausgedruckten fünf DIN-A-4-Blätter in der Hand. Fahrkarte für mich. Fahrkarte fürs Fahrrad. Reservierung fürs Fahrrad. Bestätigung über die Zahlung der Fahrradkarte. Bestätigung der Zahlung der Gesamtsumme. Totaler bürokratischer Irrsinn.

Noch eine Minute später probiere ich am Automaten im Reisezentrum – genau gegenüber vom Schalter mit den Leuten der Deutschen Bahn – noch einmal aus, ob sich nicht doch irgendwo die Fahrradkarte für den Fernverkehr versteckt. Tut sie nicht. Ich bitte die Dame, mit mir an den Automaten zu kommen (das Reisezentrum war total leer), sie klickt sich selbst durch die Menüs und muss dann kleinlaut feststellen:

Sie haben recht, das geht nicht. Was soll denn das ÖBB-Ticket hier? Das brauch doch kein Mensch. Und Bayern? Das ist ja blöd.

Meine Rede. Danke. Schönen Abend.

Autsch

Willkommen in Berlin

1. Februar 2017, 23.10 Uhr

Deutsche Bahn, wie wäre es, diese total eklige und stinkende Pissecke zu beseitigen:

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Das ist das Erste, was man von Berlin sieht (und riecht), wenn man aus dem Zug aus Warschau an Gleis 6 ankommend den Aufzug am Ostbahnhof unten verlässt.

Und zwar regelmäßig.

Ausflüge

Englisch? Brauchen wir nicht!

1. Februar 2017, 20.17 Uhr

Man könnte meinen, das sei ein Eisenbahnwaggon aus den Zeiten des Kalten Krieges:

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Es ist aber ein frisch renovierter Waggon, der in der (Fast-)Hochgeschwindigkeiits-Verbindung zwischen Warschau und Berlin eingesetzt wird.

Die Sprachauswahl finde ich schon etwas irritierend. Und das Französisch ist doch außerdem falsch, oder?

Ausflüge

Lob an die Bahnen

1. Februar 2017, 17.55 Uhr

Das erste Mal seit Ewigkeiten hat der Berlin-Warszawa-Express tatsächlich das im Fahrplan immer versprochene Fahrradabteil:

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Ich weiß gar nicht, wo oft ich mein Fahrrad schon in den ersten oder den letzten Waggon in den Gang habe stellen müssen. Oder gar in ein Personenabteil habe bugsieren müssen. Daher: großes Lob an PKP und DB.

Ausflüge

Post aus Karlsruhe

28. Januar 2017, 20.06 Uhr

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Abschied

Abschiedskomitee

3. Januar 2017, 17.51 Uhr

Der Kurz-vor-18-Uhr-BWE nach Berlin:

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Heute braucht Tue kein Fahrradabteil. Das Zugrestaurant fehlt dafür wieder. Was ist da los, PKP und DB?

Ausflüge

Wie funktioniert das denn?

25. Dezember 2016, 17.59 Uhr

Dieses Zuglaufschild sehe ich erst jetzt:

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Wie soll das funktionieren? Wenn der Zug aus Dresden über Südkreuz am Berliner Hauptbahnhof ankommt, kommt er unten im Tunnel an, nach Warschau fährt er allerdings oben auf der Stadtbahn ab.

Ausflüge

Driving home on Christmas*

25. Dezember 2016, 15.48 Uhr

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In etwa zwei Stunden bin ich zu Hause und ich freue mich ganz doll auf meine Wohnung, auf mein bequemes Sofa und mein Bett für mich alleine, auf den kuscheligen Badezimmerteppich, auf die Duschkabine, auf den Wasserkocher, auf meine Krähen, auf meinen hoffentlich nicht total leeren Vorratsschrank, auf meinen Balkon, auf das Aufwachen morgen früh (und genau in dem Moment ist mir beim Tippen vor ein paar Minuten mein MacBook abgeschmiert; ich hoffe sehr, dass das nicht jetzt auch noch ernsthafte Zicken macht), auf den Blick aus meiner Wohnung, auf die Katze vom Nachbarn und überhaupt habe ich in den letzten zwei Wochen ganz viel vermisst. Zu Hause ist es doch am allerschönsten.

* Ich weiß, dass der Titel anders heißt, aber ich fahre ja tatsächlich zu mir nach Hause.

** Die Sitzpolster hier im Zug könnten auch mal etwas sorgfältiger gereinigt werden.

Ausflüge

Schon wieder kein Fahrradabteil

25. Dezember 2016

12.51 Uhr. Irgendwie wäre es echt schön, wenn Deutsche Bahn und PKP es mal auf die Reihe brächten, den Zügen Fahrradabteile zu spendieren, wenn es so im Fahrplan steht.

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Meine Idee war es nicht, das Rad in ein Personenabteil zu legen (anders geht die Türe nicht zu), die Schaffnerin am Ostbahnhof erzählt mir etwas vom Eisenbahn-Bundesamt und dass ihren Job verlieren könnte, wenn ich das Rad einfach in den letzten Waggon stellte.

13.02 Uhr. Der Fahrplan sagt, dass Fahrradmitnahme möglich sei:

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Abschaum

Willkommen in Berlin

9. Dezember 2016, 23.12 Uhr

Der erste Eindruck in Berlin, nachdem ich am Ostbahnhof mit meinem Fahrrad aus dem Aufzug aussteige:

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Es stinkt nach Pisse. Und zwar allerübelst. Der Boden vor dem Aufzug ist total nass. Alles vollgepisst. Ekelhaft.

Berlin ist echt eine Siffstadt. Nach zwei Jahren in Warschau ist es kaum zu ertragen, wie verdreckt Berlin an prominenten Stellen sein kann.

Ausflüge

Letzte Möglichkeit

9. Dezember 2016, 23.09 Uhr

Das wäre jetzt meine letzte Möglichkeit gewesen, mit einem Nachtzug von Warschau nach Köln zu fahren:

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Aber ich wollte ja am Berliner Ostbahnhof schon aussteigen.

Ein ewiges Rätsel wird mir nun vermutlich auch die Farbgebung der CNL-Waggons bleiben. Dieser Crème-Ton sieht immer so aus, als seien die Fahrzeuge total schmutzig und seit Wochen nicht in einer Waschstraße gewesen. Vor allem im direkten Vergleich mit dem Lichtgrau der IC-Waggons und ICE-Züge.

Ausflüge

Do widzenia Warszawo

9. Dezember 2016, 18.05 Uhr

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Bahnhof Warszawa Zachodnia.

(Wach seit 8.)

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