Ausflüge

dwa osiem

28. Februar 2015

Das rechte Pedal meines Fahrrades machte in letzter Zeit komische Geräusche und knackte spürbar. Als relativer Technikidiot machte ich mir darum keine weiteren Gedanken. Die Quittung bekam ich vor ein paar Minuten. Das Kugellager im Pedal ist kaputt, das Pedal rutscht nun dauernd von der Tretkurbel.

Zum Glück habe ich im Vorbeifahren vorhin einen Fahrradladen gesehen. »dwa osiem«. Der entpuppt sich als Hipsterparadies. Zwei hertätowierte coole Jungs in der einen Hälfte des Ladens, die eine Fahrradwerkstatt ist, die andere Hälfte ist ein Café, in dem abends sogar Konzerte stattfinden. Wie praktisch. Da kann man Kaffee trinken, während das Fahrrad repariert wird. Hier geht das spontan, ohne langfristige Terminvergabe und vor allem auch an einem Samstagnachmittag.

14.45 Uhr:

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14.48 Uhr:

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Keine zwanzig Minuten später hat mein Fahrrad wieder zwei funktionstüchtige Pedale. Die Jungs haben mir ein gebrauchtes eingebaut und wollten dafür fünf Złotych haben. Fünf Złotych! Das ist etwas mehr als ein Euro. Sie bekamen zehn. Zehn Złotych.

Jetzt weiß ich auch, wohin ich in Warschau mein Fahrrad zur Wartung bringen werde.

Ausdauer

Drei Monate unangetastet

28. Februar 2015, 10.13 Uhr

Seit meinem Umzug vor fast genau drei Monaten habe ich dieses Glas Nutella nicht mehr angerührt:

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Das habe ich noch in Berlin gekauft. Und selbst dort stand es schon mindestens vier Wochen im Schrank.

Architektur, Ausflüge

Łódźer Fundstücke

26. Februar 2015

15.49 Uhr. Manufaktura:

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15.53 Uhr:

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16.00 Uhr. Brache mitten in der Stadt:

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16.02 Uhr. Ulica Nowomiejska:

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16.06 Uhr. Ulica Piotrkowska:

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16.17 Uhr:

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16.19 Uhr:

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16.21 Uhr. Ulica Piotrkowska / Ecke Ulica Zielona:

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16.22 Uhr: Ehemaliges TVP-Funkhaus (Telewizja Polska), heute Sitz des Landratsamtes:

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16.24 Uhr:

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16.26 Uhr. Philharmonie (Filharmonia Łódzka):

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16.28 Uhr. Alexander-Newski-Kathedrale und Bahnhofstrümmerberg:

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16.29 Uhr:

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16.30 Uhr:

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16.32 Uhr. Sozusagen das Stuttgart 21 Polens (der Łódźer Kopfbahnhhof Fabryczna wurde abgerissen und wird als unterirdischer Durchgangsbahnhof neu gebaut):

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16.33 Uhr:

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16.37 Uhr:

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16.39 Uhr. Schön ist die Stadt nicht. Aber billig:

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Das sind Preise für Eigentumswohnungen. 155.000 Złotych für eine Dreizimmerwohnung. Das sind etwa 37.350 Euro.

16.45 Uhr. Informationstafel über Drehorte des Filmes »Ida«:

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17.14 Uhr. Mebloteka i kawiarnia Yellow auf dem OFF-Piotrkowska-Gelände:

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Auftritte

Kochen für Anfänger

20. Februar 2015

Um dem Witwer meiner Tante etwas die Angst vor Herd und selbst frisch zubereiteten Gerichten zu nehmen, hatte ich bei meinem letzten Besuch in Vellberg vor einer Woche angekündigt, ihm von Zeit zu Zeit ganz einfache Rezepte zu schicken, die er problemlos nachkochen können müsste. Auch ohne jede Ahnung von Kochen.

Heute: Risotto.

Im Haus müssen sein:

  • Reis (vorzugsweise Risotto-Reis)
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Brech- oder Prinzessbohnen
  • Weißwein
  • Parmesankäse
  • Gemüsebrühe (das ist das Pulver im Glas)
  • Gewürze (Pfeffer, Chili, Oregano, Basilikum)
  • Olivenöl
  • Butter

Eine kleine Zwiebel häuten und in kleine Würfel schneiden.

Ordentlich Öl in einer Pfanne erhitzen (aber nicht zu heiß werden lassen), ein bisschen Butter dazu, dann die Zwiebeln darin auf mittlerer Temperatur glasig dünsten.

19.58 Uhr. Bei mir sind es zwei Zwiebeln, aber ich koche auch für drei Personen:

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Als Orientierung: pro Portion eine Tasse Reis.

20.00 Uhr. Reis in die Pfanne:

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Der Reis muss jetzt auch etwas erhitzt werden.

Die geschälte und klein geschnittene Zehe Knoblauch kann jetzt auch in die Pfanne.

20.07 Uhr. Flüssigkeit in Form von Gemüsebrühe hinzufügen:

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Da gilt die Regel: am Ende muss etwa das zweieinhalbfache Volumen des Reises an Flüssigkeit hinzugefügt worden sein. Aber erstmal nur mit der Menge Wasser anfangen, wie Reis verwendet wurde.

Die Gemüsebrühe rühre ich immer vorher in einer großen Tasse mit heißem Wasser an.

Rühren. Immer gut rühren. Der Herd ist auf mittlerer Temperatur, dass die Flüssigkeit leicht köchelt.

20.13 Uhr. Die Brechbohnen sind jetzt auch in der Pfanne:

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Wenn man frische Bohnen verwendet, müssen die Enden der Bohnen jeweils abgeschnitten werden. Das ist sehr zeitaufwändig, das sollte man vorher gemacht haben. Bei Tiefkühl-Bohnen ist es sinnvoll, diese gefroren (!) klein zu brechen und dann direkt in die Pfanne zu werfen.

Und immer weiter rühren. Bei Bedarf, wenn die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde oder verkocht ist, immer weiter Wasser nachfüllen. Dafür steht die Tasse neben dem Herd bereit. Am besten heißes Wasser verwenden.

20.16 Uhr. Weißwein hinzufügen. Keine ganze Flasche, eher ein Gläschen:

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20.20 Uhr. Gewürze hinzufügen:

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20.21 Uhr. Rühren, immer wieder rühren. Und Flüssigkeit nachfüllen, falls keine mehr da ist:

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20.35 Uhr. Nach etwa zwanzig Minuten Kochzeit des Reises kann der geriebene Parmesankäse hinzugefügt werden:

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Noch einmal gut durchrühren. Alles wird jetzt etwas klebrig und matschig, notfalls noch einen Schuss Wein oder Wasser hinzugeben.

20.40 Uhr. Servieren:

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Der Salat stammt nicht von mir. Den hat Mario zubereitet.

21.37 Uhr. Nachtisch:

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Ausblicke

Kuchen mit Gabriela

19. Februar 2015, 12.53 Uhr

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Abschied

Schwedischer Leichenschmaus

13. Februar 2015, 14.49 Uhr

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Arbeit, Ausflüge

Das geht im Flugzeug alles nicht

12. Februar 2015, 14.09 Uhr

Warum ich lieber Zug fahre als das Flugzeug zu nehmen:

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Dinge, die man im Flugzeug nicht machen kann: umhergehen, arbeiten, sich an einem Tisch ausbreiten, aus Warschau mitgebrachten Kuchen auspacken, Deutsche-Bahn-Filterkaffee trinken.

Ausflüge

Śniadania polskie

12. Februar 2015, 8.20 Uhr

Mal wieder śniadania polski (polnisches Frühstück) für mich:

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Jajecznica na maśle z szynką, pomidory, cebula, masło i picyzwo. Für mich aber bitte ohne szynką (Schinken).

Ausblicke

Zweiter Kaffee des Tages

12. Februar 2015, 6.39 Uhr

Eigentlich total unspektakulär:

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Ein Becher Instantkaffee in einem Zug. Das Bemerkenswerte für mich ist noch immer, dass man den in polnischen IC-Zügen einfach so, also kostenlos, ausgegeben bekommt. Alternativ gibt es auch Tee oder eine Flasche Wasser

Aha

Für die schlanke Linie

1. Februar 2015, 13.29 Uhr

Kaffee und Kuchen mit Sascha:

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Ausblicke

Statt Zugrestaurant

30. Januar 2015, 12.35 Uhr

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Die deutschen InterCity-Waggons bieten inzwischen schon einen sehr hohen Komfort. Muss man so sagen. Alle, in denen ich in den letzten Monaten gefahren bin, sind frisch modernisiert, haben neue Innenausstattung mit sehr bequemen Sesseln, Steckdosen am Platz, sehr gute Geräuschdämmung.

Da kann ich nur hoffen, dass die Polnische Staatsbahn die Waggons des Berlin-Warszawa-Expresses bald ähnlich ertüchtigt werden. Die sind im Vergleich doch etwas schlechter ausgestattet. Keine Steckdosen am Platz, vor allem sind die Sitze wesentlich unbequemer.

Ausblicke

Kreuberger Kuchen

27. Januar 2015, 16.22 Uhr

Kaffee und Kuchen mit Tue im Rubens am Mehringdamm:

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Ausblicke

Polnische Berliner

25. Januar 2015, 15.38 Uhr

Polnische Berliner bei Irena:

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Ausblicke

Petit déjeuner polonaise

25. Januar 2015, 12.51 Uhr

Polnisches Frühstück in einem französischen Bistro in der Ulica Francuska (»Französische Straße«):

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Ausblicke

jest 18:17

21. Januar 2015, 18.17 Uhr

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